Cryptonews

Der erste Quanten-Hack in der Kryptowährung ist da, aber Bitcoin-Pionier Adam Back bezeichnet ihn als Fälschung

Quelle
cryptonewstrend.com
Veröffentlicht
Der erste Quanten-Hack in der Kryptowährung ist da, aber Bitcoin-Pionier Adam Back bezeichnet ihn als Fälschung

Die Kryptoindustrie diskutiert einen hochkarätigen Präzedenzfall, da der Forscher Giancarlo Lelli von Project Eleven eine Belohnung von 1 BTC für das erfolgreiche Knacken eines 15-Bit-ECC-Schlüssels auf einem Quantencomputer erhielt. Während einige darin den Anfang vom Ende der klassischen Verschlüsselung sehen, führt Adam Back das Lager der Skeptiker an und erklärt, dass hinter der lauten Schlagzeile gewöhnliche Statistiken stecken.

Lelli nutzte einen cloudbasierten Quantencomputer und einen modifizierten Shor-Algorithmus, um den Schlüssel abzuleiten. Project Eleven beleuchtet die Fortschritte der letzten sieben Monate – die Komplexität geknackter Schlüssel ist von 6 auf 15 Bit gestiegen, ein Sprung um das 512-fache.

Ihrer Logik zufolge ist die Zerstörung von Bitcoin lediglich eine Frage technischer Verfeinerung.

Warum sich Bitcoin-Pionier Adam Back keine Sorgen über den Verstoß gegen den 15-Bit-Schlüssel macht

Der Chef von Blockstream, Adam Back, wies die Klage vollständig ab. Ihm zufolge hat der Forscher das Problem nicht mit einer Quantenmethode wie der diskreten Logarithmusberechnung gelöst, sondern lediglich klassisch Ausgaben überprüft, die nicht vom Rauschen zu unterscheiden sind.

Back stimmt der Erklärung zu, dass Lellis Methode einer einfachen Schätzung gleichkommt. Bei einer so geringen Schlüsselgröße von 15 Bit ist die Erfolgswahrscheinlichkeit durch Brute-Force so hoch, dass der Einsatz eines Quantencomputers zur teuren Dekoration wird.

Lesen Sie den Community-Hinweis: Das bedeutet, dass es nicht das tut, was behauptet wurde. Es berechnet nicht den diskreten Logarithmus von irgendetwas mithilfe von Quanten.

– Adam Back (@adam3us) 26. April 2026

Adam Back bleibt hinsichtlich des Quantenwiderstands zuversichtlich. Seiner Ansicht nach (Stand April 2026) ist, dass Quantenmaschinen zunächst Staatsgeheimnisse und Bankensysteme knacken werden, nicht Bitcoin.

Die Kritik wurde vom ehemaligen Bitcoin-Core-Entwickler Jonas Schnelli unterstützt, der konkrete Zahlen lieferte: Von einem Gesamtschlüsselraum von 32.497 Möglichkeiten testete der Forscher rund 20.000. „Das ist eine 50-prozentige Wahrscheinlichkeit, so wie das Werfen einer Münze. Quantencomputing hat hier nichts Nützliches beigetragen“, schlussfolgerte Schnelli.

Derzeit wird der „erste Quanten-Hack“ von Experten eher als Marketing-Maßnahme denn als technischer Durchbruch angesehen. Back behauptet, dass solche Experimente nichts weiter als eine Sandbox-Übung bleiben, solange Bitcoin-Schlüssel 256 Bit lang bleiben.