CLARITY Act-Senatsabstimmung 2026: Warum das Weiße Haus hinsichtlich der Verabschiedung jetzt „vorsichtig optimistisch“ ist

Der Stablecoin-Kampf ist größtenteils vorbei. Als nächstes folgen die DeFi-Regeln. Und laut Patrick Witt, dem Kryptoberater des Weißen Hauses, könnte eine Abstimmung im Senat knapper ausfallen, als die meisten erwarten. Das CLARITY-Gesetz wird derzeit vom Bankenausschuss des Senats verabschiedet, was der letzte große Schritt ist, bevor es im Senat landen kann.
In einem aktuellen Interview bestätigte Witt, dass der Gesetzentwurf bereits vom Landwirtschaftsausschuss genehmigt wurde und sich nun in seiner letzten großen Phase befindet. Innerhalb weniger Wochen könnte es zu einem Aufschlag kommen, und wenn dieser zustande kommt, geht der Prozess zu einer Abstimmung über, gefolgt von einer Versöhnung und dann zurück zum Repräsentantenhaus.
„Ich bin vorsichtig optimistisch. Wir haben in den letzten Monaten große Fortschritte gemacht. Es handelt sich um eine komplizierte Gesetzgebung, daher ist es nicht verwunderlich, dass es lange dauern wird, bis die Probleme gelöst sind.“
Der Stablecoin-Kampf ist im Grunde vorbei
Eines der größten Hindernisse, die Stablecoin-Rendite, ist nun weitgehend gelöst. Witt bestätigte, dass beide Seiten einen Kompromiss gefunden hätten und glaubten, dass dieser Bestand haben werde.
Am wichtigsten ist, dass dies eine Win-Win-Situation für Stablecoins ist, die eine große Unsicherheit darüber beseitigt, wie renditebringende Vermögenswerte behandelt werden. Das Problem hatte die Umsetzung des Gesetzes Anfang des Jahres zum Stillstand gebracht, aber nachdem es nun aus dem Weg geräumt ist, sind die Fortschritte in Gang gekommen. Der endgültige Textentwurf wird derzeit nach Rückmeldungen von Banken, Kryptofirmen und politischen Entscheidungsträgern erstellt.
Der Fokus verlagert sich auf DeFi und Entwickler
Nachdem die Stablecoins geklärt sind, konzentrieren sich die Gesetzgeber nun auf DeFi und entwicklerbezogene Bedenken. Dazu gehört, wie dezentrale Plattformen funktionieren und wie Entwickler im Rahmen der Regulierung behandelt werden. Witt stellte fest, dass hier hinter den Kulissen stetige Fortschritte erzielt wurden, wobei mehrere Probleme bereits gelöst wurden und nur noch einige zur Fertigstellung übrig blieben.
Banken vs. Stablecoins – Was die Daten sagen
Die Banken waren besorgt über den Verlust ihrer Einlagen, doch Untersuchungen deuten auf etwas anderes hin. Witt sagte, dass Gelder das System nicht verlassen; Sie bewegen sich einfach darin, da die Stablecoin-Reserven immer noch in Banken liegen.
Er fügte außerdem hinzu, dass kleinere Banken tatsächlich davon profitieren könnten, wenn sie Stablecoin-Produkte anbieten und neue Benutzer anziehen.
Was passiert als nächstes für $XRP und $RLUSD?
Witt geht davon aus, dass der Gesetzentwurf bald den Bankenausschuss verlassen und möglicherweise innerhalb weniger Wochen den Senat erreichen wird.
Wenn das passiert, könnte es laut Experten einen Wendepunkt für $XRP bedeuten, das seit langem mit regulatorischer Unsicherheit konfrontiert ist. Klare Regeln könnten dabei helfen, über Spekulationen hinauszugehen und eine größere Rolle in realen Finanzanwendungsfällen, insbesondere im Zahlungsverkehr, zu spielen, und gleichzeitig die Tür für die Skalierung von $RLUSD öffnen.