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Das CLARITY-Gesetz könnte institutionelles Kapital für Kryptomärkte freisetzen

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cryptonewstrend.com
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Das CLARITY-Gesetz könnte institutionelles Kapital für Kryptomärkte freisetzen

Der US-Kryptomarkt könnte sich einem großen Wendepunkt nähern, da die Unterstützung für den CLARITY Act wächst. Da Führungskräfte wie Brian Armstrong und Scott Bessent den Gesetzentwurf unterstützen, gehen Analysten davon aus, dass institutionelles Kapital bald auf den Markt kommen könnte, was zu einer frühen Positionierung in Vermögenswerten wie Ethereum, Solana und Chainlink führt.

Die Dynamik rund um den CLARITY Act nimmt zu, da sowohl politische Entscheidungsträger als auch Branchenführer auf eine klare Kryptoregulierung in den Vereinigten Staaten drängen.

Brian Armstrong hat den Gesetzentwurf nun öffentlich unterstützt und schließt sich Scott Bessent an, der den Kongress zu schnellem Handeln aufgefordert hat.

„Es ist Zeit, den Clarity Act zu verabschieden.“

Diese Verschiebung signalisiert eine zunehmende Übereinstimmung zwischen Regulierungsbehörden und wichtigen Branchenakteuren.

Analyst sagt „Position vor der Bewegung“

In einer aktuellen Diskussion im Podcast des Paul Barron Network erläuterte Analyst Tim Warren, wie er sich vor diesem potenziellen Katalysator positioniert.

Er geht einfach davon aus, dass man nicht auf eine Bestätigung warten sollte. Sammeln Sie stattdessen starke Vermögenswerte, bevor Klarheit eintritt, denn sobald die Regulierung abgeschlossen ist, könnte ein Großteil des Aufwärtspotenzials bereits eingepreist sein. Mit Blick auf den Clarity Act erläutert der Analyst seine Top-Altcoin-Auswahl, die der Markt berücksichtigen sollte, bevor Clarity diesen Sommer in Kraft tritt.

Ethereum führt den CLARITY-Handel an

Im Zentrum von Warrens Strategie steht Ethereum.

Er beschreibt es als das institutionenfreundlichste Asset im Kryptobereich. Da ETFs bereits an Bedeutung gewinnen und große Akteure wie Morgan Stanley voraussichtlich ihr Engagement ausweiten, gilt Ethereum als wichtigster Einstiegspunkt für institutionelle Gelder.

Während langfristige Prognosen wie 40.000 US-Dollar bis 2030 diskutiert werden, hält Warren die Erwartungen auf dem Boden und hält dies für möglich, aber nicht für garantiert. Die eigentliche These sind institutionelle Zuflüsse, nicht hypegetriebene Ziele.

Solana und Chainlink im Fokus

Neben Ethereum stechen Solana und Chainlink hervor.

Für Solana bleibt Warren langfristig optimistisch, kurzfristig jedoch vorsichtig. Er weist auf die Möglichkeit eines doppelten Bodens hin, mit Schlüsselniveaus um die 68 US-Dollar und einem potenziellen Abwärtstrend in Richtung 50 US-Dollar, wenn der breitere Markt schwächer wird. Dennoch deuten starke Kaufsignale darauf hin, dass dies kein Zeitpunkt für Short-Positionen ist.

Chainlink hingegen ist ein grundlegendes Spiel. Als Rückgrat für reale Daten in Blockchain-Systemen wird erwartet, dass es stark von der institutionellen Akzeptanz profitieren wird. Warren sieht Potenzial für einen Aufwärtstrend im Bereich von 10 bis 11 US-Dollar, erkennt aber auch einen möglichen erneuten Test in der Nähe von 7 US-Dollar an, wenn die Märkte nachgeben.

Der Markt hängt immer noch von Bitcoin ab

Trotz des Fokus auf Altcoins bleibt Bitcoin der wichtigste Treiber.

Warren macht deutlich, dass es bei Altcoins wahrscheinlich nicht zu einer nachhaltigen Erholung kommen wird, wenn Bitcoin und Ethereum ihren Tiefpunkt nicht bestätigt haben. Der gesamte Aufbau hängt von einer breiteren Marktstabilität ab.

Ihm zufolge zeigen zwar einige andere Altcoins wie Bittensor, Zcash und andere unabhängige Bewegungen, doch die Mehrheit, darunter Solana, XRP und Chainlink, spiegelt den Trend von Bitcoin mit nur geringfügigen Unterschieden genau wider.