Jeremy Allaire, CEO von Circle, bestreitet Behauptungen, USDC werde für die Passage durch die Straße von Hormus verwendet! Hier sind die Details

Jeremy Allaire, CEO von Circle, hat Behauptungen zurückgewiesen, dass USDC für Transitgebühren in der Straße von Hormus verwendet werden. Auf einer Pressekonferenz in Seoul erklärte Allaire, dass dieses Szenario „extrem unwahrscheinlich“ sei.
Allaire betonte, dass Circle mit strengen Standards zur Einhaltung gesetzlicher Vorschriften arbeitet und eng mit globalen Behörden zusammenarbeitet. Daher sei es unwahrscheinlich, dass ein regulierter Stablecoin wie $USDC bei Transaktionen mit Sanktionsrisiken bevorzugt werde, sagte er. Nach Angaben des CEO bevorzugen Einzelpersonen und Unternehmen, die unter Sanktionen stehen, im Allgemeinen die Verwendung weniger regulierter alternativer Stablecoins. Allaire wies auch darauf hin, dass aufgrund der technischen Struktur von $USDC Vermögenswerte an bestimmten Adressen schnell eingefroren werden können. Er sagte, dies mache $USDC für illegale oder sanktionierte Transaktionen unattraktiv.
Diese Aussagen folgten einem früheren Bericht der Financial Times, der darauf hinwies, dass der Iran Bitcoin oder chinesische Yuan als Transitgebühren von Schiffen verlangen könnte, die die Straße von Hormus passieren. Diese Behauptungen lösten eine kurze Debatte auf dem Kryptowährungsmarkt aus. Experten stellen fest, dass die Anwendungsfälle für Stablecoins zwar zunehmen, regulatorische Rahmenbedingungen in solchen geopolitischen Szenarien jedoch eine entscheidende Rolle spielen. Die Aussagen von Circle unterstreichen einmal mehr, dass $USDC vor allem für regulierte Finanztransaktionen positioniert ist.
*Dies ist keine Anlageberatung.