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Chefökonom Joe Lavorgna: „Niemand liest das richtig; die Fed ist in eine gemäßigte Phase eingetreten“

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cryptonewstrend.com
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Chefökonom Joe Lavorgna: „Niemand liest das richtig; die Fed ist in eine gemäßigte Phase eingetreten“

Während die globalen Märkte die nächsten Schritte der Federal Reserve genau beobachten, kam eine bemerkenswerte Analyse von Joe Lavorgna, Chefökonom bei SMBC Americas.

Im Gespräch mit Fox Business erklärte Lavorgna, dass die jüngsten Äußerungen des Vorsitzenden der US-Notenbank, Jerome Powell, vom Markt nicht richtig interpretiert würden, was den Beginn einer „lockeren“ Phase signalisiere. Lavorgna erklärte, dass das bis vor Kurzem vorherrschende Narrativ, „hohe Ölpreise heizen die Inflation an“, durch die Ansicht ersetzt wurde, dass „hohe Ölpreise ein Risiko einer Rezession schaffen“. Der Ökonom stellte fest, dass der Anstieg der Energiekosten einen erheblichen Druck auf die Verbraucherausgaben und das Geschäftsvertrauen ausübt, und argumentierte, dass dies die Fed zu einer vorsichtigeren und zinssenkenden Haltung veranlasst habe.

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Lavorgna wies darauf hin, dass einige Marktsegmente immer noch die Möglichkeit einer Zinserhöhung auf dem Tisch halten, und warnte die Anleger: „Auch wenn die Wirtschaftsdaten kurzfristig gut sind, glauben wir nicht, dass die Fed die Zinssätze unter fast allen Umständen anheben wird. Eine mögliche Verschärfung der Preise am Markt könnte irreführend sein.“ Dem Analysten zufolge könnte es in der zweiten Jahreshälfte zu einer kräftigen Erholung kommen, wenn die Krisen in Übersee gelöst werden, doch die Zinspolitik der Fed wird der wichtigste Hebel in diesem Prozess bleiben.

*Dies ist keine Anlageberatung.