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BlackRock startet Herausforderung für das Nasdaq-100-ETF-Monopol von Invesco

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cryptonewstrend.com
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BlackRock startet Herausforderung für das Nasdaq-100-ETF-Monopol von Invesco

Inhaltsverzeichnis Am Montag hat BlackRock den Aufsichtsbehörden vorläufige Unterlagen für einen neuen börsengehandelten Fonds vorgelegt, der den Nasdaq 100 Index widerspiegeln soll. Der Fonds wird unter dem Tickersymbol IQQ gehandelt und trägt den Namen iShares Nasdaq 100 ETF. BREAKING: BlackRock beantragt bei der US-Börsenaufsicht SEC die Einführung eines Nasdaq-100-ETF. Der weltgrößte Vermögensverwalter plant die Einführung des iShares Nasdaq 100 ETF unter dem Tickersymbol IQQ, der den Nasdaq 100 nachbildet. Bei seiner Einführung würde er direkt mit dem QQQ von Invesco konkurrieren und der erste werden … pic.twitter.com/dr9juX8kN7 – Bullentheorie (@BullTheoryio) April 6.06.2026 Die Dokumentation erreichte die U.S. Securities and Exchange Commission im Rahmen von BlackRocks erstem Vorstoß in den heimischen Markt für reine Nasdaq-100-Tracking-Produkte. Seit der Einführung des Index im Jahr 1985 hat Nasdaq fast vier Jahrzehnte lang eine strenge Kontrolle über Lizenzvereinbarungen aufrechterhalten. In diesem Zeitraum genoss Invesco als einziges amerikanisches Fondsunternehmen einen einzigartigen Zugang, da es berechtigt war, ETFs anzubieten, die ausschließlich den Nasdaq 100 abbilden. Diese exklusive Vereinbarung ermöglichte es Invesco, zwei Branchenriesen aufzubauen. Das Flaggschiff Invesco QQQ Trust Series 1 verfügt über ein Anlegerkapital von 374 Milliarden US-Dollar. Der Invesco Nasdaq 100 ETF kontrolliert weitere 70 Milliarden US-Dollar. Zusammen bilden diese Vehikel eine beeindruckende Präsenz in der 13,7 Billionen US-Dollar schweren US-ETF-Landschaft. Der Regulierungsantrag von BlackRock stellt einen Frontalangriff auf diese fest verwurzelte Marktposition dar. Während BlackRock derzeit vier auf den Nasdaq 100 bezogene ETFs in internationalen Gebieten betreibt, wäre das IQQ-Produkt sein Debüt auf dem US-Markt mit direktem Index-Engagement. Die Börse gab auf ihrer Website eine offizielle Antwort heraus. Nasdaq bezeichnete die Lizenzerweiterung als einen Schritt, der die Effizienz, Marktliquidität und den Zugang der Anleger zur Benchmark verbessern soll. Nasdaq betonte, dass die bestehende Beziehung zu Invesco intakt und für beide Seiten vorteilhaft sei. Die Börse versprach weiterhin Unterstützung für die Invesco QQQ Innovation Suite und bezeichnete sie als grundlegend für die Nasdaq-100-Infrastruktur. Aus der Mitteilung geht hervor, dass Nasdaq den Einstieg von BlackRock eher als Ausweitung der Marktbeteiligung denn als Verdrängung bestehender Vereinbarungen mit Invesco ansieht. Die Aktienmärkte zeigten während der frühen Sitzung am Montag nur eine minimale Reaktion. Die BlackRock-Aktien fielen vor der Eröffnungsglocke um 0,1 %. Invesco-Aktien gaben um 0,7 % nach. Der Nasdaq 100 umfasst die 100 größten Unternehmen, die an der Nasdaq-Börse gehandelt werden, mit Ausnahme von Unternehmen aus dem Finanzsektor, geordnet nach Marktkapitalisierung. Technologieunternehmen dominieren die Zusammensetzung des Index. Sollte er die Genehmigung erhalten, wäre der IQQ-Fonds einer der ersten in den USA gehandelten ETFs, der über die Produktpalette von Invesco hinaus ein reines Nasdaq 100-Engagement bietet. Der Fonds würde direkt um Kapital konkurrieren, das derzeit in QQQ und QQQM fließt. Als größtes Vermögensverwaltungsunternehmen der Welt bringt BlackRock ein erhebliches Wettbewerbsgewicht in ein Marktsegment, das auf der Ebene der reinen Indexreplikation nur minimalen direkten Wettbewerb erlebt hat. Die vorläufige Einreichung enthält keinen konkreten Startzeitplan. Bevor der Fonds mit dem öffentlichen Handel beginnen kann, ist noch eine behördliche Genehmigung erforderlich. Entdecken Sie mit Expertenanalysen Aktien mit der besten Performance in den Bereichen KI, Krypto und Technologie.