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Brian Armstrong, CEO von Coinbase, warnt, dass China gewinnen könnte, wenn die US-Kryptoregeln ins Stocken geraten

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Brian Armstrong, CEO von Coinbase, warnt, dass China gewinnen könnte, wenn die US-Kryptoregeln ins Stocken geraten

Brian Armstrong, CEO von Coinbase, hat den Kampf um die US-Kryptopolitik in ein nationales Wettbewerbsargument verwandelt, indem er sagte, dass die Rivalität mit China Amerika stärken könnte.

Armstrong sagte, der Wettbewerb mit China „könnte das Beste sein, was Amerika seit dem Kalten Krieg passieren konnte“, und fügte hinzu, dass die USA selbstgefällig geworden seien, nachdem sie jahrelang die globalen Märkte angeführt hatten. Der Coinbase-Chef sagte, Wettbewerb „brächte Exzellenz“, als er die Gesetzgeber dazu drängte, Kryptoregeln als Teil des Wirtschaftswettbewerbs Amerikas mit Peking zu behandeln.

Armstrong verknüpft Kryptoregeln mit der Konkurrenz Chinas

Im vergangenen Jahr hat Armstrong wiederholt argumentiert, dass Washington Gefahr läuft, die US-Kryptoindustrie zu schwächen, wenn es Regeln erlässt, die Aktivitäten im Bereich digitaler Vermögenswerte ins Ausland verlagern. Laut Armstrong könnten restriktive Richtlinien für Stablecoins und Kryptomärkte China, Offshore-Emittenten und digitalen Währungsprojekten der Zentralbanken, die außerhalb der Kontrolle der USA liegen, einen Vorteil verschaffen.

Der Wettbewerb mit China könnte das Beste sein, was Amerika seit dem Kalten Krieg passieren konnte. Wir waren schon so lange führend in der Welt, aber wir sind etwas selbstgefällig geworden. Wettbewerb schafft Exzellenz.

– Brian Armstrong (@brian_armstrong) 4. Juni 2026

In seinen Stablecoin-Argumenten hat Armstrong gewarnt, dass ein Verbot verzinslicher Stablecoins die Nachfrage nach Rendite nicht stoppen würde. Er sagte, ein solches Verbot würde stattdessen Chinas CBDC-Bemühungen und ausländischen Stablecoins zugute kommen, die außerhalb der US-Aufsicht operieren.

Der CEO von Coinbase hat diese Botschaft genutzt, als der Kongress die Gesetzgebung zur Marktstruktur für digitale Vermögenswerte abwägt. Sein Argument stellt die Kryptoregulierung nicht nur als finanzpolitisches Thema dar, sondern auch als eine Frage der amerikanischen Führungsrolle im globalen Finanzwesen.

Coinbase und Banken streiten sich über die Gesetzgebung

Die Debatte hat auch die Spannungen zwischen Kryptofirmen und traditionellen Banken verschärft. Jamie Dimon, CEO von JPMorgan, griff Armstrong kürzlich mit ungewöhnlich scharfen Worten an und nannte ihn „voller Scheiße“, heißt es in dem Bericht.

Armstrong reagierte, indem er großen Banken vorwarf, sie würden versuchen, die Regulierung zu nutzen, um Krypto-Konkurrenten zu schwächen, anstatt bessere Produkte zu entwickeln. Coinbase hat argumentiert, dass offene Kryptonetzwerke und Stablecoins Zahlungssysteme und Finanzinfrastruktur aktualisieren können, während Banken den Gesetzgeber vor Risiken gewarnt haben, die mit einer geringeren Aufsicht verbunden sind.

Der Kampf ist politischer geworden, da die Kryptoindustrie auf Marktstrukturregeln drängt, die klarere Wege für digitale Vermögenswerte schaffen würden. Armstrongs China-Argument vermittelt Coinbase und seinen Verbündeten eine Botschaft, die über den Kryptosektor hinaus und in nationale Sicherheitsdebatten hineinreichen kann.

Trump-Treffen erhöht die politischen Herausforderungen

Präsident Donald Trump traf sich mit Armstrong, bevor er die Gesetzgeber öffentlich aufforderte, die Kryptogesetzgebung voranzutreiben, heißt es in dem Bericht. Das Treffen zeigte, wie nah sich Coinbase an der Digital-Asset-Agenda der Regierung positioniert hat.

Die China-Framing gibt den politischen Zielen von Coinbase einen größeren politischen Rahmen. Anstatt nur für Regeln zu plädieren, die Börsen und Stablecoin-Emittenten helfen, kann Coinbase seine Position im Rahmen eines Wettbewerbs um Finanzkraft, Technologie und die Zukunft des Dollars präsentieren.

In dem Bericht zitierte Kritiker argumentieren, dass dieser Ansatz die Grenze zwischen öffentlichem Interesse und den Lobbyzielen eines Privatunternehmens verwischen könnte. Sie sagen, Verbraucherschutz, Finanzstabilität und Marktaufsicht bleiben ernste Fragen, selbst wenn Kryptofirmen sich auf China berufen.

Coinbase ist bereits zuvor mit US-Aufsichtsbehörden in Konflikt geraten, darunter auch mit der SEC, die zuvor mit rechtlichen Schritten gegen die Börse gedroht hatte. Armstrong antwortete direkt auf diesen Konflikt und drängte den Gesetzgeber weiterhin zu klareren Regeln.

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