Kontroverse verschlingt das ehrgeizige Krypto-Unternehmen des ehemaligen Präsidenten inmitten vernichtender Anschuldigungen

Eine auffällige Behauptung an der Schnittstelle von Kryptowährung und Politik hat in den sozialen Medien breite Reaktionen ausgelöst.
Ein Beitrag, der sich vor allem auf Plattform Im Text gibt sich der Autor in der Ich-Perspektive als Web3-Botschafter für das Projekt „World Liberty Financial“ aus und erhebt auffällige Behauptungen über das Projekt und einige prominente Persönlichkeiten. In dem Artikel wird behauptet, dass rund 600.000 Geldbörsen durch Investitionen in Memecoin einen Gesamtverlust von 3,87 Milliarden US-Dollar erlitten haben, während angeblich mit dem Projekt verbundene Familienstrukturen Hunderte Millionen US-Dollar an Transaktionsgebühren einnahmen.
Der Text weist auch auf ein bemerkenswertes Timing in Bezug auf prominente Persönlichkeiten im Kryptosektor wie Justin Sun, Changpeng Zhao und Arthur Hayes hin. Es wird behauptet, dass es „zufällige“ Zusammenhänge zwischen der Rücknahme bestimmter Klagen, die US-Aufsichtsbehörden gegen diese Personen eingereicht haben, oder dem Abschluss von Gerichtsverfahren und ihren Krypto-Investitionen oder politischen Entwicklungen gibt. So wird beispielsweise angegeben, dass Justin Sun 75 Millionen US-Dollar in das Projekt investiert habe, woraufhin die US-Börsenaufsicht SEC ihre gegen ihn eingereichte Klage zurückzog. Ebenso wird behauptet, dass Changpeng Zhao eine Begnadigung durch den Präsidenten erhalten habe, nachdem er den Vorwurf der Geldwäsche eingestanden hatte, und die SEC ließ ihr Verfahren gegen Binance in derselben Woche fallen. Ebenso wird behauptet, dass Arthur Hayes und seine Partner, die zu den Gründern von BitMEX gehörten, trotz Eingeständnisses ihrer Verbrechen begnadigt wurden, wodurch das Unternehmen von seinen Strafen befreit wurde.
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Der Autor deutet auch einen möglichen Zusammenhang zwischen den umfangreichen Investitionen der in Abu Dhabi ansässigen Investoren in das Projekt und der US-Halbleiterexportpolitik an. Darüber hinaus werden besondere Ereignisse auf politischer Ebene, die Beteiligung ausländischer Investoren und Großspenden im Text als bemerkenswerte „gleichzeitige Entwicklungen“ dargestellt.
World Liberty Financial wies die Vorwürfe hingegen schnell zurück. Der CEO des Unternehmens, Zach Witkoff, erklärte, dass der fragliche Artikel völlig falsch sei und dass die Person, die ihn geschrieben habe, keine Verbindung zum Unternehmen habe. Witkoff argumentierte auch, dass der Artikel die Projekte „World Liberty“ und „Trump Meme Coin“ absichtlich verwechselte und dass diese beiden Einheiten völlig unabhängig voneinander seien.
Laut Aussage des CEO arbeitet das Unternehmen nicht mit einem Transaktionsgebührenmodell und sein Hauptprodukt basiert auf einer Stablecoin-Struktur, die Erträge aus Vermögenswerten wie Staatsanleihen bietet. Es wurde auch festgestellt, dass frühe Investoren zu bestimmten Preisniveaus kauften und der aktuelle Preis über diesen Niveaus liegt. *Dies ist keine Anlageberatung.