Armstrong, CEO von Coinbase, erläutert die Bedeutung der historischen Bitcoin-ETF-Einführung von Morgan Stanley

Brian Armstrong, CEO von Coinbase, kommentierte die Einführung eines neuen Bitcoin-ETF durch Morgan Stanley (MSBT), wobei er die Bedeutung dieses Produkts für die institutionelle Einführung von Kryptowährungen hervorhob und die Zuverlässigkeit der Infrastruktur von Coinbase als Depotbank, auch für MSBT, „unabhängig von kurzfristigen Preiseffekten“ hervorhob.
Mitte der Woche wurde die Einführung des Spot-Bitcoin-ETF von Morgan Stanley trotz aller Marktturbulenzen zu einem Meilenstein und markierte den Eintritt der ersten großen US-Bank in den Markt ihrer eigenen Kryptofonds. Das Debüt von MSBT an der NYSE Arca übertraf alle Erwartungen der Analysten und zählte zu den 1 % der erfolgreichsten ETF-Einführungen in der Geschichte.
Coinbase wurde als Depotbank für den @MorganStanley Bitcoin Trust benannt. Die institutionelle Akzeptanz wird unabhängig von kurzfristigen Preiseffekten fortgesetzt. https://t.co/qCdQ4udAtw
– Brian Armstrong (@brian_armstrong) 9. April 2026
Inside MSBT-Start: Handelsvolumen, Gebühren und 5-Milliarden-Dollar-Prognose
Zu den Zahlen:
Das Handelsvolumen erreichte 34 Millionen US-Dollar, während sich die Nettozuflüsse auf 36 Millionen US-Dollar beliefen.
Zur Unterstützung des Fonds hat die Struktur bereits 430 BTC erworben.
Trotz des Erfolgs von MSBT war die Gesamtzahl aller Bitcoin-ETFs in den USA für die Sitzung am 8. April mit minus 124 Millionen negativ, was auf Abflüsse aus teureren Fonds zurückzuführen ist.
Bemerkenswert ist, dass MSBT mit 0,14 % die niedrigste Gebühr hat.
Was Coinbase betrifft, so fiel der Start von MSBT mit der vorläufigen Genehmigung der Börse durch das OCC zur Gründung einer nationalen Treuhandbank zusammen, was ihren Status als bundesweit regulierte Depotbank stärken wird.
Für Morgan Stanley beispielsweise fungiert Coinbase Custody neben BNY Mellon als Depotbank und bildet eine Kombination, die kryptonative Technologie mit Bankzuverlässigkeit verbindet.
Was den neuen Bitcoin-Fonds betrifft, schätzt Eric Balchunas von Bloomberg, dass der Fonds dank des 16.000 Beraternetzwerks bei Morgan Stanley und einem verwalteten Vermögen von 6,2 Billionen US-Dollar innerhalb seines ersten Jahres ein verwaltetes Vermögen von 5 Milliarden US-Dollar erreichen könnte. Zum Vergleich: Der größte Bitcoin-Fonds von BlackRock hat seit seiner Einführung im Januar 2024 ein Volumen von 55,93 Milliarden US-Dollar erreicht.