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Der Appetit der japanischen Big Player auf Kryptowährungen erreicht in diesem Jahr ein beispielloses Ausmaß

Quelle
cryptonewstrend.com
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Der Appetit der japanischen Big Player auf Kryptowährungen erreicht in diesem Jahr ein beispielloses Ausmaß

Nomura Holdings und seine Tochtergesellschaft für digitale Vermögenswerte, Laser Digital, haben ihre institutionelle Anlegerumfrage 2026 zu Investitionstrends bei digitalen Vermögenswerten veröffentlicht und zeigen einen messbaren Wandel in der Sichtweise japanischer institutioneller Anleger auf Krypto-Vermögenswerte.

Die am 16. April veröffentlichte Umfrage erfasst Antworten von 518 Anlageexperten aus institutionellen Anlegern, Family Offices und Organisationen von öffentlichem Interesse in Japan.

Die Ergebnisse deuten auf ein wachsendes Vertrauen in digitale Vermögenswerte als legitime Portfoliokomponente hin, wobei sich die Stimmung im Vergleich zur vorherigen Umfrage im Juni 2024 bei fast allen Kennzahlen verbessert hat.

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Positive Stimmung auf dem Vormarsch

31 % der Befragten bezeichneten ihre Aussichten für Krypto-Assets im nächsten Jahr als positiv – ein Anstieg von 6 Prozentpunkten gegenüber 25 % in der Umfrage von 2024. Gleichzeitig sank der Anteil der Befragten, die eine negative Meinung vertraten, von 23 % um 5 Prozentpunkte auf 18 %. Die restlichen 51 % vertraten eine neutrale Haltung.

Die Umfrage ergab auch einen starken Zusammenhang zwischen Wissen und Optimismus: 58 % der Befragten, die nach eigenen Angaben über hohe Kryptokenntnisse verfügten, hatten eine positive Meinung, was darauf hindeutet, dass eine tiefere Vertrautheit mit der Anlageklasse tendenziell die Wahrnehmung verbessert.

Diversifizierung bleibt der wichtigste Treiber

65 % der Befragten gaben an, dass sie Krypto-Assets als Chance sehen, ihre Portfolios neben traditionellen Beständen wie Bargeld, Aktien, Anleihen und Rohstoffen zu diversifizieren – ein Anstieg von 3 Prozentpunkten gegenüber 62 % im Jahr 2024.

Diversifizierung wurde als Hauptgrund für geplante Krypto-Investitionen genannt, wobei die Befragten auch die geringe Korrelation von Krypto mit anderen Anlageklassen hervorhoben.

79 % derjenigen, die über eine Investition in Kryptowährungen in den nächsten drei Jahren nachdenken, gaben an, konkrete Investitionspläne zu haben. Davon gehen 60 % davon aus, dass sie zwischen 2 % und 5 % ihres Gesamtportfolios in Krypto-Assets investieren werden.

Bemerkenswert ist, dass 55 % der potenziellen Anleger beabsichtigen, entweder sofort oder innerhalb des nächsten Jahres mit der Zuteilung zu beginnen.

Nachfrage nach einkommensgenerierenden digitalen Asset-Produkten

Die Umfrage ergab ein breites Interesse an einer Reihe digitaler Asset-Produkte, die über die bloße Spot-Exposition hinausgehen. Mehr als 60 % der Befragten zeigten Interesse an den folgenden Bereichen:

Abstecken/Mining – 66 %

Kredite/besicherte Kredite – 65 %

Tokenisierte Vermögenswerte – 65 %

Derivate – 63 %

Diese Ergebnisse spiegeln die wachsende institutionelle Nachfrage nach Einkommensgenerierungs- und Vermögensnutzungsstrategien im Bereich digitaler Vermögenswerte statt nach passiven Buy-and-Hold-Ansätzen wider.

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Stablecoins gewinnen institutionelle Zugkraft

63 % der Befragten identifizierten potenzielle Anwendungsfälle für Stablecoins, die die Verwaltung des Finanzministeriums, grenzüberschreitende Zahlungen und Devisentransaktionen, Investitionen in Krypto-Assets und Investitionen in tokenisierte Wertpapiere umfassen.

Bei den Währungen JPY, USD und EUR erhielten die von großen Finanzinstituten ausgegebenen Stablecoins das höchste Maß an Vertrauen bei den Umfrageteilnehmern.

Es bestehen weiterhin Barrieren, aber der Fokus verschiebt sich

Die Umfrage bestätigte, dass weiterhin institutionelle Hindernisse für Investitionen in Kryptowährungen bestehen. Die Befragten nannten mehrere zentrale Herausforderungen:

Mangel an etablierten Rahmenwerken für die Fundamentalanalyse

Kontrahentenrisiken einschließlich Ausfall, Betrug und Vermögensverlust

Hohe Volatilität

Regulatorische Unsicherheit

Der Bericht stellte jedoch fest, dass sich die Bedenken von existenzieller Skepsis hin zu praktischen Umsetzungsfragen verlagern.

Zu den Faktoren, die die Einführung beschleunigen, gehören die Entwicklung verschiedener Anlageprodukte, Verbesserungen der Risikomanagementpraktiken, regulatorische Reformen und eine verstärkte Beteiligung sowohl finanzieller als auch nichtfinanzieller Akteure.

Japans sich entwickelnde Regulierungslandschaft

Die Umfrage wurde zwischen dem 16. Dezember 2025 und dem 29. Januar 2026 durchgeführt – einem Zeitraum, in dem sich Japans regulatorisches Umfeld für digitale Vermögenswerte aktiv weiterentwickelte.

Die Arbeitsgruppe des Financial System Council für Krypto-Asset-Systeme hatte die Diskussionen gegen Ende 2025 vorangetrieben, einschließlich vorgeschlagener Änderungen sowohl des Payment Services Act als auch des Financial Instruments and Exchange Act.

Zu den wichtigsten regulatorischen Entwicklungen gehören klarere Regeln für Sicherheitstoken, die Regulierung von Stablecoins gemäß dem Payment Services Act und die Aufhebung der Beschränkungen für den Erwerb und Besitz von Kryptowährungen durch Kommanditgesellschaften (Limited Partnership, LPS) – was die Tür für erweiterte tokenbasierte Investitionen in Web3-Startups öffnet.

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Was das für den Markt bedeutet

Die Umfrage von 2026 zeichnet das Bild einer japanischen institutionellen Anlegerbasis, die sich mit digitalen Vermögenswerten zunehmend wohlfühlt und aktiv Allokationen plant.

Da 79 % der interessierten Anleger konkrete Investitionspläne signalisieren und mehr als 60 % Interesse an fortschrittlichen Produkten wie Abstecken, Verleihen und tokenisierten Vermögenswerten bekunden, deuten die Daten darauf hin, dass Japans institutioneller Kryptomarkt von der Exploration zur Umsetzung übergeht.

Um Objektivität zu gewährleisten, wurde die Umfrage von Rakuten Insight, Inc., einem unabhängigen Forschungsunternehmen, durchgeführt und analysiert. Zu den Befragten gehörten Banken, t