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Der Clarity Act birgt das Risiko einer Regulierung ohne Aufsicht, sagt Brookings Fellow

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Der Clarity Act birgt das Risiko einer Regulierung ohne Aufsicht, sagt Brookings Fellow

Jüngste Entwicklungen: Klein argumentierte, dass die Commodity Futures Trading Commission mit einem deutlich größeren Mandat konfrontiert sei, da der Gesetzgeber erwäge, ihre Autorität über digitale Vermögenswerte auszuweiten. Klein schloss sich kürzlich Rebecca Rettig und Renato Mariotti bei CoinDesks The Policy Protocol an.

Klein sagte, die CFTC sei ursprünglich zur Überwachung der Warenterminmärkte gegründet worden und nicht für den Umfang der Verantwortlichkeiten ausgelegt, die in der aktuellen Kryptogesetzgebung vorgesehen seien.

Er warnte davor, dass die Erteilung neuer Befugnisse an die Agentur ohne zusätzliches Personal, Finanzmittel und Fachwissen den Anschein einer Regulierung ohne sinnvolle Aufsicht erwecken könnte.

Klein äußerte sich besorgt darüber, dass die Regulierungskapazität durch Personalabgänge und strukturelle Veränderungen in der Behörde geschwächt wurde.

Was das bedeutet: Die Debatte über den Clarity Act wird immer mehr zu einer Debatte darüber, ob die CFTC Kryptomärkte wirksam überwachen kann.

Klein sagte, eine Lehre aus der Dodd-Frank-Ära sei, dass die Zuweisung wichtiger Verantwortlichkeiten an mehrere Regulierungsbehörden zu Verzögerungen und Verwirrung führen könne.

Er argumentierte, dass bei einer fragmentierten Aufsicht die Gefahr besteht, dass sich vergangene Regulierungsversagen wiederholen, wenn den Behörden die Ressourcen oder der Wille fehlen, Regeln durchzusetzen.

Klein verglich diese Risiken mit Mängeln, die seiner Meinung nach zu früheren Finanzkrisen beigetragen haben.

Die Kontroverse: Klein kritisierte scharf die Vorwürfe, politischer Einfluss beeinträchtige die Finanzregulierung.

Unter Bezugnahme auf einen Bericht der New York Times, der während des Interviews besprochen wurde, sagte Klein, dass die Regulierungsbehörden unabhängig von politischer Intervention bleiben sollten.

Er argumentierte, dass Durchsetzungsentscheidungen nicht durch Beziehungen zum Weißen Haus oder zu politischen Persönlichkeiten beeinflusst werden sollten.

Klein beschrieb das aktuelle Umfeld als ungewöhnlich freizügig gegenüber finanziellem Fehlverhalten und forderte eine stärkere Rechenschaftspflicht.

Zwischen den Zeilen gelesen: Klein sieht eine längerfristige Lösung in einer engeren Abstimmung zwischen den US-Marktregulierern.

Er sagte, dass es ungewöhnlich sei, dass die USA über die SEC und die CFTC getrennte Kapitalmarktregulierungsbehörden unterhalten.

Klein argumentierte, dass eine Fusion der Agenturen letztendlich sinnvoll sei, äußerte jedoch Skepsis, ob der Kongress bereit sei, diesen Weg zu verfolgen.

In der Zwischenzeit lobte er Berichte, wonach Mitarbeiter von SEC und CFTC Büroräume teilen könnten, und sagte, dass physische Nähe die Zusammenarbeit stärker verbessern könne als formelle Vereinbarungen.

Was als nächstes kommt: Die Regulierungsstruktur könnte genauso wichtig werden wie die Regeln selbst.

Klein sagte, dass Memorandums of Understanding zwischen Agenturen in der Praxis oft nicht zu einer sinnvollen Zusammenarbeit führen.

Er argumentierte, dass stärkere Koordinierungsmechanismen und eine operative Integration die Regulierungsbehörden besser auf die Überwachung der Krypto- und Prognosemärkte vorbereiten würden.