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Die Kryptowährungsbörse verzeichnet einen starken Rückgang der Bitcoin-Einlagen, was auf die Widerstandsfähigkeit der Inhaber hinweist

Quelle
cryptonewstrend.com
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Die Kryptowährungsbörse verzeichnet einen starken Rückgang der Bitcoin-Einlagen, was auf die Widerstandsfähigkeit der Inhaber hinweist

Die Bitcoin-Zuflüsse in die Börsen sind auf ein Niveau gesunken, das seit über sechs Jahren nicht mehr gesehen wurde, was auf einen Markt hinweist, der es nicht zugelassen hat, dass Unsicherheit die Stimmung prägt.

Anstatt in Panik zu geraten, während sich die Preise konsolidieren, entscheiden sich Bitcoin-Inhaber ($BTC), ihre Bestände zu behalten. Diese Stimmung beruht nicht auf einem Hype, sondern auf der Überzeugung der Marktinvestoren, dass die aktuelle Phase nur vorübergehend ist und dass sich der führende Vermögenswert von dem Rückschlag erholen würde.

Wichtige Punkte

Die Zuflüsse zu Binance, der gemessen an der Handelsliquidität weltweit größten Handelsplattform, sind stark zurückgegangen.

Der gleitende 30-Tage-Durchschnitt ist auf rund 3.998 $BTC gefallen und markiert damit einen Tiefstand, der zuletzt vor über sechs Jahren im Jahr 2020 beobachtet wurde.

Dies bedeutet, dass die meisten Inhaber nicht bereit sind, ihre Bestände zu verkaufen, sondern sie lieber in selbstverwahrenden Wallets aufbewahren.

Diese Situation steht im krassen Gegensatz zu früheren Phasen, die von Stress oder Euphorie geprägt waren.

Die täglichen Zuflüsse auf Binance überstiegen im Juli 2023 19.000 $BTC und überstiegen im Mai 2021 25.000 $BTC, wobei der historische Durchschnitt bei etwa 11.000 $BTC lag.

Ein Teil des Kapitals, das über Börsen floss, könnte nun über alternative Kanäle fließen.

Bitcoin-Zufluss zur Börse sinkt

Aktuelle Daten des verifizierten Autors von CryptoQuant, Darkfost, unterstreichen diese Haltung. Laut der Montagsanalyse sind die Zuflüsse zu Binance, der weltweit größten Handelsplattform gemessen an der Handelsliquidität, stark zurückgegangen.

Der gleitende 30-Tage-Durchschnitt ist auf etwa 3.998 $BTC gefallen, was einen Tiefstand darstellt, der mit den Bedingungen vergleichbar ist, die zuletzt vor über sechs Jahren im Jahr 2020 beobachtet wurden. Das bedeutet, dass die meisten Inhaber nicht bereit sind, ihre Bestände zu verkaufen und sie zur langfristigen Aufbewahrung in selbstverwahrten Wallets aufzubewahren, anstatt auf Plattformen, auf denen sie problemlos verkaufen können.

Der Bitcoin-Zufluss zu Binance ist niedriger als historisch normal

Interessanterweise steht diese Situation in krassem Gegensatz zu früheren Phasen, die von Stress oder Euphorie geprägt waren. Typischerweise haben Bitcoin-Inhaber nach dem Höhepunkt des Marktes oder wenn makroökonomische Unsicherheiten auftreten, in der Vergangenheit mehr verkauft als jetzt.

Zum Vergleich: Die täglichen Zuflüsse auf Binance überstiegen im Juli 2023 19.000 $BTC und überstiegen im Mai 2021 25.000 $BTC. Da der historische Durchschnitt bei etwa 11.000 $BTC liegt, sind die aktuellen Einlagen von 3.988 $BTC etwa dreimal niedriger als typische Marktbedingungen.

Binances Bitcoin 30D MA Inflow/CryptoQuant

Insbesondere ist diese Entscheidung, Vermögenswerte von Plattformen fernzuhalten, vor dem Hintergrund der globalen Marktunsicherheiten bewundernswert. Die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten und das Versäumnis der USA, eine Einigung mit dem Iran zu erzielen, beeinflussen weiterhin die Ölpreise und setzen die Weltwirtschaft unter Druck.

Die Entscheidung, Bitcoin zu HODL statt zu verkaufen, unterstreicht eine Verhaltensänderung unter den Marktteilnehmern, die glauben, dass Bitcoin ein Comeback erleben wird. Auch dieses Verhalten spiegelt eine Veränderung in der Art und Weise wider, wie Teilnehmer auf Unsicherheit reagieren. Anstatt bei Preisschwankungen schnell zu verkaufen, scheinen viele auf eine klarere Richtung zu warten, bevor sie bedeutende Schritte unternehmen, um den unmittelbaren Verkaufsdruck zu verringern.

Strukturelle Veränderungen können die Marktströme beeinflussen

Über die Stimmung hinaus können auch strukturelle Faktoren zu diesem Trend beitragen. Ein Teil des Kapitals, das früher direkt an die Börsen floss, könnte nun über alternative Kanäle fließen, darunter institutionelle Produkte wie börsengehandelte Bitcoin-Spotfonds. Diese Verschiebung verringert den Bedarf an Börsen und ermöglicht es den Nutzern dennoch, sich einfach zu engagieren oder ihre Vermögenswerte zu verkaufen.

Im Wesentlichen deuten diese Signale darauf hin, dass sich der Markt eher in einer Phase des Abwartens als in einem Zusammenbruch befindet. Obwohl die Unsicherheit nach wie vor hoch ist, lässt das Ausbleiben starker Zuflüsse an den Börsen darauf schließen, dass die Inhaber relativ stabil bleiben und es zum jetzigen Zeitpunkt keine klaren Anzeichen einer Kapitulation gibt.