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Brasilien zielt bei Narco-Fluxo-Razzia auf ein Kryptowäsche-Netzwerk im Wert von 1,6 Milliarden R$ ab

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cryptonewstrend.com
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Brasilien zielt bei Narco-Fluxo-Razzia auf ein Kryptowäsche-Netzwerk im Wert von 1,6 Milliarden R$ ab

Die brasilianischen Behörden haben eines der größten kryptobezogenen Finanzkriminalitätsfälle des Landes eröffnet, nachdem sie einem Netzwerk vorgeworfen hatten, mehr als 1,6 Milliarden R$ durch Geldwäscheprogramme in Brasilien und im Ausland bewegt zu haben.

Die brasilianische Bundespolizei startete am Mittwoch mit Unterstützung der Militärpolizei von Sao Paulo die Operation Narco Fluxo, um eine mutmaßliche kriminelle Gruppe aufzulösen, die der Geldwäsche durch Kryptoassets, Bargeldlogistik und hochwertige Finanztransaktionen beschuldigt wird. Den Ermittlern zufolge nutzte das Netzwerk ein strukturiertes System, um illegale Gelder zu verbergen und zu verschleiern, während es Geld innerhalb Brasiliens und über die Grenzen hinweg bewegte.

Nach Angaben der Behörden überstiegen die Finanzaktivitäten der Gruppe 1,6 Milliarden R$, womit der Fall zu den größten jüngsten Ermittlungen wegen Geldwäsche im Zusammenhang mit Kryptowährungen im Land zählt. Die Operation folgt auf frühere Untersuchungen, bei denen bereits die mutmaßliche Rolle der Gruppe in umfassenderen Kapitalwäscheplänen festgestellt worden war.

Polizei startet Razzien in ganz Brasilien

Mehr als 200 Bundesbeamte führten 45 Durchsuchungs- und Beschlagnahmungsbefehle und 39 vorläufige Haftbefehle aus, die vom 5. Bundesgericht in Santos, Sao Paulo, ausgestellt wurden. Die Razzien erreichten Adressen in São Paulo, Rio de Janeiro, Pernambuco, Espírito Santo, Maranhão, Santa Catarina, Paraná, Goiás und im Bundesdistrikt.

Darüber hinaus führten die Regierungen Sanktionen zum Einfrieren von Vermögenswerten ein, etwa Eigentumsbeschlagnahmungen und Unternehmensverbote. Die Ermittler möchten das mutmaßliche Netzwerk so schnell wie möglich schließen und Vermögenswerte behalten, die im Falle einer Verurteilung oder im Falle eines Falles auf Schadensersatz zurückerstattet werden könnten.

Während des Einsatzes beschlagnahmte die Polizei auch Autos, Geld, Papiere und Computerausrüstung. Die Behörden erwarten, dass diese Materialien die nächste Phase der Untersuchung unterstützen, da sie untersuchen, wie die Gruppe angeblich Gelder verschoben und verschleiert hat.

Die Ermittler konzentrieren sich auf Krypto- und Bargeldbewegungen

Nach Angaben der Polizei nutzte das Netzwerk mehrere Methoden, um Herkunft und Ziel der Gelder zu verschleiern. Die sogenannte Struktur bezog sich auf Transaktionen mit hohem Geldbetrag, physische Geldtransfers und Krypto-Asset-Transfers im Zusammenhang mit brasilianischen und ausländischen Aktivitäten.

Die Gruppe nutzte angeblich auch eine Kombination aus traditionellen Cashflow- und digitalen Asset-Transaktionen, die innerhalb kurzer Zeit schwieriger zu verfolgen sind, als auf einen einzigen Kanal angewiesen zu sein. Beamte gehen davon aus, dass das System dazu beigetragen hat, den Betrag und den Verbleib des Geldes zu verschleiern

Den Verdächtigen drohen Anklagen wegen krimineller Vereinigung, Geldwäsche und illegaler Geldbewegungen im Ausland. Diese Vorwürfe spiegeln die Gesamtstruktur des Falles wider, die über einfache Kryptotransfers hinausgeht und sich auf organisierte finanzielle Verschleierung erstreckt.

Lokale Berichte fügen Bauru- und Influencer-Winkel hinzu

Lokalen Berichten zufolge beinhaltete die Operation auch einen Durchsuchungsbefehl in Bauru, was das Bild über die Haupterklärung des Bundes hinaus erweitert. Dieselben Berichten zufolge untersuchen Ermittler die Rolle von Influencern und anderen Personen, die in der Öffentlichkeit stehen, um Geld zu erhalten, zu verschieben oder zu verschleiern.

Dennoch ist das Wesentliche finanzieller Natur. Die Regierung prüft die Möglichkeit, dass das Netzwerk Konten, Bargeldlogistik und Kryptoaktivitäten nutzt, um Geld zu waschen und in einer besseren Form einzuführen.

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