Brian Armstrong: Das neue Satoshi-Dokument ist das bisher Beste

Brian Armstrong, der Chef der führenden US-Börse, hat einen neuen Dokumentarfilm über Satoshi befürwortet und behauptet, dass es sich um die bisher „nachdenklichste Interpretation“ der Identität des anonymen Schöpfers von Bitcoin handele.
Der 101-minütige Film, der an diesem Mittwoch Premiere feiert, ist der Höhepunkt einer vierjährigen Untersuchung unter der Leitung des New-York-Times-Bestseller-Enthüllungsjournalisten William D. Cohan und des Privatdetektivs Tyler Maroney.
Der neue Dokumentarfilm wird als teils investigativer Thriller und teils als Menschenporträt vermarktet.
Der Dokumentarfilm enthält Interviews mit Branchengrößen wie Michael Saylor (MicroStrategy), Joseph Lubin (Ethereum), Fred Ehrsam (Coinbase) und Brian Brooks. Dazu gehören auch der ehemalige SEC-Vorsitzende Gary Gensler, die Journalistin Kara Swisher, die CEO von Haun Ventures, Katie Haun, und der Bitcoin-Sicherheitsingenieur Jameson Lopp.
Der CEO von Coinbase lobte den Abschluss des Films und gab bekannt, dass Coinbase-Benutzern über die mobile App der Börse exklusiven Frühzugang zum Dokumentarfilm gewährt wurde.
Auch Investmentmanager Ross Gerber lobte die Veröffentlichung und nannte sie einen „sehr gut gemachten“ und „tiefgehenden Einblick“ für Krypto-Fans.
Ein überfülltes Feld
Die Medien sind seit langem besessen davon, den Bitcoin-Schöpfer zu entlarven.
Eine aktuelle HBO-Dokumentation zeigte kontrovers mit dem Finger auf den frühen Kernentwickler Peter Todd.
Der Journalist John Carreyrou erklärte kürzlich mit „99-prozentiger Sicherheit“, dass der Kryptographie-Pionier Adam Back Satoshi sei. Back hat die Behauptung vehement zurückgewiesen und argumentiert, dass Satoshi tatsächlich ein Brite sein könnte.
Einige glauben jedoch, dass die Identität von Satoshi verborgen bleiben sollte und die Kryptowährungs-Community sie schützen sollte.