Die Bundesregierung investiert Milliarden in Quantentechnologie inmitten wachsender Sicherheitslücken in Kryptowährungen

Inhaltsverzeichnis Die US-Regierung hat mehr als 2 Milliarden US-Dollar bereitgestellt, um das Quantencomputing voranzutreiben, da die Besorgnis über Risiken für die Kryptosicherheit zunimmt. Die Finanzierung richtet sich an mehrere Unternehmen, darunter IBM, um die Herstellung von Quantenchips zu beschleunigen. Beamte sagen, dass der Schritt darauf abzielt, die nationale Technologieführerschaft zu stärken und gleichzeitig zukünftige Bedrohungen für Bitcoin- und Blockchain-Systeme anzugehen. Das Handelsministerium gab am Donnerstag die Finanzierung für neun Unternehmen bekannt. IBM erhält 1 Milliarde US-Dollar für eine Quantenfertigungsinitiative. IBM plant den Bau einer Anlage namens Anderon in Albany, New York. Der Schwerpunkt des Projekts liegt auf der Herstellung fortschrittlicher Quantenwafer im großen Maßstab. Die Regierung wird 1 Milliarde US-Dollar durch CHIPS-Anreize bereitstellen. IBM wird diesen Betrag mit Bargeld, Vermögenswerten und Fachwissen aufstocken. Handelsminister Howard Lutnick sagte, die Investitionen würden die inländischen Kapazitäten erweitern. Er erklärte, dass sie auch Tausende von hochbezahlten Arbeitsplätzen schaffen würden. GlobalFoundries soll im Rahmen des Programms 375 Millionen US-Dollar erhalten. Mehrere andere Firmen werden jeweils 100 Millionen US-Dollar erhalten. Zu diesen Firmen gehören Atom Computing, D-Wave, Infleqtion, PsiQuantum, Quantinuum und Rigetti. Das Startup Diraq erhält eine Finanzierung in Höhe von 38 Millionen US-Dollar. Der Staat wird sich an den beteiligten Unternehmen beteiligen. Beamte sagen, dass dies langfristige Erträge und Kontrolle gewährleistet. Experten warnen, dass Quantencomputing aktuelle Verschlüsselungsmethoden gefährden könnte. Dazu gehören Systeme, die von Bitcoin und Ethereum verwendet werden. Quantenmaschinen verwenden Qubits anstelle herkömmlicher Bits. Diese Qubits können gleichzeitig in mehreren Zuständen existieren. Diese Fähigkeit ermöglicht es Quantensystemen, komplexe Probleme schneller zu lösen. Es gibt auch Bedenken hinsichtlich der Verletzung kryptografischer Schutzmaßnahmen. Forscher weisen auf Risiken für die Blockchain aufgrund ihrer öffentlichen Struktur hin. Offengelegte öffentliche Schlüssel könnten es Angreifern ermöglichen, private Schlüssel abzuleiten. Ein Bericht von Project Eleven deutet darauf hin, dass solche Fähigkeiten bis 2030 verfügbar sein könnten. Google-Forscher weisen auch darauf hin, dass möglicherweise weniger Qubits benötigt werden als erwartet. Citi-Analysten warnten kürzlich davor, dass Bitcoin diesen Risiken ausgesetzt ist. Sie sagten, dass Governance-Herausforderungen Protokoll-Upgrades verlangsamen könnten. Die Bank schätzt, dass 6,7 bis 7 Millionen Bitcoins Schlüssel offengelegt haben. Dies entspricht bis zu einem Drittel des Gesamtangebots. Arvind Krishna, CEO von IBM, sagte, die Quantenfertigung werde künftige Innovationen vorantreiben. Er fügte hinzu, dass die Waferherstellung für die Skalierung der Technologie weiterhin von entscheidender Bedeutung sei. IBM will bis 2029 einen fehlertoleranten Quantencomputer bauen. Dieses Ziel hat das Unternehmen in seiner neuesten Quanten-Roadmap dargelegt.