Ehemaliger CFTC-Vorsitzender verzichtet auf Gesetz zur Krypto-Beratung, während die SEC versucht, die DeFi-Regeln zu lockern

Der ehemalige Kommissar der US-amerikanischen Commodity Futures Trading Commission (CFTC), Christopher Giancarlo, gab seine Entscheidung bekannt, den Anwaltsberuf aufzugeben, um Vollzeit als Unternehmensberater für Kryptowährungen und Technologie zu arbeiten. Er leitete diese Maßnahme ein, obwohl die SEC kürzlich eine neue Richtlinie bekannt gegeben hatte, die bestimmte DeFi-Plattformen von wichtigen Registrierungsanforderungen ausnimmt.
Die Entscheidung der SEC signalisiert einen anhaltenden Vorstoß, ihren Krypto-Regulierungsrahmen unabhängig von den Maßnahmen des Kongresses zu gestalten. Giancarlo, der aufgrund seiner unterstützenden Haltung zur Regulierung digitaler Vermögenswerte während seiner Amtszeit bei der CFTC zuvor den Spitznamen „Crypto Dad“ erhielt, war zuletzt als Senior Counsel bei der internationalen Anwaltskanzlei Willkie Farr & Gallagher tätig.
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An dieser Stelle ist es erwähnenswert, dass der ehemalige Vorsitzende der CFTC von 2017 bis 2019 diese unabhängige US-Regierungsbehörde leitete. Seine positive Haltung zur Kryptoregulierung wurde zu einer Zeit gewürdigt, als Bundesbeamte dem Sektor oft gleichgültig oder skeptisch gegenüberstanden.
Giancarlo erweist sich als starker Befürworter des Krypto-Ökosystems
Zu den Erfolgen, die Giancarlo während seiner Zeit als Vorsitzender der CFTC erzielte, gehört die Leitung der Einführung der ersten staatlich regulierten Bitcoin-Futures-Märkte. Dieser Schritt ermöglichte es der CME Group und der Cboe Futures Exchange, Bitcoin-Derivate selbst zu zertifizieren. Eine weitere Errungenschaft war die Gründung von LabCFTC, dem FinTech-Innovationszentrum der CFTC, das als Brücke zwischen der Regulierungsbehörde und den aufstrebenden Sektoren für digitale Vermögenswerte und Technologie dient.
Giancarlo wurde 2014 zunächst Mitglied der CFTC. Zu diesem Zeitpunkt fungierte er nach seiner Ernennung durch den damaligen Präsidenten Barack Obama als Kommissar. Seitdem wird in Berichten hervorgehoben, dass er sich für einen von der Federal Reserve ausgegebenen „Digital Dollar“ als digitale Version der US-Währung einsetzt.
In der Zwischenzeit erwähnten Quellen als Mitbegründer und Vorstandsvorsitzender des Digital Dollar Project Giancarlos Partnerschaft mit dem ehemaligen CFTC-Kollegen Daniel Gorfine.
Darüber hinaus führten Analysten Untersuchungen durch und stellten fest, dass der ehemalige Vorsitzende der CFTC ein starker Befürworter von Prognosemärkten war. Um diese Behauptung zu untermauern, stellten sie fest, dass er bei der Ausarbeitung eines rechtlichen Schriftsatzes zur Unterstützung von Crypto.com gegen die Glücksspielregulierungsbehörden von Nevada mitgewirkt habe. Darüber hinaus übernahm er 2022 eine beratende Funktion bei Polymarket.
Als Reaktion auf diese Ergebnisse bestätigten Quellen wie das ABA Banking Journal, dass Giancarlos Arbeit mit dem Digital Dollar Project ihn zu einer führenden Stimme für eine digitale Währung der US-Zentralbank gemacht hat. Seiner Ansicht nach würde ein gut strukturierter digitaler Dollar die amerikanischen Prinzipien der Privatsphäre und des freien Unternehmertums fördern und als wichtiges Gegengewicht zu staatlich unterstützten digitalen Währungen von Ländern wie China dienen.
Dennoch haben Bankinstitute und politische Entscheidungsträger zuvor Kritik an Giancarlos Behauptung geäußert, dass der Bankensektor der Hauptnutznießer der Kryptowährungsvorschriften sein werde. Ihrer Argumentation zufolge könnten strenge Vorschriften, wie sie für renditeträchtige Stablecoins gelten, Massenabhebungen auslösen und möglicherweise traditionelle Finanzsysteme destabilisieren.
Dennoch wurde in Berichten behauptet, dass einige Trump-Verbündete ihn für die Rolle eines „Krypto-Zaren“ hielten, und verwiesen auf seine Bemühungen, klare Regeln für Stablecoins festzulegen und die Bundesaufsicht über digitale Vermögenswerte zu verbessern.
In der Zwischenzeit gaben mit der Situation vertraute Quellen anonym bekannt, dass Giancarlo beschlossen habe, sich von der großen Anwaltschaft zu verabschieden, um sich dem Investieren, der politischen Forschung und dem Schreiben zu widmen und zu versuchen, als Berater und Geschichtenerzähler außerhalb traditioneller Rollen Einfluss auf die Zukunft zu nehmen.
Die SEC leitet einen bedeutenden Schritt in der Kryptobranche ein
In Bezug auf die jüngste Richtlinie der SEC wurde in Berichten betont, dass sich DeFi-Benutzeroberflächen gemäß den neuen Richtlinien nicht als Broker-Dealer registrieren müssen, sofern sie die erforderlichen Kriterien erfüllen. An dieser Stelle stellten Analysten fest, dass die Agentur Benutzerschnittstellen als von Kryptowährungsfirmen entwickelte Dienste klassifiziert, die Wallet-Inhabern bei der Ausführung von Transaktionen in der Kette helfen.
Ursprünglich machte die SEC die Zuständigkeit für DeFi-Schnittstellen geltend und klassifizierte sie als regulierte Verbindungen zwischen Kryptofirmen und DeFi-Benutzern zu Marktplätzen, eine Haltung, die sich nach dem Amtsantritt von Donald Trump änderte. Dennoch argumentieren mehrere führende Krypto-Branchen, dass sich diese Schnittstellen von traditionellen Wall-Street-Brokern wie Charles Schwab unterscheiden und nicht auf die gleiche Weise reguliert werden sollten.
Als Reaktion auf die Situation erließ Hester Peirce, eine amerikanische Anwältin, die als Kommissarin der SEC fungiert, einen Bundesstaat