Markttrends für Kryptowährungen: Die tiefere Bedeutung der jüngsten Zuwächse bei Top-Coins und das Potenzial für eine drastische Trendwende entschlüsseln.

Das Kryptowährungsanalyseunternehmen Santiment hat in seiner neuesten Analyse die Unsicherheit auf den Bitcoin- und Altcoin-Märkten, die Walbewegungen und die Auswirkungen geopolitischer Spannungen auf den Markt hervorgehoben. Hier sind die wichtigsten Erkenntnisse aus Santiments Analyse:
Der Santiment-Analyst Brian Quinlivan argumentierte, dass das derzeit größte Problem auf dem Kryptowährungsmarkt „Unsicherheit“ sei. Der Analyse zufolge haben die Spannungen zwischen den USA und dem Iran sowie Trumps über soziale Medien geführte Verhandlungstaktiken Investoren ins Abseits gedrängt. Groß angelegte Transaktionen über 100.000 und 1 Million US-Dollar sind seit Anfang März „dramatisch“ zurückgegangen. Die Angebotsverteilung von Wallets mit 10 bis 10.000 BTC verzeichnet einen der flachsten Werte seit Monaten. Wale entscheiden sich ebenso wie Privatanleger dafür, an ihren aktuellen Positionen festzuhalten, weil sie nicht vorhersehen können, was als nächstes passieren wird.
Trotz des Seitwärtstrends der Preise liefern die MVRV-Daten (Market Value to Realized Value) laut Santiment einige Signale für langfristige Anleger. Das 365-Tage-MVRV-Verhältnis bewegt sich im negativen Bereich bei rund 28 %. Laut dem Analysten deutet die Tatsache, dass beide Indikatoren (kurzfristig und langfristig) im negativen Bereich liegen, darauf hin, dass die Wahrscheinlichkeit eines Aufwärtstrends höher als der Durchschnitt ist und dass die aktuellen Niveaus historisch gesehen Einstiegszonen mit „geringerem Risiko“ sein könnten.
Die Kennzahlen von Ethereum erzählen fast die gleiche Geschichte wie die von Bitcoin. Die langfristige MVRV-Quote liegt mit 31 % im negativen Bereich.
XRP sticht mit einem historisch niedrigen langfristigen MVRV-Verhältnis von -41 % als „das leistungsschwächste Asset auf dem Markt“ hervor und bietet laut Analysten auch eine potenzielle Chance.
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Auf Solanas Seite bleibt die gesellschaftliche Stimmung trotz der bevorstehenden Ereignisse jedoch überraschend positiv. Santiment stellt fest, dass geopolitische Nachrichten Vorrang vor Preisbewegungen am Markt haben, und sieht den zunehmenden Optimismus über das „Ende des Krieges“ auf Social-Media-Plattformen als „Gegensignal“.
Die Analyse erinnert uns daran, dass die Preise oft fallen, wenn die Menschen zu optimistisch werden (FOMO), dass der Krieg enden wird. Laut Santiment müssen Privatanleger möglicherweise völlig „den Glauben verlieren“, damit der Markt wirklich eine Rallye einleiten kann, und extreme Angst (FUD) könnte den Markt dominieren.
*Dies ist keine Anlageberatung.