Cyber-Diebe gewinnen die Oberhand und zwingen die Digital-Asset-Plattform, wegen der als Geiseln gehaltenen sensiblen Daten Alarm zu schlagen

Die Kryptowährungsbörse Kraken hat eine wichtige Erklärung zur Sicherheit ihrer Plattform veröffentlicht. In der Ankündigung des Chief Security Officer des Unternehmens, Nick Percoco, heißt es, dass eine kriminelle Gruppe Kraken durch Erpressung ins Visier genommen habe.
Der Erklärung zufolge stellte die Gruppe Forderungen an Kraken und drohte mit der Veröffentlichung von Videos, die angeblich Kundendaten aus den internen Systemen des Unternehmens zeigen. Das Unternehmen lehnte diese Drohungen jedoch kategorisch ab und erklärte, dass es kein Lösegeld zahlen und niemals mit böswilligen Akteuren verhandeln werde. Kraken behauptete, dass seine Systeme niemals verletzt wurden und die Gelder der Benutzer niemals gefährdet seien. Untersuchungen des Unternehmens ergaben, dass der Vorfall eher auf einen missbräuchlichen Zugriff auf begrenzte Kundensupportdaten als auf einen externen Angriff zurückzuführen war.
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Der erste Vorfall ereignete sich im Februar 2025, und eine Untersuchung, die aufgrund eines Hinweises aus zuverlässiger Quelle eingeleitet wurde, ergab, dass der Zugriff von einem Support-Mitarbeiter innerhalb des Unternehmens durchgeführt wurde. Der Zugriff dieser Person wurde sofort gesperrt, eine gründliche Untersuchung wurde durchgeführt und eine begrenzte Anzahl betroffener Benutzer wurde benachrichtigt. Anschließend wurden zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt. Das Unternehmen gab an, kürzlich eine zweite Meldung zu einem ähnlichen Video erhalten zu haben, und auch in diesem Fall sei die Person schnell identifiziert und ihr Zugang gesperrt worden. Bei beiden Vorfällen wurden ähnliche Verfahren befolgt und die betroffenen Benutzer wurden benachrichtigt.
Laut Kraken könnten bei den beiden Vorfällen zusammen etwa 2.000 Benutzerkonten (etwa 0,02 % des gesamten Kundenstamms) potenziell eingesehen worden sein. Es wurde angegeben, dass unmittelbar nach der Beendigung des unbefugten Zugriffs mit dem Versenden von Erpressungsanfragen begonnen wurde.
Das Unternehmen gab an, dass es auf der Grundlage von Erkenntnissen und Analysen genügend Beweise gebe, um die Verantwortlichen zu identifizieren, und dass es aktiv mit Strafverfolgungsbehörden in verschiedenen Gerichtsbarkeiten zusammenarbeite.
*Dies ist keine Anlageberatung.