Ein führender Experte warnt davor, dass Bitcoin den Abwärtstrendprognosen trotzt

In seinem neuesten Video bewertete Benjamin Cowen, ein führender Analyst auf dem Kryptowährungsmarkt, die aktuellen Preisbewegungen von Bitcoin anhand historischer Daten und „Saisonalität“.
Cowen analysierte die Rückkehr von Bitcoin auf die 77.000-Dollar-Marke und warnte die Anleger vor einer möglichen Schwäche in den kommenden Wochen. Cowen wies darauf hin, dass die aktuelle Entwicklung von Bitcoin auffällige Ähnlichkeiten mit den „US-Zwischenwahljahren“ 2018 und 2022 aufweist. Dem Analysten zufolge erreichte Bitcoin im Februar einen Tiefststand von 60.000 US-Dollar, gefolgt von einem höheren Tiefststand Ende März und Anfang April.
Cowen argumentierte jedoch, dass dies kein absolut bullisches Signal sei, sondern dass eine „zeitbasierte Kapitulation“ innerhalb eines Bärenmarktes bedeutsamer sei als ein preisbasierter Rückgang. Einer der auffälligsten Punkte der Analyse waren die für Ende April und Anfang Mai prognostizierten Risiken. Cowen prognostiziert, dass Bitcoin Ende April einen lokalen Höchststand erreichen könnte, ähnlich wie 2018, und dann Anfang Mai wieder sinken könnte, nachdem er diesen Höchststand erreicht hat.
Die Fed-Sitzung am 29. April gilt als einer der größten Risikofaktoren für die Märkte. Bitcoin stößt derzeit am gleitenden 100-Tage-Durchschnitt auf Widerstand. Wenn dieses Niveau durchbrochen wird, wird der nächste große Widerstandspunkt voraussichtlich der gleitende 200-Tage-Durchschnitt sein.
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Cowen erklärte, dass die Verfolgung der Dominanz von USDT und USDC für das Verständnis der Marktrichtung von entscheidender Bedeutung sei, und wies darauf hin, dass die Dominanz von Stablecoins beim gleitenden 100-Tage-Durchschnitt Unterstützung finde.
Dies deutet darauf hin, dass die Tendenz der Anleger, riskante Vermögenswerte (wie Bitcoin) in Bargeld umzuwandeln, weiterhin stark ist und Bitcoin später in diesem Jahr erneut die 60.000-Dollar-Marke testen könnte. Laut Benjamin Cowen ist es sehr wahrscheinlich, dass Bitcoin vom Bärenmarkt-Widerstandsband abgewiesen wird und ein echter Tiefpunkt erst bestätigt werden kann, wenn diese Niveaus das ganze Jahr über wiederholt getestet werden.
Laut dem Analysten bleiben Mai und Juni historisch gesehen „Schwächefenster“ für Kryptomärkte.
*Dies ist keine Anlageberatung.