Einblicke in die Kryptowährungsallokation von Charles Schwab: Kleines Risiko, hohes Risiko

Inhaltsverzeichnis Charles Schwab, das führende US-Maklerunternehmen, das Vermögenswerte in Höhe von über 12 Billionen US-Dollar verwaltet, hat kürzlich zwei Ansätze für die Integration von Kryptowährungen in Anlageportfolios skizziert. Das Unternehmen betonte, dass es zwar keine feste Methode für die Krypto-Allokation gebe, Anleger jedoch ihre Risikotoleranz und ihre langfristigen Ziele sorgfältig abwägen sollten. Schwabs Forschung unterstreicht das Potenzial für Diversifizierung, warnt jedoch davor, dass selbst kleine Allokationen in Kryptowährungen das Portfoliorisiko erheblich erhöhen können. In seinem Whitepaper beschreibt Charles Schwab einen renditebasierten Ansatz für Krypto-Investitionen, der auf erwarteten Renditen basiert. Diese Methode untersucht die erwarteten Renditen, Volatilität und Korrelationen mit traditionellen Vermögenswerten wie Aktien und Anleihen. Schwab schlägt vor, dass, wenn Anleger von Bitcoin eine Rendite von 15 % pro Jahr erwarten, ein konservatives Portfolio etwa 1 % zuteilen könnte, während ein aggressiveres Portfolio bis zu 8,8 % zuteilen könnte. Das Unternehmen stellte fest, dass Ether aufgrund seiner höheren Volatilität geringere Zuteilungen rechtfertigen würde. Beispielsweise könnte ein konservatives Portfolio nur 0,1 % in Ether investieren, während ein aggressiveres Portfolio bis zu 2,5 % investieren könnte. Schwab betonte außerdem, dass ein Rückgang der Renditen für Bitcoin oder Ether unter 10 % möglicherweise keine Allokation rechtfertige, selbst für risikotolerantere Anleger. Charles Schwab stellte außerdem einen risikobasierten Ansatz für die Krypto-Allokation vor, bei dem sich der Schwerpunkt von der Rendite auf die Verwaltung des Gesamtportfoliorisikos verlagert. Bei diesem Ansatz wird das Krypto-Exposure durch die Höhe des gesamten Portfoliorisikos bestimmt, das von Kryptowährungen ausgeht. Beispielsweise könnte in einem konservativen Portfolio eine Allokation von 1,2 % in Bitcoin oder 0,9 % in Ether 10 % des gesamten Portfoliorisikos ausmachen. Für moderate bis aggressive Portfolios schlägt Schwab vor, bis zu 4 % in Bitcoin und fast 3 % in Ether zu investieren, um ein ähnliches Risikoniveau zu erreichen. Schwab erklärte, dass diese risikobasierte Methode besonders nützlich für Anleger ist, die verstehen möchten, wie Krypto in ihren breiteren Vermögensmix passt. Während Krypto Diversifizierungsvorteile bieten kann, warnte Schwab, dass ein zunehmendes Engagement mit einem erhöhten Portfoliokonzentrationsrisiko einhergeht. Während Schwab sein neues Krypto-Angebot, Schwab Crypto, vorantreibt, bietet das Unternehmen auch Engagement durch verschiedene Produkte wie kryptobezogene Aktien und börsengehandelte Produkte. Schwab hat eine Warteliste für Kunden eingeführt, die am direkten Kauf und Verkauf von Bitcoin und Ether interessiert sind. Derzeit bietet das Maklerunternehmen zugelassenen Kunden Krypto-Exposure über außerbörsliche Trusts und Futures an. Obwohl Schwab Kryptowährungen im Jahr 2019 zunächst als „rein spekulativ“ abtat, hat er seine Haltung zu digitalen Vermögenswerten im Laufe der Zeit weiterentwickelt. Das Unternehmen ermutigt Anleger nun, die Rolle, die Kryptowährungen in ihren Portfolios spielen könnten, sorgfältig abzuwägen und dabei die erhöhten Risiken zu berücksichtigen, die bereits mit einer kleinen Allokation verbunden sind. Entdecken Sie mit Expertenanalysen Aktien mit der besten Performance in den Bereichen KI, Krypto und Technologie.