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Bundesregulierungsbehörden übergeben Vorschläge zur Regulierung digitaler Vermögenswerte zur Prüfung an die Präsidialverwaltung

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cryptonewstrend.com
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Bundesregulierungsbehörden übergeben Vorschläge zur Regulierung digitaler Vermögenswerte zur Prüfung an die Präsidialverwaltung

Inhaltsverzeichnis Das Kryptowährungs-Safe-Harbor-Rahmenwerk der Securities and Exchange Commission hat sich zu einer entscheidenden Phase im behördlichen Genehmigungsprozess entwickelt. In einer Ankündigung am Montag gab SEC-Vorsitzender Paul Atkins bekannt, dass der Vorschlag zur Regulierung von Krypto-Assets beim Office of Information and Regulatory Affairs angekommen sei. Dies ist die vorletzte Phase, bevor die Verordnung im Bundesregister für das Feedback der Interessengruppen erscheint. 🚨BREAKING: SEC-Vorsitzender Atkins sagt, dass der Krypto-Safe-Harbor-Vorschlag jetzt dem Weißen Haus zur endgültigen Prüfung vorgelegt wird: „Wir werden hier in Kürze Reg-Krypto vorschlagen. Tatsächlich befindet es sich derzeit bei der OIRA.“ Das Framework ermöglicht es Kryptoprojekten, Kapital ohne sofortige Registrierung zu beschaffen, während … pic.twitter.com/CThsA8zA5g – Coin Bureau (@coinbureau) 7. April 2026 Die Offenlegung erfolgte während Atkins‘ Auftritt auf einer Blockchain- und Digital Assets-Konferenz, die gemeinsam von der Vanderbilt University und der Blockchain Association organisiert wurde. Er deutete an, dass der Vorschlag „in Kürze“ der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werde. Der ursprünglich Mitte März von Atkins vorgestellte Vorschlag zielt darauf ab, Kryptowährungsinitiativen vor der obligatorischen SEC-Registrierung eine größere betriebliche Flexibilität zu bieten. Die Regulierungsstruktur befasst sich mit drei grundlegenden Kategorien. Die erste Komponente umfasst eine Ausnahmeregelung für Startups, die es Unternehmen ermöglicht, innerhalb eines Vierjahreszeitraums Kapital bis zu einem bestimmten Schwellenwert anzusammeln, begleitet von optimierten Offenlegungsstandards. Mit dem zweiten Element wird eine Befreiung von der Mittelbeschaffung eingeführt, die es Token-Emittenten ermöglicht, bestimmte Beträge innerhalb von zwölf Monaten aufzubringen, während gleichzeitig die Berechtigung für zusätzliche Registrierungsbefreiungen gemäß den Wertpapiervorschriften des Bundes erhalten bleibt. Die dritte Säule schafft einen sicheren Hafen für Investitionsverträge, der bestimmte digitale Token von der Wertpapierbezeichnung ausnehmen soll, sobald die Entwicklungsteams alle gegenüber ihrer Investorenbasis eingegangenen Verpflichtungen erfüllt haben. Im vergangenen März veröffentlichte die SEC außerdem umfassende Richtlinien zur Token-Taxonomie. Dies stellte den ersten Versuch der Agentur dar, endgültige Kriterien in einem einzigen Rahmen zu konsolidieren, um zu bestimmen, wann digitale Token Wertpapiere darstellen. Atkins betonte, dass der Safe-Harbor-Vorschlag so strukturiert sei, dass er diese bestehenden Leitlinien ergänzt. Laut Atkins bittet die SEC um Input aus der Industrie, um sicherzustellen, dass der Vorschlag für die Marktteilnehmer „umsetzbar“ bleibt. Er gab weiter bekannt, dass die Kommission ergänzende Bestimmungen über die drei primären Befreiungskategorien hinaus einbezieht. Parallel zur Entwicklung arbeitet die SEC an einer Ausnahmeregelung für Innovationen, die als regulatorische Testumgebung für Blockchain-native Vermögenswerte dienen soll. Dieses Konzept stößt bei Unternehmen aus dem konventionellen Finanzsektor auf Widerstand, die behaupten, dass weitreichende Ausnahmen den Schutz der Anleger und die Aufsicht durch die Aufsichtsbehörden gefährden könnten. Citadel Securities hat sich dafür eingesetzt, dass die SEC traditionelle Regeln für Mitteilungen und Kommentare einführt. Die Blockchain Association antwortete am Montag und behauptete, dass die herkömmliche Regelsetzung nicht verpflichtend sei, und verwies auf die historische Abhängigkeit der SEC von Ausnahmeregelungen. Atkins bestätigte, dass die Kommission über die rechtliche Befugnis verfüge, einen auf Ausnahmen basierenden Ansatz voranzutreiben, und versprach, dass spezifische Parameter für die Innovationsausnahme in naher Zukunft offengelegt würden. Gleichzeitig treiben gesetzgebende Körperschaften eine umfassende Gesetzgebung zu Kryptowährungen voran. Atkins betonte die Bedeutung der Maßnahmen des Kongresses und stellte fest, dass die Regeln der Regulierungsbehörden weiterhin anfällig für eine Aufhebung durch nachfolgende Regierungen seien. Im Gegensatz zum gesetzlichen Recht sind Vorschriften auf Behördenebene anfälliger für künftige Änderungen oder Aufhebungen. Die OIRA-Bewertung ist ein obligatorischer Bestandteil der bundesstaatlichen Gesetzgebungsverfahren. Nach Abschluss dieser Überprüfungsphase wird der Vorschlag im Bundesregister erscheinen und damit die öffentliche Kommentierungsphase einleiten.