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Der Einsatz von Ethereum übersteigt 32 % – dennoch fehlt der ETH immer noch EIN SCHLÜSSELANTRIEB

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cryptonewstrend.com
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Der Einsatz von Ethereum übersteigt 32 % – dennoch fehlt der ETH immer noch EIN SCHLÜSSELANTRIEB

Die Marktstruktur von Ethereum verschärft sich, da die Staking-Aktivität weiter zunimmt, wodurch das für den Handel verfügbare Liquiditätsangebot stetig abnimmt.

Da mittlerweile über 32 % des ETH-Dollars verpfändet sind, bleibt ein erheblicher Teil gesperrt, was den handelbaren Float an den Börsen verringert. Diese Verschiebung ist wichtig, weil sie sich direkt auf die Markttiefe auswirkt und die Auftragsbücher mit der Zeit dünner werden.

Quelle: TokenTerminal

Wenn die Liquidität knapper wird, reagiert der Preis empfindlicher auf die eingehende Nachfrage, sodass selbst moderate Zuflüsse stärkere Aufwärtsbewegungen auslösen können. Dieselbe Situation führt jedoch zu Fragilität, da eine geringere Liquidität die Fähigkeit des Marktes verringert, Verkaufsdruck zu absorbieren.

Wenn die Unterstützung schwächer wird, können sich Abwärtsbewegungen schnell beschleunigen, was eine Struktur widerspiegelt, in der Angebotsbeschränkungen sowohl die Aufwärts- als auch die Abwärtsvolatilität verstärken.

Die Nachfragestruktur schwächt sich ab, da Dauerbrenner die Dynamik vorantreiben

Da das Abstecken weiterhin das Angebot blockiert, beginnt die Nachfrageseite einen anderen Charakter zu zeigen, wobei Derivate anstelle von Spot-Überzeugungen die Führung übernehmen.

Die Aktivität verlagert sich schnell in gehebelte Märkte, wobei das Perpetual-Volumen auf 34,74 Milliarden US-Dollar steigt und damit weit über dem Spot-Volumen von 14,29 Milliarden US-Dollar liegt, was zeigt, dass Händler Geschwindigkeit gegenüber Stabilität bevorzugen.

Allerdings sank das Open Interest (OI) auf rund 31,18 Milliarden US-Dollar, was einem Rückgang von 5,75 % entspricht, was darauf hindeutet, dass Händler keine dauerhaften Positionen aufbauen, sondern ihr Engagement rotieren.

Infolgedessen drehten die Finanzierungssätze leicht ins Negative, was den wachsenden Short-Druck widerspiegelte, selbst wenn der Preis stabil blieb. Dadurch entsteht eine gemischte Struktur, in der einige Händler auf Abwärtsrisiken setzen, während andere kurzfristige Bewegungen verfolgen.

Infolgedessen wird der Preis eher reaktiv als stabil, was bedeutet, dass die Benutzer schnelleren Schwankungen ausgesetzt sind, bei denen sich Gewinne schnell umkehren können, ohne dass eine starke Spotnachfrage sie unterstützt.

Die Verschiebung des Auftragsflusses signalisiert, dass Käufer die Kontrolle wiedererlangen

Da Derivate weiterhin die Nachfrage ankurbeln, beginnt der Auftragsfluss zu erklären, warum Ethereum über den gesamten Zyklus hinweg Schwierigkeiten hatte, den Aufwärtstrend aufrechtzuerhalten.

Der Verkaufsdruck blieb hartnäckig, wobei das Nettoabnehmervolumen während wichtiger Rallyes stark negativ war, darunter rund -511 Millionen US-Dollar über 4.000 US-Dollar.

Als sich der Preis dem Höchststand von etwa 5.000 US-Dollar näherte, verstärkte sich dieser Druck weiter und erreichte fast -568 Millionen US-Dollar, was zeigt, dass die Verkäufer jedem Ausbruchsversuch aktiv begegneten.

Quelle: CryptoQuant

Dieses Muster erklärt das wiederholte Scheitern, Höchststände zu halten, da die gehebelten Verkäufer die Nachfrage schneller absorbierten, als sie aufbauen konnte.

Doch nun beginnt sich die Struktur zu verändern.

Seit März ist das Nettoabnehmervolumen auf etwa +102 Millionen US-Dollar gestiegen, was darauf hindeutet, dass die Käufer endlich das Angebot aufnehmen.

Wenn dies so weitergeht, könnte sich der Preis stabilisieren und steigen, doch ein Scheitern würde den Markt wieder in reaktive, hebelgetriebene Schwankungen versetzen.

Abschließende Zusammenfassung

Die Angebotsverknappung bei Ethereum [$ETH] verknappt die Liquidität, was die Aufwärtssensitivität erhöht, doch eine geringere Tiefe erhöht das Volatilitätsrisiko bei Nachfrageschocks oder Verkaufsdruck.

Ethereum zeigt eine frühe Nachfrageverschiebung, da Käufer Verkäufe absorbieren, doch die schwache Spot-Überzeugung sorgt dafür, dass der Preis reaktiv und von anhaltenden Zuflüssen abhängig bleibt.