Krypto-Marktexperte prognostiziert, dass 90.000 US-Dollar für Bitcoin „auf dem Spiel stehen“.

Obwohl der Preis von Bitcoin (BTC) in den letzten Tagen mehrfach bei über 82.000 US-Dollar abgelehnt wurde, hat Kryptomarktexperte Michaël van de Poppe den kurzfristigen optimistischen Ausblick verteidigt. Am 15. Mai argumentierte Poppe, dass der Bitcoin-Preis in den kommenden Tagen auf 90.000 US-Dollar steigen könnte. Er stützte sein optimistisches Argument auf die Tatsache, dass sich der BTC-Preis vom gleitenden 21-Tage-Durchschnitt (MA) erholte, der seit Anfang April als starke Unterstützung diente. Die Risiken einer mittelfristigen Korrektur wurden durch erhöhte Gewinnmitnahmen unter kurzfristigen Inhabern (STH) verschärft, wie aus den Daten von CryptoQuant hervorgeht. Darüber hinaus haben gehebelte Händler nach der Verabschiedung des Clarity Act, einem geplanten US-Bundesgesetz zur Legalisierung von Krypto-Assets, auf ein mögliches „Sell-the-News“-Szenario gewettet. Poppe erklärte jedoch, dass eine mögliche Korrektur des BTC-Preises bestätigt werden könnte, wenn er dauerhaft unter seinem 21-Tage-MA schließt. Darüber hinaus hat er eine entscheidende Liquiditätsspanne zwischen 71.438 und 73.408 US-Dollar als letzte Unterstützungsspanne festgelegt, deren Durchbrechen die kurzfristige bullische Stimmung zunichte machen könnte. Die Preisentwicklung von Bitcoin bleibt eng mit den Liquiditätsflüssen sowohl auf den Spot- als auch auf den Leveraged-Märkten sowie mit seiner technischen Leistung verknüpft. Wie Finbold berichtete, haben sich beispielsweise inmitten des erheblichen Verkaufsdrucks für Bitcoin durch STH im Jahr 2026 aggressive Käufer angehäuft. Der fehlende Konsens zwischen Spot-STH und langfristigen Anlegern sowie extreme Short-Wetten auf den Leverage-Märkten könnten den Flaggschiff-Coin kurzfristig nach unten drücken. Daher können nur ein starker Short Squeeze und eine starke erneute Nachfrage nach US-Spot-ETFs einen BTC-Ausbruch auf 90.000 US-Dollar entscheidend unterstützen.