Regulierungsaktualisierungen für Kryptowährungen: Eine wöchentliche Zusammenfassung ab dem 2. Mai 2026

Law and Ledger ist ein Nachrichtensegment, das sich auf rechtliche Neuigkeiten zu Kryptowährungen konzentriert und Ihnen von Kelman Law präsentiert wird – einer Anwaltskanzlei, die sich auf den Handel mit digitalen Vermögenswerten konzentriert.
Diese Woche im Kryptorecht
Der folgende Leitartikel wurde von Alex Forehand und Michael Handelsman für Kelman.Law verfasst.
Diese Woche markierte im Kryptorecht einen weiteren großen Schritt zur Normalisierung digitaler Vermögenswerte innerhalb des globalen Finanzsystems. Der US-Gesetzgeber scheint der Lösung eines der umstrittensten Probleme der Kryptoregulierung näher gekommen zu sein, während Durchsetzungsmaßnahmen und hochkarätige Rechtsstreitigkeiten die Rechtslandschaft weiterhin umgestalten. Gleichzeitig erwerben Kryptofirmen zunehmend eine regulierte Finanzinfrastruktur, anstatt außerhalb dieser zu operieren.
Stablecoin-Kompromiss belebt US-Kryptogesetzgebung wieder
Ein wichtiger Knackpunkt in der bevorstehenden US-Kryptogesetzgebung könnte endlich gelöst werden, nachdem der Gesetzgeber Berichten zufolge einen Kompromiss bezüglich der „Rendite“-Bestimmungen für Stablecoins erzielt hat. Der Streit drehte sich um die Frage, ob es Stablecoin-Emittenten erlaubt sein sollte, Rendite- oder Belohnungsprogramme anzubieten, eine Frage, die bei traditionellen Bankinteressen, die sich um die Einlagenmigration Sorgen machten, heftigen Widerstand hervorgerufen hatte. Der gemeldete Kompromiss könnte den Weg für eine umfassendere Marktstrukturgesetzgebung ebnen, die die Kryptoindustrie seit Jahren anstrebt. Die Stablecoin-Regulierung ist zu einem der zentralen Engpässe in der US-Kryptopolitik geworden. Wenn der Gesetzgeber dieses Problem lösen kann, könnte dies zu einer lang erwarteten Bundesgesetzgebung führen, die klarere Regeln für Börsen, Token-Emittenten und Märkte für digitale Vermögenswerte festlegt.
Lesen Sie mehr: https://www.reuters.com/legal/ Government/coinbase-says-deal-reached-key-provision-crypto-bill-2026-05-02/
Großer Krypto-Geldwäschefall endet mit Gefängnisstrafe
Ein französischer Erbe des Cartier-Vermögens wurde zu acht Jahren US-Bundesgefängnis verurteilt, weil er über eine nicht lizenzierte Krypto-Börse etwa 470 Millionen US-Dollar gewaschen hatte. Die Staatsanwaltschaft bezeichnete die Operation als eines der größten bisher strafrechtlich verfolgten Geldwäscheprogramme im Zusammenhang mit Kryptowährungen. Der Fall spiegelt einen breiteren Durchsetzungstrend wider: Regulierungsbehörden richten sich zunehmend gegen Einzelpersonen, die Krypto-Infrastrukturen betreiben – und nicht nur gegen die Plattformen selbst. Die Kriminalität im Bereich digitaler Vermögenswerte nimmt parallel zur Durchsetzung der Geldwäschebekämpfung weiter zu.
https://nypost.com/2026/04/30/us-news/cartier-heir-maximilien-de-hoop-cartier-gets-8-years-for-470m-drug-money-crypto-scheme/
World Liberty Financial eskaliert Streit mit Justin Sun
World Liberty Financial reichte eine Verleumdungsklage gegen Justin Sun ein und beschuldigte ihn, Märkte zu manipulieren und gleichzeitig das Projekt öffentlich zu kritisieren. Die Klage verschärft einen bereits öffentlichen Streit um Token-Governance, Marktaktivität und Anlegerrechte. Krypto-Streitigkeiten entwickeln sich zunehmend zu komplexen Gerichtsstreitigkeiten, bei denen es um Verleumdung, Marktmanipulation und treuhänderische Ansprüche geht. Der Fall zeigt, wie die rechtliche Haftung in Token-Ökosystemen schnell über technische Governance-Fragen hinausgehen kann.
Lesen Sie mehr: https://nypost.com/2026/05/04/business/world-liberty-financial-hits-back-at-crypto-billionaire-justin-sun-with-a-defamation-suit-claim-he-was-betting-against-token/
Bullish kauft regulierten Transferagenten im Rahmen eines 4,2-Milliarden-Dollar-Deals
Bullish kündigte die Übernahme von Equiniti im Wert von 4,2 Milliarden US-Dollar an und signalisierte damit einen starken Vorstoß von Kryptofirmen in die traditionelle Kapitalmarktinfrastruktur. Durch die Übernahme einer regulierten Transferstelle verschafft sich Bullish Zugang zu den rechtlichen und operativen Rahmenbedingungen, die den Wertpapiermärkten zugrunde liegen. Kryptofirmen bauen nicht mehr nur alternative Systeme auf, sondern kaufen zunehmend regulierte Infrastrukturen direkt auf. Dies stellt einen bedeutenden strategischen und rechtlichen Wandel hin zur Integration in die Mainstream-Finanzmärkte dar.
Erfahren Sie mehr: https://www.reuters.com/business/bullish-buy-equiniti-42-billion-deal-2026-05-05/
In dieser sich entwickelnden Landschaft ist es wichtiger denn je, informiert und konform zu bleiben. Egal, ob Sie ein Investor, Unternehmer oder ein Unternehmen sind, das sich mit Kryptowährungen beschäftigt, unser Team steht Ihnen gerne zur Seite. Wir bieten die erforderliche Rechtsberatung, um diese spannenden Entwicklungen zu bewältigen. Wenn Sie glauben, dass wir Ihnen helfen können, vereinbaren Sie hier einen Beratungstermin.
Diese Woche im Crypto Law Archive:
Diese Woche im Kryptorecht (26. April 2026)
Diese Woche im Kryptorecht (19. April 2026)
Diese Woche im Kryptorecht (12. April 2026)