Der Kryptowährungsmogul aus den Anfängen von Bitcoin taucht nach fast einem Jahrzehnt wieder auf und verlagert einen beträchtlichen Bitcoin-Vorrat im Wert von 40 Millionen Dollar

Am Sonntag tauchte ein bedeutender Bitcoin-Inhaber, der seit über 10 Jahren inaktiv war, mit einer beträchtlichen Transaktion im Wert von etwa 40 Milliarden US-Dollar wieder auf. Diese massive Übertragung, die von Whale Alert, einem Blockchain-Überwachungsdienst, festgestellt wurde, erfolgte um 19:16 UTC, wobei die Gelder von der Adresse „1KAA8GGhVjjUjVTz1HKAjCyGNzAKQd882j“ an eine neue Adresse, „bc1qm6m6d33d02edr0k8yj9jgt027zl6dvx6thjrxy“, verschoben wurden.
Der Ursprung dieser Münzen geht auf den November 2013 zurück, als sie erstmals erworben wurden und seitdem unberührt geblieben sind. Die Beweggründe für diese plötzliche Übertragung sind noch unbekannt, obwohl Großinvestoren ihre Bestände häufig aus Verwaltungs- oder Sicherheitsgründen neu organisieren, was manchmal ein Vorbote für den Verkauf oder Tausch von Vermögenswerten sein kann. Bemerkenswert ist, dass die neue Adresse offenbar keiner anerkannten Börsen-Wallet zugeordnet ist.
Seit die Kryptowährung Ende 2024 die 100.000-Dollar-Schwelle überschritt, kam es in jüngster Zeit zu einem starken Anstieg der Reaktivierung zuvor inaktiver Bitcoin-Wallets. Mehrere Early Adopters und Miner haben im vergangenen Jahr ihre seit langem gehaltenen Coins verlagert, wobei einige sich dafür entschieden haben, von den erheblichen Gewinnen aus dem bemerkenswerten Preisanstieg von Bitcoin zu profitieren.
Dieses Phänomen war im Juli des Vorjahres besonders ausgeprägt, als mehrere Wallets aus der Satoshi-Ära, die jeweils 10.000 Bitcoins enthielten, nach 14 Jahren Ruhe reaktiviert wurden. Diese Bewegungen fielen mit dem Preis von Bitcoin zusammen, der sich um sein Allzeithoch bewegte und 100.000 US-Dollar überschritt. Laut Marktdaten von CoinDesk wird Bitcoin derzeit bei etwa 80.700 US-Dollar gehandelt, was einem Rückgang von über 1 % seit Tagesbeginn entspricht.