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Bundesaufsichtsbehörden starten historische Insiderhandelsuntersuchung gegen Militärangehörige wegen sechsstelliger Krypto-Wette

Quelle
cryptonewstrend.com
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Bundesaufsichtsbehörden starten historische Insiderhandelsuntersuchung gegen Militärangehörige wegen sechsstelliger Krypto-Wette

Inhaltsverzeichnis Die Commodity Futures Trading Commission hat im südlichen Bezirk von New York eine Zivilklage gegen Gannon Ken Van Dyke eingereicht. Der Angeklagte, ein aktiver Soldat der US-Armee, handelte angeblich auf Polymarket unter Verwendung geheimer operativer Informationen. Nach Angaben der Behörden handelte es sich bei der Aktivität um eine Operation im Zusammenhang mit der versuchten Gefangennahme des ehemaligen venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro. Der Fall geht auch mit einer parallelen Strafanklage einher, die von der Bundesanwaltschaft in New York aufgehoben wurde. Der CFTC-Beschwerde zufolge nahm Van Dyke zwischen Dezember 2025 und Januar 2026 an der „Operation Absolute Resolve“ teil. Die Agentur behauptet, er habe während der Einsatzplanung auf vertrauliche und vertrauliche nichtöffentliche Informationen zugegriffen. Berichten zufolge gaben ihm diese Informationen Einblick in die geopolitischen Folgen, die mit Maduros Status zusammenhängen. Die Ermittler behaupten, er habe diese Informationen genutzt, um auf den Polymarket-Prognosemärkten zu handeln. Im Mittelpunkt der Aktivität stand ein Vertrag, in dem gefragt wurde, ob Maduro bis zum 31. Januar 2026 ausscheiden würde. Nach Angaben der Behörden kaufte er mehr als 436.000 „Ja“-Aktien. In der Beschwerde heißt es, dass Van Dyke auf Polymarket unter dem Pseudonym „Burdensome-Mix“ tätig war. Seine Positionen generierten angeblich Handelsgewinne von über 404.000 US-Dollar. Die CFTC argumentiert, dass dieses Verhalten gegen die Geheimhaltungspflichten des Militärpersonals verstoße. Darüber hinaus fordert die Regulierungsbehörde nun Rückerstattung, Abschöpfung, zivilrechtliche Sanktionen, Handelsverbote und eine dauerhafte einstweilige Verfügung. Die Einreichung markiert auch einen neuen Durchsetzungsaspekt für Prognosemärkte, die mit realen Ereignissen verknüpft sind. Beamte der CFTC bezeichneten das mutmaßliche Verhalten als Missbrauch sensibler Regierungsinformationen auf regulierten Märkten. Die Agentur betonte, dass die Militärangehörigen einer strengen Verschwiegenheitspflicht unterliegen. Der Fall wurde auch mit umfassenderen Bedenken hinsichtlich Insideraktivitäten auf prognosebasierten Handelsplattformen in Verbindung gebracht. Die Leitung der Strafverfolgungsbehörden sagte, dass es sich bei den Handlungen des Angeklagten um vertrauliche operative Details im Zusammenhang mit der US-Militärplanung handelte. Die Behörden argumentieren, dass solche Offenlegungen einen Marktvorteil im Event-Kontrakthandel geschaffen hätten. Der Fall erweitert die Untersuchung, wie sich nichtöffentliche Informationen mit dezentralen Wettmärkten überschneiden. Die CFTC stellte fest, dass dies ihre erste Durchsetzungsmaßnahme im Zusammenhang mit Insiderhandel bei Veranstaltungsverträgen sei. Beamte verwiesen auch auf die Verwendung eines Regulierungsansatzes, der informell als „Eddie-Murphy-Regel“ bekannt ist. Die Agentur sagte, sie beabsichtige, die Überwachung der Prognosemärkte zu intensivieren. Unabhängig davon hat die US-Staatsanwaltschaft für den Südbezirk von New York am 23. April 2026 eine Strafanklage entsiegelt. Staatsanwälte werfen ein ähnliches Verhalten vor, das den Missbrauch von Verschlusssachen und finanziellen Gewinn beinhaltet. Die zweigleisige Durchsetzung unterstreicht ein koordiniertes zivil- und strafrechtliches Vorgehen