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Ehemaliger Coinbase-Manager leitet den internationalen Digital Asset Push von Revolut

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Ehemaliger Coinbase-Manager leitet den internationalen Digital Asset Push von Revolut

Revolut hat Michael Schroeder, ehemals Chief Risk Officer und Managing Director für Europa bei Coinbase, zum globalen Leiter der Krypto-Expansion ernannt.

Schroeder verbrachte fast drei Jahre bei Coinbase und leitete die europäischen Risiko- und Regulierungsaktivitäten.

In einem LinkedIn-Beitrag, in dem er den Schritt ankündigte, sagte er, dass sein Fokus bei Revolut auf „Lizenzierung, regulatorische Vorbereitung, Betrieb und Markteinführungen“ liegen werde.

Michael Schroeder, Global Head Crypto Expansion, Revolut, Quelle: LinkedIn

Der Wortlaut ist aufschlussreich. Dies ist nicht die Art von Einstellung, die mit der Kundenakquise oder dem Produktmarketing verbunden ist. Es deutet darauf hin, dass Regulierungs- und Lizenzierungsfähigkeiten ebenso wichtig sein werden wie die Produkterweiterung.

Der Schritt spiegelt auch ein breiteres Muster wider, das sich in der gesamten Branche abzeichnet. Kürzlich hat Kraken Andreas Roussos, einen Spezialisten für Regulierungstechnologie, zum Leiter seiner Zypern-Aktivitäten ernannt.

Während Krakens Zypern-Abteilung eng mit MiFID-regulierten Aktivitäten verbunden ist, scheint die zugrunde liegende Logik ähnlich zu sein: Risiko-, Compliance- und Lizenzkompetenz stehen im Mittelpunkt der Expansionsstrategien.

Zurück nach Amerika?

Revolut verfügt bereits über eine starke regulatorische Position in Europa und Großbritannien.

Im Jahr 2025 sicherte sich das Fintech als eines der ersten Unternehmen eine MiCA-Lizenz von der Cyprus Securities and Exchange Commission, wobei Zypern als Basis für seine europäischen Krypto-Operationen diente.

Das Fintech wurde 2022 offiziell in die Liste der registrierten Kryptoasset-Unternehmen der britischen Financial Conduct Authority (FCA) aufgenommen.

Doch trotz des aggressiven internationalen Wachstums gibt es immer noch einen großen Markt, in dem Revolut keine Krypto-Genehmigungen hat: die USA.

Im Oktober 2023 stellte Revolut alle Kryptowährungsdienste für US-Kunden ein und verwies auf ein „sich entwickelndes regulatorisches Umfeld“ angesichts der zunehmenden Überwachung des Sektors durch die US-amerikanische Börsenaufsichtsbehörde (Securities and Exchange Commission).

Amerikanische Benutzer hatten weiterhin Zugriff auf die Bank- und Fiat-Dienste von Revolut, konnten jedoch über die Plattform keine digitalen Vermögenswerte mehr kaufen, verkaufen oder halten.

Die Dinge ändern sich jedoch.

Im März 2026 beantragte Revolut eine US-amerikanische Nationalbank-Charta, ein Schritt, der weithin als Versuch interpretiert wird, seine amerikanische Präsenz zu stärken und die Abhängigkeit von Partnerbankvereinbarungen zu verringern.

Wenn Revolut eine staatlich zugelassene Bank wird, könnten sich die Chancen auf eine Krypto-Rendite verbessern.

Ehemaliger Coinbase-Manager leitet den internationalen Digital Asset Push von Revolut