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EPA-Administrator Lee Zeldin möchte den Spatenstich in Amerika deutlich erleichtern. Sein jüngster Vorschlag würde neu definieren, was „mit dem eigentlichen Bau beginnen“ gemäß den EPA-Genehmigungsregeln bedeutet, und es ermöglichen, mit vorläufigen Arbeiten am Standort wie Planierung und Grundstücksvorbereitung zu beginnen, bevor die vollständigen Genehmigungen vorliegen.
Das Ziel: Produktions-Reshoring, KI-Infrastruktur und die weitläufigen Rechenzentren, die beides betreiben. Für Krypto sind die Auswirkungen weniger offensichtlich, aber möglicherweise erheblich. KI-Rechenzentren und Bitcoin-Mining-Betriebe haben einen gemeinsamen Engpass: Sie benötigen beide enorme Energiemengen und stecken beide in derselben Genehmigungswarteschlange fest.
Was der Vorschlag tatsächlich ändert
Derzeit kann das vorläufige Genehmigungsverfahren der EPA den Zeitrahmen eines Projekts um Monate oder sogar Jahre verlängern. Der am 11. Mai angekündigte Vorschlag von Zeldin würde es den Entwicklern ermöglichen, mit der Standortvorbereitung zu beginnen, bevor sie ihre vollständigen Baugenehmigungen erhalten.
Zeldin hat diesen Schritt schon seit einiger Zeit angekündigt. Bereits im Februar 2025, kurz nach der Übernahme der EPA, erklärte er die KI-Entwicklung zu einer offiziellen Priorität der Behörde. In einer Rede vom 18. April 2026 unterstrich er dann den enormen Energie- und Wasserbedarf, den KI-Rechenzentren an die lokale Infrastruktur stellen, und bezeichnete die Genehmigungsreform als eine Frage der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit und nicht als Deregulierungsspiel.
Die Krypto-Verbindung: gemeinsame Infrastruktur, gemeinsame Engpässe
In Zeldins Vorschlag werden Kryptowährungen, Bitcoin-Mining oder digitale Vermögenswerte nirgends erwähnt. Aber die Infrastrukturüberschneidungen zwischen KI-Rechenzentren und Krypto-Mining-Betrieben sind so groß, dass jede Lockerung der Genehmigungen für Energieprojekte nachgelagerte Auswirkungen auf die Mining-Industrie hat.
Beide Sektoren konkurrieren um die gleichen Ressourcen: billiger Strom, Wasser für Kühlsysteme, Netzverbindungskapazitäten und geeignetes Land in der Nähe von Umspannwerken.
Frühere Analysen ähnlicher energiepolitischer Lockerungen haben einen Anstieg der Bitcoin-Mining-Kapazität in den USA um bis zu 15 % prognostiziert. Eine solche Ausweitung wäre im Kontext des globalen Hash-Rate-Wettbewerbs sinnvoll, bei dem in den USA ansässige Miner seit Chinas Mining-Verbot im Jahr 2021 stetig Marktanteile gewinnen.
Auswirkungen auf den Markt und worauf Anleger achten sollten
Bis zum 12. Mai kam es auf den Kryptomärkten zu keiner unmittelbaren Marktreaktion.
Für börsennotierte Bergbauunternehmen könnte eine schnellere Genehmigung den Unterschied zwischen dem Spatenstich für neue Anlagen in diesem Jahr und dem nächsten Jahr bedeuten. In einer Branche, in der Halbierungszyklen die Gewinnmargen nach einem vorhersehbaren Zeitplan drücken, ist dieser Zeitvorteil echtes Geld wert.
Es wird mit einem Wachstum bei KI-bezogenen Token gerechnet, wenn die umfassendere Darstellung der KI-Infrastruktur durch politischen Rückenwind an Dynamik gewinnt, obwohl die Korrelation zwischen der US-Genehmigungspolitik und den Token-Preisen für dezentrale Protokolle schwach ist.