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Broadcoms zurückhaltende KI-Verkaufsprognose führt zu einem starken Rückgang der Micron-Aktien

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Broadcoms zurückhaltende KI-Verkaufsprognose führt zu einem starken Rückgang der Micron-Aktien

Inhaltsverzeichnis Die Aktien von Micron Technology (MU) stürzten während der Handelssitzung am Donnerstag um 7,7 % ab und verloren an nur einem Tag 94,24 Milliarden US-Dollar an der Marktbewertung des Unternehmens. Dies stellt den bedeutendsten eintägigen Rückgang der Marktkapitalisierung in der Unternehmensgeschichte von Micron dar. Micron Technology, Inc., MU Der starke Rückgang folgte auf die jüngste vierteljährliche Gewinnmitteilung von Broadcom (AVGO), die von einigen Marktbeobachtern als solide angesehen wurde, die Anleger aber letztlich enttäuschte. Das Hauptanliegen? Broadcom lehnte es ab, seine Umsatzprognosen für künstliche Intelligenz anzuheben, was die Marktteilnehmer verunsicherte und optimistischere Prognosen erwartete. Auch Broadcom musste erhebliche Verluste hinnehmen. Die Aktien des Unternehmens fielen um 12,6 % und verloren damit 286 Milliarden US-Dollar an Marktwert. Damit war das Unternehmen der viertgrößte Verlust der Marktkapitalisierung in einer einzigen Sitzung für ein amerikanisches Unternehmen in der Geschichte. Die negative Stimmung hallte in der gesamten Halbleiterindustrie wider. AMD-Aktien gaben um 3,6 % nach, Intel fielen um 0,8 % und der PHLX Semiconductor Index – ein umfassender Benchmark für Chiphersteller – fiel um 2,2 %. Als bemerkenswerter Ausreißer stach Nvidia hervor, das um 1,94 % zulegte. D.A. Davidson-Analyst Gil Luria bezeichnete die finanzielle Leistung von Broadcom als „beeindruckend“, räumte jedoch ein, dass der Bericht in der gesamten Halbleiterbranche für Unsicherheit gesorgt habe. Vor dem Ausverkauf am Donnerstag hatte Micron eine erhebliche Aufwärtsdynamik erlebt. Die Aktie hatte kürzlich ihren ersten Schlusskurs über 1.000 US-Dollar erreicht, wobei sich ihre Gesamtmarktkapitalisierung vorübergehend auf 1,2 Billionen US-Dollar belief. Finanzanalysten hatten ihre Preisprognosen kontinuierlich angehoben und mehrere positive Entwicklungen am Horizont hervorgehoben. Zu den am meisten erwarteten: Nvidias Einführung von Personal-Computing-Prozessoren der nächsten Generation mit erweiterter Speicherkapazität, von denen Branchenbeobachter glauben, dass sie Micron erheblich zugute kommen könnten. Stephano Gabriel, Analyst bei Itau BBA, bemerkte kürzlich zunehmende Anzeichen dafür, dass sich die Speicherversorgungsengpässe „verschärfen“. Gabriel behauptet, dass diese Entwicklung Micron begünstige, da sie darauf hindeutet, dass die derzeit erhöhten Speicherpreise mehr als nur vorübergehende zyklische Schwankungen darstellen. Gabriel geht davon aus, dass weitere langfristige Lieferverträge zum derzeitigen Premium-Preisniveau abgeschlossen werden, was Micron möglicherweise künftig stabilere Einnahmequellen verschaffen wird. „Dies trägt dazu bei, Bedenken hinsichtlich der Spitzenzyklen auszuräumen“, sagte er. Trotz optimistischer Analystenmeinungen war bereits eine gewisse Vorsicht geäußert worden. Die Kursprognosen der Analysten blieben stets hinter den jüngsten Handelsbewertungen zurück, und in den letzten Monaten waren bemerkenswerte Insider-Aktienveräußerungen zu beobachten. Die Entscheidung von Broadcom, seine KI-Umsatzaussichten beizubehalten statt zu erhöhen, erwies sich als ausreichend, um Gewinnmitnahmen bei hoch bewerteten Halbleiterherstellern wie Micron auszulösen, die im Vorfeld der Ankündigung eine starke Wertsteigerung erfahren hatten. Microns bevorstehende vierteljährliche Gewinnmitteilung ist für den 24. Juni geplant. Marktteilnehmer werden den Bericht prüfen, um aktualisierte Leitlinien zum KI-bezogenen Speicherbedarf, zu Liefervertragsvereinbarungen und zur Frage zu erhalten, ob die Dynamik der Lieferengpässe intakt bleibt. In einer am 3. Juni verbreiteten Branchenmitteilung wurde auf potenzielle Einschränkungen bei der Versorgung mit KI-Speichern in kritischen Marktsegmenten hingewiesen – ein weiterer Gesichtspunkt, den Investoren im Vergleich zu Microns bevorstehendem Kommentar abwägen werden.

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