ETH-BTC-Paar fällt weiter: Analyst warnt vor 40-Prozent-Risiko

Auf dem Kryptowährungsmarkt erregt die schwache Leistung von Ethereum gegenüber Bitcoin weiterhin Aufmerksamkeit.
Analysten stellen fest, dass das Paar $ETH/$BTC im vergangenen Jahr um mehr als 35 % gefallen ist, und warnen, dass das Paar einen weiteren Verlust von bis zu 40 % erleiden könnte, wenn der aktuelle Abwärtstrend anhält. Laut Analyst Yashu Gola bildet der $ETH/$BTC-Chart das rückläufige Muster von 2024-2025 nach. Technisch gesehen wird das Paar unter die seit 2022 bestehende Abwärtstrendlinie gedrückt, und obwohl dieses Niveau mehrmals getestet wurde, wurde es nicht dauerhaft durchbrochen. Es wurde festgestellt, dass einer dieser gescheiterten Ausbruchsversuche zu einem starken Rückgang des Paares um etwa 70 % führte.
Der Analyse zufolge testete das Paar $ETH/$BTC die Trendlinie im August 2025 erneut, stieß jedoch auf starken Widerstand. Anschließend fiel das Paar unter den exponentiellen gleitenden 20-Monats-Durchschnitt (EMA) von etwa 0,034, was darauf hindeutet, dass es weiterhin unter rückläufiger Kontrolle steht. Wenn sich der Abwärtstrend fortsetzt, ist das nächste wichtige Ziel das Niveau von 0,0176, das den Tiefstständen des Zyklus 2020 entspricht, was einem weiteren Rückgang von 40 % gegenüber dem aktuellen Niveau entsprechen würde.
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On-Chain-Daten deuten auch auf einen zunehmenden Verkaufsdruck auf Ethereum hin. Laut Daten von CryptoQuant stiegen die ETH-Reserven von Binance im Mai auf 3,62 Millionen Einheiten. Dieser Betrag entspricht etwa 24,6 % der gesamten $ETH-Reserven aller Börsen. Es wurde auch festgestellt, dass die Bitcoin-Reserven auf Binance im gleichen Zeitraum weiter zurückgingen.
Marktexperten gehen davon aus, dass eine Erhöhung der Reserven an Börsen im Allgemeinen auf einen Anstieg der Menge der zum Verkauf angebotenen Token hindeutet, während eine Verringerung der Reserven die Tendenz zu langfristigen Beständen verstärkt. Diese Situation soll die grundlegende Divergenz zwischen $ETH und $BTC weiter verdeutlichen.
Analysten stellen außerdem fest, dass Ethereums einst prominentes Narrativ vom „gesunden Geld“ allmählich an Einfluss verliert, während Bitcoin weiterhin Unterstützung von institutionellen Unternehmen, insbesondere Strategie- und Wall-Street-basierten Investitionen, erhält.
*Dies ist keine Anlageberatung.