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Bundesbehörden decken siebenstelligen Plan auf, der Tech-Insidern vorwirft, Krypto-Prognosemärkte zum persönlichen Vorteil manipuliert zu haben

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Bundesbehörden decken siebenstelligen Plan auf, der Tech-Insidern vorwirft, Krypto-Prognosemärkte zum persönlichen Vorteil manipuliert zu haben

Inhaltsverzeichnis Das US-Justizministerium hat Michele Spagnuolo, einen Google-Softwareentwickler, wegen Warenbetrugs, Überweisungsbetrugs und Geldwäsche angeklagt. Die Staatsanwälte behaupten, er habe vertrauliche Unternehmensdaten genutzt, um Wetten auf Polymarket, einer Prognosemarktplattform, zu platzieren. Unter dem Pseudonym „AlphaRaccoon“ erwirtschaftete Spagnuolo angeblich zwischen Oktober und Dezember 2025 einen Gewinn von über 1,2 Millionen US-Dollar und riskierte dabei Einsätze in Höhe von insgesamt etwa 2,75 Millionen US-Dollar im Zusammenhang mit nicht öffentlichen Google-Informationen. Spagnuolo, 36, ist italienischer Staatsbürger und wohnt derzeit in der Schweiz. Er hatte eine Position als Softwareentwickler bei Google inne, die ihm Zugriff auf interne Datensysteme verschaffte. Ein von ihm angeblich verwendetes Tool zeigte ein „Google Confidential“-Banner in roter Schrift an. Er hatte außerdem Vertraulichkeits- und Ethikvereinbarungen mit dem Unternehmen unterzeichnet. Die Staatsanwaltschaft sagt, er habe sein Polymarket-Konto im Mai 2024 unter dem Namen „AlphaRaccoon“ erstellt. Anschließend begann er, auf interne Google-Daten zuzugreifen, bevor er Trades auf der Plattform platzierte. Berichten zufolge standen die Wetten in direktem Zusammenhang mit nicht öffentlichen Informationen, auf die er durch seine Rolle zugegriffen hatte. DOJ klagt Google-Ingenieur über 1,2 Mio. US-Dollar an Polymarket-Insiderhandelsgewinnen an Das US-Justizministerium hat den Google-Softwareentwickler Michele Spagnuolo, bei Polymarket als „AlphaRaccoon“ bekannt, wegen Warenbetrugs, Überweisungsbetrugs und Geldwäsche angeklagt. Staatsanwälte behaupten, er… pic.twitter.com/rjLF08VDh5 – Wu Blockchain (@WuBlockchain) 31. Mai 2026 Die mutmaßliche Handelsaktivität lief vom 15. Oktober bis 4. Dezember 2025. Kurz nachdem Google die relevanten Informationen öffentlich bekannt gegeben hatte, entschieden sich die Märkte zu seinen Gunsten. Auf seinem Konto sammelte er dann Gewinne von über 1,2 Millionen US-Dollar aus diesen abgeschlossenen Wetten ein. US-Staatsanwalt Jay Clayton ging direkt auf den Fall ein und erklärte, dass „die heutigen Anklagen eine jahrzehntealte Botschaft bekräftigen: Unternehmensinsider können vertrauliche Geschäftsinformationen nicht nutzen, um auf unseren Märkten Gewinne zu erzielen.“ Er fügte hinzu, dass Spagnuolo die Pflichten gegenüber seinem Arbeitgeber verletzt habe und dass „Insiderhandel die Integrität unserer Märkte gefährdet“. Spagnuolo sieht sich nun mit drei verschiedenen Bundesanklagen konfrontiert. Im ersten Fall handelt es sich um einen Verstoß gegen das Commodity Exchange Act, der mit einer Höchststrafe von zehn Jahren geahndet wird. Im zweiten Fall handelt es sich um einen Fall von Überweisungsbetrug, der mit einer Gefängnisstrafe von bis zu zwanzig Jahren geahndet wird. Der dritte Vorwurf betrifft Geldwäsche, ebenfalls mit einer Höchststrafe von zwanzig Jahren. Zusammen ergeben die Anklagepunkte insgesamt eine Höchststrafe von fünfzig Jahren Bundesgefängnis. Das tatsächliche Strafmaß wird jedoch von einem Richter festgelegt. Der stellvertretende FBI-Direktor James C. Barnacle Jr. sagte, Spagnuolo habe „angeblich seinen erweiterten Zugang zu vertraulichen Daten missbraucht, um Wetten mit nicht öffentlichen Informationen abzuschließen“. Er bestätigte weiter, dass „das FBI sich weiterhin der Suche nach Betrügern widmet, die ihren Arbeitgeber aus persönlichen finanziellen Gründen verraten.“ Der Fall wird von der Securities and Commodities Fraud Task Force des Amtes bearbeitet. Die stellvertretenden US-Anwälte Thomas Burnett, Ryan B. Finkel und Allison Nichols leiten die Anklage. Spagnuolo wurde der US-Richterin Sarah Netburn im Südbezirk von New York vorgeführt, nachdem die Klage entsiegelt worden war.

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