Der CEO von Flare skizziert Pläne zur Steigerung des XRP-Dienstprogramms durch ein FAssets-Upgrade

Hugo Philion, CEO von Flare, erläuterte, wie Flare plant, den institutionellen und Einzelhandelsnutzen von $XRP durch sein aktualisiertes FAssets-System und die bevorstehende vertrauliche Recheninfrastruktur zu erweitern.
Insbesondere erklärte Philion, wie das $XRP-Ledger als Ausgabe- und Abwicklungsschicht fungieren kann, während Flare die programmierbare, datenschutzorientierte Rechenumgebung bereitstellt, die für DeFi-Anwendungen auf institutioneller Ebene erforderlich ist.
Wichtige Punkte
Hugo Philion gab an, dass Flare sein FAssets-System von Version 1.2 auf Version 1.3 aktualisiert hat, um das FXRP-Minting zu vereinfachen.
Philion beschrieb das $XRP-Ledger als Ausgabe- und Abrechnungsschicht, während Flare als programmierbare Rechenschicht für DeFi-Anwendungen fungiert.
Er hob Firelight und Morpho als Beispiele für DeFi-Protokolle auf institutioneller Ebene hervor, die auf der Liquidität von $XRP basieren.
Analysten glauben, dass die vertrauliche Recheninfrastruktur von Flare Ripple dabei helfen könnte, mehr institutionelle Tokenisierungs- und Abwicklungsgeschäfte anzuziehen.
Wichtigkeit des Upgrades auf FAssets V1.3
In einem Interview mit dem $XRP-YouTuber Crypto Sensei erklärte Philion, dass das Upgrade von Flare von FAssets v1.2 auf v1.3 den Prozess der Umwandlung von $XRP in FXRP erheblich vereinfacht.
Zuvor mussten Benutzer mehrere Schritte ausführen, einschließlich der Reservierung von Sicherheiten und der Interaktion mit Agenten. Das neue „Mint-to-Tag“-Modell ermöglicht es Benutzern nun jedoch, $XRP mithilfe strukturierter Memodaten direkt an eine bestimmte Adresse zu senden, wodurch der Vorgang auf eine einzige Transaktion reduziert wird.
Darüber hinaus betonte Philion, dass das System vollständig auf der nativen $XRP-Ledger-Funktionalität basiert. Dadurch können Benutzer FXRP prägen, ohne dass direkte Börsenintegrationen oder Genehmigungen erforderlich sind. Theoretisch kann jede Börse, die $XRP-Zieltags unterstützt, den Prozess automatisch unterstützen.
Flares Schwerpunkt auf Sicherheit
Philion betonte außerdem, dass die Modernisierung den umfassenderen Fokus von Flare auf die Reduzierung brückenbezogener Risiken widerspiegele. Im Gegensatz zu vielen kettenübergreifenden Systemen, die nach der Ermöglichung unbegrenzter Prägung große Schwachstellen erlitten, betonte Philion, dass Flare absichtlich Prägeobergrenzen, überbesicherte Rücknahmen, Treuhandschutz und Notfallverwahrungsvereinbarungen durchsetzt.
Darüber hinaus gab Philion bekannt, dass Flares Core Vault Gelder an eine mit Ripple verbundene regulierte Depotbank weiterleiten kann, wenn das Protokoll auf schwerwiegende Probleme oder Angriffe stößt.
Kommende Initiativen
Über die Verbesserungen der Infrastruktur hinaus hat Flare seine Expansion in $XRP-natives DeFi fortgesetzt. Das Unternehmen arbeitet derzeit mit Börsen wie Uphold zusammen, um One-Click-XRP-Produkte auf den Markt zu bringen, darunter Absteck-, Kredit-, Kreditaufnahme- und Kreditvergabedienste.
Darüber hinaus identifizierte Philion die Kreditmärkte als einen der größten fehlenden Teile im Ökosystem von $XRP. Er hob Protokolle wie Firelight und die modulare Kreditplattform Morpho als Beispiele dafür hervor, wie Flare eine DeFi-Infrastruktur auf institutioneller Ebene auf der Grundlage der XRP-Liquidität aufbaut.
Flares Confidential Compute Initiative
Unterdessen bezeichnete er vertrauliche Datenverarbeitung als den ehrgeizigsten Bestandteil der Roadmap von Flare. Ihm zufolge kombiniert Flare 2.0 die Blockchain-Abwicklung mit vertrauenswürdigen Ausführungsumgebungen und ermöglicht es Anwendungen, Transaktionen privat zu verarbeiten und gleichzeitig die Ausführungsintegrität in der Kette nachzuweisen.
Im Rahmen dieses Modells könnten tokenisierte reale Vermögenswerte, die auf dem $XRP-Ledger ausgegeben werden, in die vertraulichen Umgebungen von Flare gelangen. Dort könnten Institutionen mit Vermögenswerten handeln, Kredite gegen Sicherheiten aufnehmen oder auf konforme dezentrale Börsen zugreifen, ohne sensible Handelsaktivitäten öffentlich offenzulegen.
Letztendlich argumentierte Philion, dass diese Struktur ein natürliches Partnerschaftsmodell schafft, bei dem das $XRP-Ledger als Ausgabe- und Endabrechnungsschicht dient, während Flare als Rechen- und Versorgungsschicht fungiert.
Als Reaktion auf die Diskussion schlug die beliebte $XRP-Community-Persönlichkeit Eri vor, dass dieses Modell „Ripple dabei helfen könnte, Geschäfte zu machen“, insbesondere in Sektoren, die vertrauliche Datenverarbeitung erfordern.