Kevin Warsh, Kandidat der Federal Reserve, enthüllt umfangreiches Krypto-Portfolio vor der Bestätigung

Inhaltsverzeichnis In Finanzdokumenten, die dem US Office of Government Ethics vorgelegt wurden, hat Kevin Warsh – Präsident Trumps Wahl zum Chef der Federal Reserve – eine umfangreiche Palette von Kryptowährungsinvestitionen enthüllt. 🚨NEU: Die Finanzoffenlegung des Kandidaten für den Fed-Vorsitzenden Kevin Warsh zeigt, dass Frühphaseninvestitionen über ein beschäftigungsbezogenes Vehikel gehalten werden, das ein breites Spektrum an Technologien abdeckt, darunter auch einige Krypto-Infrastrukturen. Zu den Namen gehören unter anderem Compound (DeFi-Kreditvergabe), Optimism und Blast… – Eleanor Terrett (@EleanorTerrett) 14. April 2026 Das umfassende 69-seitige Offenlegungsdokument zeigt, dass Warsh Beteiligungen an über 30 Blockchain- und digitalen Währungsunternehmen hält. Sein Portfolio umfasst DeFi-Kreditplattformen, dezentrale Handelsbörsen, verschiedene Layer-1- und Layer-2-Blockchain-Protokolle, Bitcoin-Zahlungssysteme und Web3-Technologieunternehmen. Aus Finanzunterlagen geht hervor, dass Warsh und seine Ehefrau Jane Lauder über ein gemeinsames Vermögen von nicht weniger als 192 Millionen US-Dollar verfügen. In der Offenlegung werden einzelne Kryptowährungspositionen ohne konkrete Dollarbeträge aufgeführt, was darauf hindeutet, dass jeder Einsatz gemäß den ethischen Meldepflichten unter den Schwellenwert von 1.000 US-Dollar fällt. Die Investitionen in digitale Vermögenswerte werden hauptsächlich über zwei Fondsvehikel organisiert: DCM Investments 10 LLC und eine Sammlung von Fonds mit der Bezeichnung AVF I, AVF II, AVF III sowie AVGF I und II. Zu den offengelegten Beteiligungen gehören Compound, eine bekannte DeFi-Kreditplattform, und dYdX, das als dezentraler Derivatehandelsplatz fungiert. Das Portfolio umfasst auch Investitionen in Solana, Optimism und Blast, die alle eine Layer-1- oder Layer-2-Blockchain-Infrastruktur repräsentieren. Innerhalb des Bitcoin-Ökosystems umfassen Warshs Investitionen Flashnet, eine auf Lightning Network basierende Handelsplattform, sowie eine separate Position im Lightning Network-Protokoll. Warsh hat sich verpflichtet, den Großteil dieser Kryptowährungspositionen zu veräußern. Die Ethikbehörden haben angegeben, dass er nach Abschluss dieser Transaktionen die Compliance-Standards erfüllen wird. Dennoch stellt die Liquidation bestimmter Beteiligungen eine Herausforderung dar. Der Ausstieg aus Kommanditistenpositionen in Risikofonds wie Polychain oder Bessemer Venture Associates ist mit größerer Komplexität verbunden als der Verkauf von börsennotierten Standardwertpapieren. Zu seinem Portfolio gehören auch mehr als 100 Millionen US-Dollar des Juggernaut Fund, der Vermögenswerte enthält, die durch Geheimhaltungsbestimmungen geschützt sind. Diese Fondsposition erfordert eine vollständige Veräußerung. Über die Verkäufe selbst hinaus schreiben die Ethikvorschriften des Bundes eine zwölfmonatige Widerrufsfrist für Angelegenheiten vor, die sich direkt auf kürzlich veräußerte finanzielle Interessen auswirken könnten. Diese Bestände sind von Bedeutung, da der Vorsitzende der Federal Reserve erhebliche Autorität über die Regulierungsrahmen für Stablecoins, die Richtlinien zur Kryptowährungsverwahrung von Bankinstituten und potenzielle Initiativen der Zentralbank für digitale Währungen ausübt. Mehrere Unternehmen im Investmentportfolio von Warsh sind in Sektoren tätig, die derzeit unter der Kontrolle der Federal Reserve stehen. Dazu gehören DeFi-Protokolle, auf Kryptowährungen ausgerichtete Bankdienstleistungen und Anbieter von Zahlungsnetzwerkinfrastrukturen. Offenlegungsunterlagen zeigen, dass Warsh eine Beratungsvergütung in Höhe von 10,2 Millionen US-Dollar vom Duquesne Family Office erhielt, dem Investmentvehikel von Stanley Druckenmiller, einem bekannten Makroinvestor mit bemerkenswertem Engagement in Kryptowährungen. Senator Thom Tillis behindert derzeit eine endgültige Bestätigungsabstimmung des Senats über die Nominierung, bis das Justizministerium seine strafrechtlichen Ermittlungen gegen den derzeitigen Vorsitzenden der Federal Reserve, Jerome Powell, abgewiesen hat. Powells Amtszeit endet am 15. Mai. Der Bankenausschuss des Senats hat den 21. April als Datum für Warshs Bestätigungsverfahren festgelegt.