Die Chancen für den CLARITY Act steigen auf 68 %, da die Machtverschiebung in Washington die Zukunft der Kryptowährung trübt

Die Wahrscheinlichkeit, dass der CLARITY Act in Kraft tritt, ist auf etwa 68 % gestiegen, was die wachsende Zuversicht widerspiegelt, dass die Vereinigten Staaten endlich klarere Regeln für Kryptowährungen einführen könnten.
Doch mit diesem Optimismus geht ein Vorbehalt einher: Politische Veränderungen in Washington, insbesondere bei der Partei, die den Senat kontrolliert, könnten die Situation noch verlängern oder sogar den Gesetzentwurf zum Scheitern bringen.
Das Gesetz, das einen umfassenden Regulierungsrahmen für digitale Vermögenswerte schaffen soll, hat nach monatelangen festgefahrenen Verhandlungen im Senat an Zugkraft gewonnen.
Die Marktstimmung hat sich nach einer Reihe von Kompromissen bei wichtigen Knackpunkten verbessert – insbesondere in Bezug auf die Stablecoin-Regeln und die Regulierungskompetenz zwischen der Securities and Exchange Commission (SEC) und der Commodity Futures Trading Commission (CFTC).
Die Dringlichkeit, den CLARITY Act voranzutreiben, hat angesichts einer möglichen Machtverschiebung im US-Senat zugenommen. Alex Thorn sagte, das Rennen um die Kontrolle durch den Senat sei sehr eng und dies könne direkte Auswirkungen auf die Kryptoregulierung haben.
Eine der größten für die Gestaltung der Finanzgesetzgebung zuständigen Behörden, der Bankenausschuss des Senats, könne je nach Verlauf der Wahlen von Demokraten oder Republikanern geleitet werden, sagte er. Sollten die Demokraten die Kontrolle übernehmen, könnten mehrere Politiker als Vorsitzende des Ausschusses fungieren, darunter Sherrod Brown oder Elizabeth Warren.
Das ist von entscheidender Bedeutung, da Warren Kryptowährungen seit langem kritisch gegenübersteht. Analysten sagen, wenn sie die Kontrolle übernimmt, könnte der CLARITY Act in den Hintergrund treten oder auf starken Widerstand stoßen. Nach derzeitigem Stand kommen Prognosemärkte wie Polymarket zu dem Schluss, dass das Rennen um den Senat nahezu 50:50 ausfällt.
Es ist genau diese Unsicherheit, die einige Gesetzgeber dazu veranlasst, auf eine schnelle Vorlage des Gesetzentwurfs zu drängen. Zu denjenigen, die Maßnahmen befürworten, gehört der republikanische Senator Thom Tillis, der sagt, dass der Gesetzentwurf zur Aufstockung vorgelegt werden sollte, sobald der Kongress aus seiner Maipause zurückkehrt.
Warum steigt das Zulassungsrisiko?
Angesichts der politischen Risiken ist jedoch das Vertrauen in den CLARITY Act gestiegen. Ein jüngster Anstieg (rund 68 %) der Zustimmungsquoten pendelte sich bei Polymarket bei etwa 63 % bis 65 % ein. Das ist der höchste Wert seit Wochen.
Ein Hauptgrund für diesen Anstieg sind Fortschritte im Bankenausschuss des Senats unter dem Vorsitz von Tim Scott. Er sagte lediglich, der Gesetzentwurf habe das erreicht, was der Gesetzgeber als „rote Zone“ bezeichnet, eine Phase der kritischen Prüfung, die Markup genannt wird.
Diese Phase soll bis Mai 2026 eintreten. Ein weiterer Durchbruch betraf einen Kompromiss bei den Stablecoin-Regeln und insbesondere bei der Art und Weise, wie die Erträge (Erträge) dieser digitalen Vermögenswerte verwaltet werden sollten.
Dieses Problem hatte zuvor die Verhandlungen verlangsamt. Die Gesetzgeber fanden einen Mittelweg und begannen, einige der Lücken zu schließen, die den Fortschritt behindert hatten. Die Vereinbarung steht auch im Einklang mit früheren Initiativen, einschließlich des GENIUS Act, zur Schaffung eines harmonisierteren Rahmens für die Regulierung digitaler Vermögenswerte.
Was passiert, wenn Washington seinen Kurs ändert?
Die große Frage ist nun, ob politische Veränderungen das ändern werden. Der CLARITY Act schreitet bereits mit parteiübergreifender Unterstützung voran und hat das Repräsentantenhaus verabschiedet, was Dynamik zeigt.
Der Senat ist jedoch geteilter Meinung, vor allem in der Frage, wie eng die Regulierung von Kryptowährungen erfolgen soll. Wenn die Republikaner genügend Einfluss behalten, könnte der Gesetzentwurf laut Befürwortern leichter umgesetzt werden. Senator Tim Scott bittet offenbar um jegliche Unterstützung der Republikaner, bevor er die Demokraten in weitere Gespräche einbezieht.
Aber wenn die Demokraten an die Macht kommen, insbesondere wenn die Regierung vorsichtige Stimmen in Bezug auf Kryptowährungen akzeptiert, könnten sich die Dinge dramatisch verlangsamen.
In diesem Szenario könnte sogar ein Gesetzesentwurf mit starker Dynamik verzögert oder umgeschrieben werden. Der CLARITY Act ist wichtig, weil er dazu beitragen würde, Kryptowährungen in den USA zu regulieren, ein Ziel, das die Branche seit vielen Jahren anstrebt.
Derzeit ist es für Unternehmen schwierig zu verstehen, ob sie dem Wertpapierrecht, dem Warenrecht oder anderen Gesetzen unterliegen.
Ein funktionierendes CLARITY-Gesetz könnte klarere Regeln festlegen, die das Geschäft mit Kryptowährungen erleichtern und den Benutzern ein klareres Verständnis der Risiken ermöglichen. Es ermöglicht den USA auch, wettbewerbsfähiger zu bleiben, während andere Teile der Welt ihre eigenen Kryptovorschriften vorantreiben.