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Chinas hartes Vorgehen gegen Makler löst Schockwellen auf den Weltmärkten aus

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Chinas hartes Vorgehen gegen Makler löst Schockwellen auf den Weltmärkten aus

Der globale Aktienmarkt reagiert auf ein strengeres Regulierungsumfeld nach Chinas Maßnahmen gegen drei der größten Online-Broker des Landes. Das Land hat Beschränkungen für nicht autorisierte Handelsplattformen im Ausland eingeführt.

Es stellt sich heraus, dass die neuen Vorschriften nun auch Zonen außerhalb Chinas betreffen. Dieser Schritt hat Privatanleger gestört, die sowohl nach internationalen Märkten als auch nach Kapitalströmen zwischen den Finanzzentren suchen. Die obersten Aufsichtsbehörden gehen davon aus, dass es sich um einen Schritt handelte, um grenzüberschreitenden Wertpapiertransaktionen und illegalen Kapitalbewegungen entgegenzuwirken.

China greift Online-Broker mit einer Razzia in Höhe von 324 Millionen US-Dollar an

Berichten zufolge hatte die CSRC insgesamt mehr als 2,2 Milliarden Yuan (ca. 324 Millionen US-Dollar) an Strafen verhängt. Die Liste enthält die Namen von Futu Holdings, UP Fintech (Tiger Brokers) und Longbridge Securities.

Berichten zufolge muss Futu mit der höchsten vorgeschlagenen Geldstrafe von rund 271 Millionen US-Dollar rechnen. Das UP Fintech gab jedoch Strafen in Höhe von fast 61 Millionen US-Dollar bekannt. Longbridge ist noch nicht bekannt. Die drei Firmen werden aufgefordert, das Onboarding von Kunden auf dem Festland sofort einzustellen. Sie müssen neue Kapitalzuflüsse stoppen.

Inmitten des Ansturms sind bestehende Benutzer darauf beschränkt, ihre Positionen zu verkaufen und Geld abzuheben. Diese Übergangsfrist wird zwei Jahre dauern. Danach müssen die zum Festland ausgerichteten Plattformen vollständig stillgelegt werden.

Das Vorgehen hat zu einem umfassenderen Problem für die Weltmärkte geführt. Plattformen wie Futu und Tiger Brokers wurden zu weit verbreiteten Gateways für Privatanleger, die in Engagements in den USA, Hongkong und anderen Offshore-Aktien investieren wollten. Die Aufsichtsbehörden sind jedoch über viele Dinge besorgt. Dazu gehört, wie diese Kanäle mit der Devisenkontrolle, dem Leverage-Risiko und informellen Mechanismen zur Kapitalweiterleitung interagieren.

Den Bloomberg-Daten zufolge beliefen sich die Abflüsse „heißen Geldes“ aus China im Jahr 2025 auf 1,04 Billionen US-Dollar. Dies verdeutlicht das Ausmaß der grenzüberschreitenden privaten und institutionellen Ströme.

Der Futu-Ausverkauf verschärft sich

Der Aktienkurs von Futu Holdings erlitt im vorbörslichen Handel einen Einbruch von mehr als 3 %. Der Preis ist im letzten Monat bereits um fast 29 % gefallen. In der letzten Handelssitzung wurde der Kurs um die 110 US-Dollar gehandelt.

Auch UP Fintech verzeichnete einen ähnlichen Rückgang im vorbörslichen Handel. In der letzten Handelssitzung wurde es bei 5,10 $ gehandelt.

Auch breitere chinesische Internetaktien gerieten unter Druck. Der KraneShares CSI China Internet ETF gab aufgrund dieser Nachrichten stark nach. Der Aktienkurs von Alibaba verzeichnete einen Rückgang von rund 2 %. Zum Zeitpunkt der Drucklegung betrug der Transaktionspreis 12.180 HKD.

Der globale Kryptomarkt druckte überall rote Indizes. Seine Marktkapitalisierung sank in den letzten 24 Stunden um mehr als 3 % auf rund 2,4 Billionen US-Dollar.

Auch globale Finanzzentren wie Hongkong, Singapur und London haben die Onboarding-Praktiken genauer unter die Lupe genommen. Allerdings ist die SFC weiter vorangekommen, um die Durchsetzung zu intensivieren und Compliance-Lücken zu identifizieren. Außerdem werden die Anforderungen an die Kontoüberprüfung verschärft.

Chinas hartes Vorgehen gegen Makler löst Schockwellen auf den Weltmärkten aus