Laut einer neuen Prognose von Chainalysis werden Transaktionen mit gekoppelten digitalen Währungen bis 2035 sprunghaft ansteigen und möglicherweise einen Wert von unglaublichen 1,5 Billiarden Dollar erreichen.

Inhaltsverzeichnis Eine bahnbrechende Analyse von Chainalysis deutet darauf hin, dass die Stablecoin-Transaktionsaktivität von 28 Billionen US-Dollar im letzten Jahr auf erstaunliche 1,5 Billiarden US-Dollar innerhalb des nächsten Jahrzehnts ansteigen könnte. Diese Prognose hat die Aufmerksamkeit hochrangiger US-Regierungsbeamter und Finanzpolitiker erregt. Stablecoins verarbeiten bis 2035 ein Wirtschaftsvolumen von 719 Billionen US-Dollar 👀 Chainalysis hat gerade den bullischsten Stablecoin-Bericht veröffentlicht, den ich je gesehen habe. 28 Billionen US-Dollar heute, 719 Billionen US-Dollar in einem Jahrzehnt. Und wenn makroökonomische Katalysatoren zuschlagen? wir reden hier von 1,5 Billiarden Dollar. der Vermögenstransfer von 100 Billionen US-Dollar an Millennials und Gen Z… pic.twitter.com/u3N3Lfy3dO – Xaif Crypto (@Xaif_Crypto) 12. April 2026 Finanzminister Scott Bessent veröffentlichte im Wall Street Journal einen überzeugenden Meinungsartikel, in dem er den Kongress direkt aufforderte, sofort Maßnahmen zu ergreifen. Seine Botschaft konzentrierte sich auf die dringende Notwendigkeit, den Clarity Act zu verabschieden, ein Gesetz, das derzeit vom Bankenausschuss des Senats geprüft wird. „Die USA sind nicht durch Zögern in Zeiten des technologischen Wandels zum Finanzzentrum der Welt geworden“, betonte Bessent. Er betonte, dass die Verabschiedung dieser Gesetzgebung garantieren würde, dass „die nächste Generation von Finanzinnovationen auf amerikanischen Schienen aufgebaut wird“. Berichten zufolge beabsichtigt der Bankenausschuss des Senats, bis Ende April eine Anhörung und Abstimmung über den Clarity Act anzusetzen. Bessent bezeichnete die Verfügbarkeit von Sitzen im Senat als „knapp“ und betonte die entscheidende Natur einer unmittelbaren gesetzgeberischen Bewegung. Die umfassende Chainalysis-Analyse mit dem Titel „The New Rails: How Digital Assets Are Reshaping the Foundations of Finance“ erhielt am 8. April ihre erste Vorschau. Die Studie positioniert Stablecoins als transformative Abwicklungsinfrastruktur, die in der Lage ist, internationale Zahlungen, grenzüberschreitende Überweisungen und das Treasury-Management von Unternehmen zu revolutionieren. Den Prognosen von Chainalysis zufolge wird allein die natürliche Marktentwicklung das Stablecoin-Volumen bis 2035 auf 719 Billionen US-Dollar ansteigen lassen. Sollten breitere wirtschaftliche Katalysatoren eintreten, könnte das Gesamtvolumen auf 1,5 Billiarden US-Dollar steigen. Selbst die konservative Basiszahl stellt eine außergewöhnliche Erweiterung gegenüber den heutigen Kennzahlen dar. Das im letzten Jahr verzeichnete Stablecoin-Volumen von 28 Billionen US-Dollar verblasst im Vergleich zu dem, was Branchenforscher jetzt für erreichbar halten. Ein in der Studie identifizierter Hauptkatalysator ist eine historische Umverteilung des Reichtums über die Altersgruppe hinweg. Es wird erwartet, dass ein Vermögen von bis zu 100 Billionen US-Dollar von den Babyboomern und älteren Generationen zu den Jahrgängen der Millennials und der Generation Z übergeht – Bevölkerungsgruppen, die von Natur aus mit Kryptowährungen vertraut sind. Chainalysis geht davon aus, dass dieser demografische Wandel bis 2035 unabhängig voneinander 508 Billionen US-Dollar zur jährlichen Stablecoin-Transaktionsaktivität beitragen könnte. Jüngere Kapitalinhaber zeigen eine deutlich höhere Neigung, Blockchain-basierte Finanzinfrastruktur anstelle herkömmlicher Bankkanäle zu nutzen. Im Zuge dieser Vermögensmigration könnte die finanzielle Liquidität zunehmend in dezentrale On-Chain-Plattformen statt in traditionelle Finanzintermediäre fließen. Der zweite entscheidende Wachstumsmotor ist die umfassende Händlerintegration. Chainalysis prognostiziert, dass die Akzeptanz von Stablecoins an Kassensystemen im Einzelhandel bis 2035 das jährliche Transaktionsvolumen um 232 Billionen US-Dollar steigern könnte. Da Stablecoins in den alltäglichen Handel eindringen, könnten etablierte Zahlungsabwickler einem zunehmenden Wettbewerbsdruck ausgesetzt sein. Wenn Blockchain-basierte Zahlungssysteme in großem Maßstab eingesetzt werden, besteht das Potenzial, die Gewinnmargen traditioneller Zahlungsvermittler zu senken. Chainalysis stellt außerdem fest, dass Bitcoin und das breitere Kryptowährungs-Ökosystem erhebliche Vorteile aus der erweiterten Stablecoin-Nutzung ziehen können. Der Clarity Act baut auf den Grundlagen auf, die durch den zuvor erlassenen Genius Act geschaffen wurden, den Bessent als Beweis dafür anführte, dass sinnvolle regulatorische Fortschritte weiterhin erreichbar sind. Es wird erwartet, dass der Senat vor Ende April 2026 über den Clarity Act abstimmt.