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Die Custodia Bank möchte mehr Zeit haben, um die Ablehnung des Fed-Hauptkontos vor dem Obersten Gerichtshof anzufechten

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Die Custodia Bank möchte mehr Zeit haben, um die Ablehnung des Fed-Hauptkontos vor dem Obersten Gerichtshof anzufechten

Custodia Bank, die in Wyoming zugelassene Bank für digitale Vermögenswerte unter der Leitung von Caitlin Long, strebt eine 30-tägige Verlängerung der Frist bis zum 10. Juli 2026 an, um eine Petition zur Anfechtung der Entscheidung des Tenth Circuit in seinem langjährigen Streit mit der Federal Reserve einzureichen, heißt es in einer aktuellen Einreichung.

Der zehnte Bezirk entschied, dass regionale Reservebanken nach eigenem Ermessen befugt sind, Masterkonten abzulehnen. Laut Custodia widerspricht ein Urteil dem Auftrag des Monetary Control Act, dass Dienstleistungen berechtigten Nichtmitgliedsbanken „zugänglich sein“ sollen.

Als Gründe für die zusätzliche Vorbereitungszeit nennt der Antrag die Komplexität des Sachverhalts und die anderen ausstehenden Fristen des Anwalts.

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Ein langer Weg bis zum höchsten Gericht

Custodia, eine auf digitale Vermögenswerte spezialisierte Spezialverwahrstelle, beantragte erstmals im Oktober 2020 ein Fed-Masterkonto. Ein Masterkonto ist im Wesentlichen die Eintrittskarte einer Bank zu den Zahlungsschienen der Fed, der Infrastruktur, die es Finanzinstituten ermöglicht, Geld zu bewegen, Transaktionen abzuwickeln und mit dem Bankensystem zu interagieren.

Die Fed sagte im Januar 2023 Nein und verwies auf Bedenken hinsichtlich der Risiken digitaler Vermögenswerte im Zusammenhang mit dem kryptofokussierten Geschäftsmodell von Custodia.

Custodia nahm es nicht ruhig hin. Tatsächlich hatte die Bank schon Monate zuvor, im Juni 2022, den Fed-Vorstand verklagt und argumentiert, dass die Fed nicht befugt sei, einen Antrag eines gesetzlich zugelassenen Verwahrinstituts abzulehnen.

Das Bundesbezirksgericht Wyoming entschied schließlich im Jahr 2024 in der Sache gegen Custodia. Das Berufungsgericht des 10. Bezirks bestätigte diese Entscheidung am 31. Oktober 2025 in einer 2:1-Entscheidung. Am 13. März 2026 lehnte das 10. Bezirksgericht den Antrag von Custodia auf eine öffentliche Anhörung mit 7 zu 3 Stimmen ab.

Die Kraken-Variable

Im März 2026 wurde Kraken ein begrenztes Hauptkonto gewährt, das einem an Kryptowährungen angrenzenden Unternehmen einen alternativen Weg in die Zahlungsinfrastruktur der Fed bietet. Dabei handelt es sich nicht um einen vollständigen Tier-3-Zugriff, sondern um ein „dünnes“ Konto mit eingeschränkten Funktionen.

Die Custodia Bank möchte mehr Zeit haben, um die Ablehnung des Fed-Hauptkontos vor dem Obersten Gerichtshof anzufechten