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CFTC-Vorsitzender steht wegen mangelnder Kontrolle auf den Prognosemärkten unter Beobachtung

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cryptonewstrend.com
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CFTC-Vorsitzender steht wegen mangelnder Kontrolle auf den Prognosemärkten unter Beobachtung

Inhaltsverzeichnis Sieben US-Gesetzgeber haben bei der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) Bedenken hinsichtlich ihrer Untätigkeit gegenüber Insiderhandel auf Prognosemärkten geäußert. In einem Brief an den CFTC-Vorsitzenden Michael Selig forderte die Gruppe Maßnahmen gegen verdächtige Geschäfte im Zusammenhang mit Krieg und militärischen Konflikten. Diese Geschäfte haben Fragen zur Aufsicht der Agentur auf Märkten im Zusammenhang mit US-Militäroperationen in Regionen wie dem Iran und Venezuela aufgeworfen. In einem am Montag versandten Brief äußerten sieben Mitglieder des US-Repräsentantenhauses ihre Frustration über die Reaktion der CFTC auf Insiderhandel auf Prognosemärkten. Der Gesetzgeber glaubt, dass die Behörde die Befugnis hat, Manipulationen an Prognosemärkten durch bestehende Regeln zu verhindern. Sie betonten, dass die CFTC gemäß dem Commodities Exchange Act für diese Märkte zuständig sei. Der Brief hebt Bedenken hinsichtlich Veranstaltungsverträgen im Zusammenhang mit US-Militäraktionen hervor. Es weist insbesondere auf verdächtige Geschäfte im Zusammenhang mit der militärischen Beteiligung im Iran und in Venezuela hin. Die Gesetzgeber argumentieren, dass solche Geschäfte „moralisch obszön“ seien und einer gründlichen Aufsicht und Regulierung unterliegen sollten. In dem Schreiben wird betont, dass die CFTC entschlossen gegen verdächtige Geschäfte vorgehen muss. Die Gesetzgeber argumentieren, dass die Zulassung von Veranstaltungsverträgen, die auf militärischen Aktionen basieren, Zweifel an der Regulierungsfähigkeit der Agentur aufkommen lässt. „Solche korrupten Geschäfte verdienen eine schnelle und entschlossene Aufsicht“, heißt es in dem Brief. Eine der Hauptsorgen ist das vermeintliche Fehlen einer proaktiven Reaktion der CFTC auf Insiderhandel. Der Gesetzgeber argumentiert, dass die Kommission ihre volle Autorität nutzen sollte, um Manipulationen auf diesen Märkten zu verhindern. Sie glauben, dass das Ignorieren solcher Geschäfte die Rolle der CFTC als globale Regulierungsbehörde untergräbt. Die Position der CFTC zum Insiderhandel ist aufgrund jüngster Rechtsentscheidungen komplexer geworden. Das US-Berufungsgericht für den dritten Gerichtsbezirk entschied kürzlich zugunsten von Kalshi und blockierte damit den Versuch von New Jersey, Veranstaltungsverträge zu regulieren. Dieses Urteil hat zu einer weiteren Unsicherheit hinsichtlich der Durchsetzungsfähigkeiten der CFTC geführt. David Miller, Leiter der Strafverfolgungsbehörden der CFTC, reagierte Anfang des Jahres auf Bedenken hinsichtlich des Insiderhandels. Miller stellte klar, dass sich die Behörde nur auf schwerwiegende Verstöße und nicht auf „triviale“ Fälle konzentrieren werde. Seine Äußerungen erfolgten vor dem Hintergrund des zunehmenden Drucks seitens der Gesetzgeber, Insiderhandel im Zusammenhang mit Prognosemärkten energischer anzugehen.