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Die Fed hält die Zinsen stabil, da sich Powells Amtszeit dem Ende der Amtszeit des Fed-Chefs nähert

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Die Fed hält die Zinsen stabil, da sich Powells Amtszeit dem Ende der Amtszeit des Fed-Chefs nähert

Die US-Notenbank hielt am Mittwoch die Zinssätze stabil, was den Märkten eine weithin erwartete Pause bescherte, während die Händler ihre Aufmerksamkeit auf die mögliche letzte Pressekonferenz des FOMC-Chefs Jerome Powell richteten.

Der Offenmarktausschuss der Federal Reserve beließ die Zielspanne für den Leitzins bei 3,5 % bis 3,75 % und sagte, die jüngsten Indikatoren deuten darauf hin, dass die Wirtschaftstätigkeit weiterhin in einem soliden Tempo gewachsen sei. Die Fed sagte, dass die Beschäftigungszuwächse im Durchschnitt niedrig geblieben seien, sich die Arbeitslosigkeit in den letzten Monaten kaum verändert habe und die Inflation weiterhin hoch sei, was zum Teil auf den jüngsten Anstieg der globalen Energiepreise zurückzuführen sei.

Bei Redaktionsschluss wurde Bitcoin bei etwa 76.000 US-Dollar gehandelt und blieb an diesem Tag unverändert, während die wichtigsten US-Aktienindizes etwas niedriger lagen. Die gedämpfte Reaktion spiegelte einen Markt wider, der bereits vor der Ankündigung keine Zinsänderung eingepreist hatte.

In der Erklärung wurde auch der Fokus auf geopolitische Risiken verschärft, da die Entwicklungen im Nahen Osten zu einem hohen Maß an Unsicherheit hinsichtlich der wirtschaftlichen Aussichten beitragen. Die politischen Entscheidungsträger sagten, sie seien weiterhin aufmerksam auf die Risiken auf beiden Seiten des doppelten Mandats der Fed, Höchstbeschäftigung und 2 % Inflation.

Powells Äußerungen stehen nun im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit der Händler, die auf Signale zu Inflation, Arbeitslosigkeit, energiebedingtem Preisdruck und den nächsten politischen Schritten der Fed achten. Seine Kommentare haben zusätzliches Gewicht, da dies seine letzte FOMC-Sitzung als Vorsitzender sein könnte und die Märkte auch beobachten, wie er den Führungswechsel und seine Aussichten für die Zentralbank nach seinem Abgang anspricht.

Der Führungswechsel rückt auch in den Fokus, nachdem der Bankenausschuss des Senats am Mittwoch dafür gestimmt hat, Kevin Warshs Nominierung als Nachfolger von Powell als Fed-Vorsitzender voranzutreiben. Warshs Nominierung steht nun vor einer vollständigen Abstimmung im Senat, was den Märkten, die bereits den Zinspfad der Fed, Inflationsrisiken und Anzeichen einer Abkühlung am Arbeitsmarkt abwägen, eine weitere Ebene der Unsicherheit hinzufügt.

Die Abstimmung zeigte eine breitere Spaltung innerhalb des Ausschusses. Stephen Miran lehnte die Entscheidung ab, weil er eine Zinssenkung um 25 Basispunkte bevorzugte, während Beth Hammack, Neel Kashkari und Lorie Logan dafür plädierten, die Zinsen unverändert zu lassen, sich jedoch gegen die Aufnahme einer Lockerungstendenz in die Erklärung aussprachen.

Die Fed sagte, sie werde die eingehenden Daten, die sich entwickelnden Aussichten und die Risikobilanz weiterhin bewerten, bevor sie über weitere geldpolitische Anpassungen entscheidet. Der Ausschuss fügte hinzu, dass er sich weiterhin stark für die Förderung der Höchstbeschäftigung und die Rückkehr der Inflation auf ihr Ziel von 2 % einsetzt.

Die Fed hält die Zinsen stabil, da sich Powells Amtszeit dem Ende der Amtszeit des Fed-Chefs nähert