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Laut HTX Research begrenzt Fed-Vorsitzender Warsh Shift die Krypto-Rallye

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Laut HTX Research begrenzt Fed-Vorsitzender Warsh Shift die Krypto-Rallye

Der Übergang der Federal Reserve von der einheitlichen Ära von Jerome Powell zum erwarteten „umstrittenen“ Regime von Kevin Warsh hat zu einem Paradigmenwechsel geführt, den viele Händler immer noch nur schwer verdauen können.

​Laut einer Analystennotiz von $HTX Research orientiert sich der Kryptowährungsmarkt nicht mehr an einfachen Zinserwartungen. Stattdessen sind wir in eine Phase eingetreten, in der politische Unsicherheit und institutionelle Umstrukturierungen gleichzeitig stattfinden und eine massive Neubewertung digitaler Vermögenswerte auf der Grundlage komplexer Liquiditäts- und Risikorahmen erzwingen.

Das Unvorhersehbare vorhersagen

Da die Kerninflation weiterhin bei etwa 3 % liegt und steigende Energiepreise eine anhaltende Inflationsuntergrenze schaffen, hat das derzeitige Regime signalisiert, dass kurzfristig keine Zinssenkungen in Sicht sind. Dies ist nicht nur eine „Pause“; Es handelt sich um ein Regime erhöhter Realzinsen, das die Expansion des breiteren Kryptomarktes direkt begrenzt.

$HTX Research betont, dass diese „Beta-Erweiterungsobergrenze“ besonders für die hebelempfindlichsten Sektoren eine Belastung darstellt. Perpetual Swaps (Perps) und hochrentierliche DeFi-Protokolle, die in einem Niedrigzinsumfeld florierten, stehen nun vor einer „Carry-Cost“-Krise. Wenn Sie mit traditionellen Instrumenten eine sichere Nominalrendite erzielen können, steigt die Hürde für spekulative Krypto-Positionen deutlich an, wodurch die Liquidität aufgebraucht wird, die einst „Alt-Season“-Rallyes angeheizt hat.

Die Kevin-Warsh-Ära

​Wenn Powells Vermächtnis eine einheitliche Vorwärtsführung war, stellt der neue Vorsitzende, Kevin Warsh, einen Schritt in Richtung institutioneller Fragmentierung dar. Warsh plädiert seit langem für einen „umstritteneren“ Entscheidungsprozess bei der Fed – einen, bei dem mehrere Standpunkte offen diskutiert werden, anstatt sich hinter einer einzigen, zusammenhängenden Botschaft zu verstecken.

​Für den Krypto-Analysten ist dies ein zweischneidiges Schwert. Einerseits endet damit die Ära des „Fed Put“. Andererseits erhöht es die Marktvolatilität, da es die Zinserwartungen deutlich schwieriger zu verankern vermag. Anstelle eines einzigen Richtungssignals sind die Märkte nun gezwungen, sich auf „Signalisierung aus mehreren Quellen“ zu konzentrieren. Dadurch erhöht sich der Abzinsungssatz für alle Risikoanlagen, da der Markt nun das Risiko eines „politischen Fehlers“ oder einer plötzlichen Verschiebung des internen Fed-Konsenses einpreisen muss.

​Wir sehen bereits die Auswirkungen dieser Unsicherheit. Wie im neuesten $HTX Market Outlook erwähnt, erzwingt der „Warsh Shock“ eine Neubewertung der Kryptomarktlogik. Händler können sich nicht länger auf eine vorhersehbare Reaktionsfunktion der Fed verlassen; Sie müssen nun ihre eigenen Modelle entwickeln, um einer Zentralbank Rechnung zu tragen, die grundsätzlich im Widerspruch zu sich selbst steht.

Wenn Sie mit traditionellen Instrumenten eine sichere Nominalrendite erzielen können, steigt die Hürde für spekulative Kryptopositionen deutlich an, wodurch die Liquidität aufgebraucht wird, die einst „Alt-Season“-Rallyes angeheizt hat

USD-Glaubwürdigkeit und die langfristige Bitcoin-These

​Die vielleicht tiefgreifendste Auswirkung des Führungswechsels der Fed ist die potenzielle Herausforderung für ihre Unabhängigkeit. Da der politische Druck auf die Fed zunimmt und der interne Konsens fragmentiert, könnte die Glaubwürdigkeit des US-Dollars selbst unter Beschuss geraten.

​$HTX Research deutet darauf hin, dass es zu einer massiven Neubewertung der Glaubwürdigkeit des USD kommen könnte, wenn sich der restriktive Konsens der Fed so weit verstärkt, dass es zu erheblichen wirtschaftlichen Spannungen kommt, oder wenn die politische Einmischung zu offensichtlich wird. Dies ist der ultimative „Bullenfall“ für Bitcoin.

​In diesem Szenario kehrt Bitcoin zu seiner Kernidentität als nichtstaatlicher Hartgeldwert zurück. Es ist kein „Risiko“-Asset mehr und wird zu einem „Sicherheits“-Asset – eine Absicherung gegen genau die Institutionen, die derzeit Schwierigkeiten haben, Fuß zu fassen. Dieser strukturelle Wandel spiegelt sich bereits im Wachstum des Stablecoin-Marktes wider, dessen Gesamtmarktkapitalisierung inzwischen 300 Milliarden US-Dollar überschritten hat und eine digitale Abwicklungsschicht bietet, die zunehmend unabhängig von traditionellen Bankschienen ist.

RWAs und On-Chain-Rendite

​Da die makroökonomische Liquidität weniger klare Richtungsunterstützung bietet, scheitert die „Sprüh-und-Bete“-Methode der Investition in Alts. Laut einer von Cambridge University Press veröffentlichten Studie werden Utility-Tokens mittlerweile aus der gleichen Perspektive analysiert wie traditionelle Finanzprodukte. Daten zeigen, dass Anfang der 2020er Jahre fast 80 % der ICOs durch hohe Ausfallraten oder völligen Betrug gekennzeichnet waren.

Der Markt 2026 wird stattdessen durch strukturelle Erzählungen definiert. Das Kapital verlagert sich weg vom reinen spekulativen Beta hin zu Projekten, die einen greifbaren Wert in der Kette bieten oder eine Verbindung zum traditionellen Finanzsystem herstellen.

​Real-World Assets (RWAs): Die Tokenisierung traditioneller Vermögenswerte wie Schatzwechsel und Privatkredite hat sich zum herausragenden Leistungsträger des Quartals entwickelt. Indem Projekte die hohen Erträge der „realen Welt“ auf die Blockchain bringen, bieten sie eine nachhaltige Alternative zu den inflationären Belohnungsmodellen der Vergangenheit.

​On-Chain-Rendite: Mit der Reifung des Ethereum-Stake-Ökosystems wird ETH eher wie eine „digitale Anleihe“ denn wie eine Technologieaktie bewertet. Dieser renditetragende Charakter bietet eine Bewertungsuntergrenze gegenüber anderen Layer-1-Unternehmen