Feiern Sie den Bitcoin-Preis nicht über 70.000 US-Dollar, Analyst sagt, das sei „sehr, sehr schlecht“

Der Krypto-Marktanalyst Marmot hat angesichts des jüngsten Bitcoin-Preisanstiegs Alarm geschlagen und gewarnt, dass der Anstieg der Kryptowährung über 70.000 US-Dollar ein „sehr, sehr schlechtes“ Signal sei. Er argumentiert, dass Bitcoin nicht in den bullischen Bereich übergewechselt sei, und fordert Investoren und Händler auf, die jüngste Erholung nicht als Zeichen einer nachhaltigen Erholung zu verwechseln. Basierend auf seiner technischen Analyse glaubt Marmot, dass Bitcoin seinen wahren Tiefpunkt noch nicht erreicht hat, und warnt davor, dass die Flaggschiff-Kryptowährung noch einen weiteren starken Rückgang erleben könnte.
Warum die Erholung des Bitcoin-Preises über 70.000 US-Dollar schlecht ist
Marmot bezeichnete die Erholung des Bitcoin-Preises über 74.000 US-Dollar als Falle. In einem Beitrag auf Der Analyst stellte fest, dass der Anstieg von Bitcoin auf über 72.000 US-Dollar nicht ohne Grund erfolgte, und betonte, dass der Aufschwung eine sorgfältig konzipierte Walfalle sei, um Einzelhandelskäufer vor einem breiteren Ausverkauf anzulocken.
Marmot forderte die Anleger auf, diese Erholungsrallye nicht als Beginn eines neuen Bullenmarkts zu verwechseln. Er wies darauf hin, dass ähnliche Rallyes in der Vergangenheit Händler zu schlecht getimten Einstiegen verleitet haben, nur um dann wieder ausgeschwemmt zu werden. Der Analyst erläuterte auch, warum 90 % der $BTC-Händler normalerweise im November 2026 ausgelöscht werden, wenn frühere Bärenmarktzyklen ihren Tiefpunkt erreichten.
Laut Marmot erlebt Bitcoin während eines Bärenmarktes häufig Bullenfallen, bei denen plötzliche Preisanstiege die Illusion erwecken, dass der Abwärtstrend beendet sei. Dieser Schritt schürt tendenziell Hoffnung und löst bei den Anlegern FOMO aus, was viele dazu veranlasst, sich auf die Erholung einzulassen. Sobald dies geschieht, kehrt sich der Preis von Bitcoin stark nach unten um und fällt oft auf das Niveau zurück, das er vor Beginn der Rallye erreicht hatte, was zu starken Liquidationen führt.
Der Analyst betonte, dass angesichts der jüngsten Preisstärke die globale Liquidität versiege, da Institutionen stillschweigend aus dem Markt ausscheiden, um das Abwärtsrisiko zu begrenzen. Angesichts der schwächeren Nachfrage und der anhaltenden geopolitischen Spannungen, die die Marktstimmung stark belasten, glaubt Marmot, dass der Tiefpunkt des Bitcoin-Bärenmarkts noch in weiter Ferne liegt.
Zeitplan und Ziel für den Tiefpunkt des Bitcoin-Preises
In seiner Diagrammanalyse verwies Marmot auf vergangene Zyklen und stellte fest, dass Bitcoin in der Vergangenheit lange Rückgänge erlebte, bevor es einen Tiefpunkt bildete. Er wies darauf hin, dass Bitcoin im Jahr 2012 bis zu 405 Tage lang seitwärts gehandelt wurde, bevor es einen Tiefpunkt erreichte. Im Zyklus 2026 fand die Kryptowährung nach etwa 362 Tagen eine Preisuntergrenze, und schließlich, im Jahr 2020, gab der Markt etwa 376 Tage lang nach, bevor er einen Tiefpunkt erreichte.
Basierend auf diesem historischen Bärenmarktmuster schätzt Marmot, dass die Kapitulationsphase von Bitcoin in diesem Zyklus zwischen Juli und November 2026 eintreten könnte. Sein Diagramm zeigt, dass der Preis von $BTC noch weiter über 78.000 $ steigen könnte, bevor er einen endgültigen Rückgang unter 54.000 $ erlebt, wo er wahrscheinlich seinen wahren Tiefpunkt erreichen könnte.
$BTC wird auf dem 1D-Chart bei 74.119 $ gehandelt | Quelle: BTCUSDT auf Tradingview.com