Der Gründer von Ethereum überweist anonym einen sechsstelligen Betrag über einen kryptografischen Mischdienst

Inhaltsverzeichnis Vitalik Buterin, Mitbegründer von Ethereum, hat 50,25 ETH im Wert von rund 113.000 US-Dollar über Privacy Pools im Mainnet verschoben. Er führte die Übertragung Wochen nach dem Start des Protokolls durch 0xbow.io am 31. März 2025 durch. Die Transaktion demonstrierte öffentlich das auf Compliance ausgerichtete Datenschutztool mit echtem Kapital. Vitalik Buterin schickte 50,25 ETH über Privacy Pools und zeichnete die Übertragung im Ethereum-Mainnet auf. Der Betrag belief sich zu aktuellen Marktpreisen auf etwa 113.000 US-Dollar. Er schloss den Umzug ab, nachdem 0xbow.io das Protokoll am 31. März 2025 aktiviert hatte. Die Übertragung folgte der Veröffentlichung eines Forschungspapiers aus dem Jahr 2023, das Buterin mitverfasst hatte. Das Papier skizzierte ein Compliance-bewusstes Datenschutz-Framework, das wissensfreie Beweise verwendet. Seine Aktion verlagerte den Vorschlag von der Theorie auf die praktische Anwendung. 0xbow.io startete Privacy Pools mit Unterstützung von Number Group, BanklessVC, Public Works und Coinbase Ventures. Das Team positionierte das Protokoll als Brücke zwischen Benutzerdatenschutz und AML-Standards. Sie führten betriebliche Grenzwerte ein, um regulatorische Bedenken auszuräumen. Die Startdaten zeigten, dass in der ersten Woche mehr als 21 ETH in 69 Transaktionen eingezahlt wurden. Buterins Transaktion gelangte in diesen frühen Pool. Der Anonymitätssatz bleibt begrenzt, wird aber weiter ausgebaut. Privacy Pools verwendet Zero-Knowledge-Proofs, um Abhebungen aus genehmigten Assoziationssätzen zu überprüfen. Benutzer weisen nach, dass ihre Gelder zu kuratierten Einlagen gehören, ohne ihre genauen Transaktionen preiszugeben. Das Protokoll kodiert Off-Chain-Analyseergebnisse zur Verifizierung in der Kette. Das System unterscheidet sich von Tornado Cash, bei dem Einzahlungen ohne Filterung gemischt wurden. OFAC sanktionierte Tornado Cash im August 2022, nachdem die Aufsichtsbehörden es mit illegalen Aktivitäten in Verbindung gebracht hatten. Privacy Pools führt von Anfang an selektive Assoziationssätze ein. Das öffentliche Testnetz @0xprivacypools v2 ist jetzt live! Sie können jetzt innerhalb des Pools private Transfers durchführen, bei denen keine Details preisgegeben werden! @0xmikemcc, Produktleiter bei @0xbowio, wurde von @mdoorfard bei @EthCC in Cannes interviewt. 🎥 Sehen Sie sich das Interview auf YouTube an: https://t.co/vuk2hUdfcA pic.twitter.com/CorrQlkro1 – Coinix (@coin_ix) 14. Mai 2026 0xbow.io hat die Ersteinzahlungen auf 1 ETH pro Adresse begrenzt, um das Risiko zu kontrollieren. Das Team behielt außerdem die Befugnis, neue Assoziationssätze zu pausieren, wenn AML-Probleme auftreten. Das Protokoll sieht jedoch vor, dass Auszahlungen nicht gestattet sind, sobald Einzahlungen in genehmigte Pools gelangen. Im Weißbuch heißt es, dass Regulierungsbehörden Nachweise von zugelassenen Verbandssätzen verlangen könnten. Darin wird argumentiert, dass die Behörden gezielte Beweise anstelle vollständiger Transaktionshistorien prüfen könnten. Das Framework zielt darauf ab, Datenschutz und Compliance durch kryptografische Beweise in Einklang zu bringen. Der Gesetzgeber überprüft weiterhin die Gesetzgebung zu digitalen Vermögenswerten im Rahmen des CLARITY Act, dem über 100 Änderungen bevorstehen. Die Debatte befasst sich auch damit, wie Regulierungsbehörden datenschutzorientierte Tools klassifizieren. Der Ansatz des OFAC wird Einfluss darauf haben, wie Behörden mit selektiven Offenlegungsmechanismen umgehen. 0xbow plant, die Unterstützung für ERC-20-Tokens in zukünftigen Updates zu erweitern. Die Roadmap umfasst auch Wallet-Integrationen und Compliance-Dashboard-Tools. Das Team bestätigte diese Entwicklungsziele nach dem Mainnet-Start.