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Die Blockchain-Entwicklung beschleunigt sich mit dem Lisovo-Upgrade von Polygon und ebnet den Weg für intelligente autonome Einheiten

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cryptonewstrend.com
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Die Blockchain-Entwicklung beschleunigt sich mit dem Lisovo-Upgrade von Polygon und ebnet den Weg für intelligente autonome Einheiten

Die Blockchain-Community hat in ihrem relativ kurzen Bestehen mehrere Meilensteine ​​erlebt. Von der Einführung von Bitcoin im Jahr 2009 über den DeFi-Sommer 2022 bis zum US-amerikanischen GENIUS Act von 2025 (einem Bundesrahmen für regulierte Stable-Coin-Zahlungen) entwickelt sich dieses Ökosystem weiterhin rasant weiter.

Dank des Aufstiegs der künstlichen Intelligenz erleben wir jetzt einen weiteren gewaltigen Sprung nach vorne, und wir sprechen hier nicht nur über deren Zusammenhang mit prädiktiver Tokenomik. KI-Agenten spielen heute eine entscheidende Rolle bei autonomen Transaktionen. Dies stellt sowohl eine Chance als auch eine Herausforderung dar.

Eines der dringendsten Anliegen ist die Entwicklung eines Ansatzes zur Optimierung der bestehenden Zahlungsinfrastruktur, und das Polygon-Netzwerk hat bereits damit begonnen, Maßnahmen zu ergreifen. Der Lisovo-Hardfork wurde am 4. März 2026 eingeführt und dieses Upgrade wird dazu beitragen, sicherzustellen, dass Polygon weiterhin das Maß an On-Chain-Effizienz bietet, das Kunden erwarten.

Welchen Zwecken wird der Lisovo Hardfork dienen?

Es gibt mehrere Schwachstellen, die mit diesem jüngsten Upgrade behoben werden. Diese lassen sich wie folgt zusammenfassen:

Ein Anreizpool in Höhe von 1 Million US-Dollar bietet 100 % Gassubventionen (Rückerstattungen) für Maschine-zu-Maschine-Transaktionen. Diese sollen automatisierte Stable-Coin-Dienste, Datenfeeds und den Zugriff auf APIs abdecken.

Die Lisovo-Implementierung wird vorhersehbarere Gebührenmechanismen einführen. Dies ermöglicht es FinTech-Unternehmen, die Kosten für Stable-Coin-Transfers besser zu berechnen; obwohl die dem Polygon-Netzwerk zugeschriebenen Gebühren schon immer niedrig waren.

Lisovo wird die Kompatibilität intelligenter Verträge verbessern. Dies soll die Effizienz weiter steigern, die Sicherheit erhöhen und Latenzzeiten reduzieren.

Mit anderen Worten: Das Hauptziel besteht hier darin, eine Infrastruktur zu schaffen, die sich an eine Ära anpassen kann, die zunehmend von KI-gesteuerten Mikrotransaktionen geprägt ist. Lassen Sie uns nun jeden Schritt genauer untersuchen.

Gassubventionen

Diese Subventionen sind mit allen Transaktionen verbunden, die im Rahmen des bestehenden x402-Open-Source-Zahlungsprotokolls stattfinden. Dieses Protokoll unterstützt derzeit KI-gesteuerte Agent-zu-Agent-Übertragungen.

Der Zweck dieser Subventionen ist ausgesprochen einfach. In der Vergangenheit mussten KI-Agenten bei jeder Zahlungsabwicklung Gebühren übernehmen und sich mit den Benzinkosten auseinandersetzen. Das Problem ist, dass solche Zuschläge die Idee einer Migration in das Polygon-Netzwerk etwas komplizierter machten. Die Möglichkeit, diese Ausgaben zu subventionieren (dank eines anfänglichen Anreizpools von 1 Million US-Dollar), ermöglicht es Unternehmen, sich an die Polygon-Zahlungsinfrastruktur zu gewöhnen, ohne durch zusätzliche Gasökonomie abgelenkt zu werden.

Diese Subventionen stellen einen Teil des größeren PIP-Vorschlags (Polygon Improvement Program) 82 dar; eine Initiative zur Beschleunigung von Agent-zu-Agent-Transaktionen innerhalb des größeren Polygon PoS-Netzwerks. Das langfristige Ziel besteht darin, das zu schaffen, was Entwickler als „Agent-native Commerce“-Lösung bezeichnen. Dies deckt sich mit der Annahme, dass KI-gesteuerte Transaktionen weiter an Bedeutung gewinnen werden.

Eine flexible Gebührenstruktur

Die Fähigkeit, transaktionsbezogene Gebühren genau vorherzusagen, war ein weiteres Problem für Zahlungsabwickler. Das Problem hierbei ist, dass frühere Ansätze einen dedizierten Hardfork erforderten, um die Antwortzeiten entsprechend der Netzwerknachfrage anzupassen. Dadurch konnte es teilweise zu Verzögerungen kommen.

Der Lisovo-Hardfork wurde entwickelt, um diese Bedenken auszuräumen. Validatoren können jetzt die Reaktionsfähigkeit „abstimmen“, ohne dass ein spezielles Protokoll-Upgrade erforderlich ist. Die Theorie hier ist, dass es viel einfacher sein wird, die mit Agent-zu-Agent-Transaktionen (und Mikrotransaktionen) verbundenen Preise vorherzusagen. Einfach ausgedrückt können Abrechnungsgebühren Echtzeit-Nutzungsstatistiken nachahmen; Ein Vorteil, der dazu beitragen wird, herkömmliche Betriebsrisiken zu verringern.

„Intelligentere“ Smart Contracts

Ein letztes Puzzleteil, das die jüngste Einführung des Lisovo-Hardforks definiert, hängt mit der Smart-Contract-Kompatibilität zusammen. Dieser Schritt soll in erster Linie der zunehmenden Verbreitung passwortloser Wallets und dem Automatisierungsgrad von KI-Transaktionen entgegenwirken. Es bietet außerdem zusätzliche Unterstützung für hardwareorientierte Wallets und eine robustere Passkey-Authentifizierung.

Polygon legt nun einen Schwerpunkt auf die Reduzierung von Fragmentierungsfällen, die häufig mit älteren Transaktionsmodellen einhergehen. Lisovo unterstützt den Polygon Count Leading Zeros (CLZ)-Code; ein Protokoll, das die Effizienz von Mikrotransaktionen steigern soll.

Wir sollten auch erwähnen, dass diese Verbesserungen mit zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen einhergehen, wie z. B. robusteren Peer-to-Peer-Bestätigungsprotokollen während des Blockverifizierungsprozesses. Dies ist ebenso wichtig, da diese Schritte mit den kürzlich von Ethereum implementierten Updates übereinstimmen.

Die realen Auswirkungen des Lisovo Hardfork

Wir haben nun einen Blick auf die technische Seite geworfen. Dies wird es uns ermöglichen, eine praktischere Frage zu beantworten. Wie werden die Vorteile des