FalconX reicht vertraulich Börsengang bei der SEC ein, Eyes Year-End Listing

Inhaltsverzeichnis FalconX, ein Krypto-Broker- und Handelsunternehmen, hat vertraulich einen Entwurf einer S-1-Registrierungserklärung bei der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde (Securities and Exchange Commission) eingereicht. Das in Kalifornien ansässige Unternehmen beauftragte außerdem Cantor und andere Wall-Street-Banken mit der Beratung bei seinem möglichen Börsengang. Die Notierung wird jedoch nicht vor Ende 2026 erwartet, da die Marktbedingungen für Kryptofirmen, die eine öffentliche Notierung anstreben, weiterhin herausfordernd bleiben. FalconX wurde 2018 gegründet und ist als Prime Broker für digitale Vermögenswerte tätig. Es betreut institutionelle Kunden wie Hedgefonds, Vermögensverwalter und Market Maker. Das Unternehmen bietet Dienstleistungen wie Handelsabwicklung, Liquiditätszugang, Kredit und Clearing an. Das Unternehmen wurde zuletzt während seiner Finanzierungsrunde der Serie D im Jahr 2022 mit 8 Milliarden US-Dollar bewertet. Diese Runde brachte 150 Millionen US-Dollar ein und markierte den höchsten privaten Wert des Unternehmens. Laut einer mit der Angelegenheit vertrauten Quelle lehnten sowohl FalconX als auch Cantor eine Stellungnahme zu der Einreichung ab. FalconX reicht vertraulich einen Börsengang bei der SEC ein und strebt eine Börsennotierung zum Jahresende an. Das Krypto-Broker- und Handelsunternehmen FalconX hat vertraulich einen Entwurf einer S-1-Registrierungserklärung bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht und Cantor und andere Banken beauftragt, bei einem möglichen Börsengang zu beraten, wobei eine Börsennotierung erwartet wird … pic.twitter.com/6PgJf4UIh4 – Wu Blockchain (@WuBlockchain) 28. Mai 2026 Eine Person mit Sachkenntnis, die unter der Bedingung sprach Anonymität, bestätigte die vertrauliche S-1-Einreichung. Dieselbe Quelle wies darauf hin, dass der Börsengang angesichts der aktuellen Marktbedingungen nicht vor Jahresende erwartet wird. CoinDesk hatte zuvor berichtet, dass Cantor zu den Unternehmen gehörte, die FalconX für eine mögliche Börsennotierung vorgeschlagen hatten. Die abgekühlte Anlegerstimmung hat die erwartete Notierung auf das Jahresende verschoben. Auch schwächere Handelsvolumina und laue Post-List-Performances der jüngsten Krypto-Börsengänge haben eine Rolle gespielt. Das Unternehmen wartet auf stabilere Marktbedingungen, bevor es weitermacht. Die Kryptoindustrie geht in das Jahr 2026 und erwartet ein starkes IPO-Jahr. Erfolgreiche Notierungen von Circle und Bullish im Jahr 2025 hatten das Interesse der Anleger an Unternehmen mit digitalen Vermögenswerten erneut geweckt. Dieser Optimismus ist seitdem erheblich verblasst. Unternehmen wie BitGo verzeichneten nach dem Börsengang einen glanzlosen Handel, was die Begeisterung in der gesamten Branche abschwächte. Mehrere große Player, darunter Krakens Muttergesellschaft Payward, Consensys, Ledger und Grayscale, haben ihre IPO-Pläne verschoben. Jeder wartet darauf, dass sich die Bedingungen stabilisieren, bevor er wieder eingreift. Blockchain.com gab letzte Woche bekannt, dass es vertraulich einen US-Börsengang bei der SEC beantragt habe. Dieser Schritt zeigt, dass einige Unternehmen trotz des allgemeinen Gegenwinds immer noch weitermachen. Die Krypto-IPO-Pipeline bleibt vorsichtig, aber in ausgewählten Fällen aktiv. Securitize hat einen anderen Weg eingeschlagen und einer Fusion mit Cantor Equity Partners II zugestimmt. Dieser Deal würde Securitize zu einem der wenigen börsennotierten Unternehmen machen, die sich auf tokenisierte reale Vermögenswerte konzentrieren. Die vertrauliche Einreichung von FalconX hält unterdessen alle Optionen offen, während das Unternehmen überwacht, wie sich die Bedingungen im weiteren Verlauf des Jahres 2026 entwickeln.