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Neue Führungspersönlichkeiten und steigende digitale Abonnements stehlen im neuesten Quartalsbericht von Disney die Show

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Neue Führungspersönlichkeiten und steigende digitale Abonnements stehlen im neuesten Quartalsbericht von Disney die Show

Inhaltsverzeichnis Die Walt Disney Company ($DIS) wird voraussichtlich am Mittwochmorgen vor der Eröffnungsglocke ihre Finanzergebnisse für das zweite Quartal veröffentlichen. Das Management wird um 8:30 Uhr Eastern Time eine Telefonkonferenz zu den Ergebnissen abhalten. The Walt Disney Company, DIS Dieser Bericht hat über die typischen vierteljährlichen Kennzahlen hinaus eine zusätzliche Bedeutung – er stellt die erste Gewinnpräsentation unter dem neu ernannten CEO Josh D’Amaro dar, der am 18. März die Kontrolle von Bob Iger übernommen hat. Von FactSet befragte Wall Street-Analysten prognostizieren einen bereinigten Gewinn je Aktie von 1,49 US-Dollar bei einem Umsatz von 24,87 Milliarden US-Dollar. Diese Zahlen stellen eine Steigerung gegenüber dem Vorjahreswert von 1,45 US-Dollar pro Aktie und einer Umsatzentwicklung von 23,62 Milliarden US-Dollar dar. Die Aktien von DIS sind im Jahr 2026 bislang um 12 % zurückgegangen und werden derzeit etwa mit dem 15-fachen des prognostizierten Gewinns für das Geschäftsjahr 2026 bewertet – ein erheblicher Abschlag gegenüber dem historischen Fünfjahresdurchschnitt. Die Direktkundengeschäfte von Disney haben sich zum Hauptschwerpunkt der Wall Street entwickelt. Der Betriebsgewinn für das Streaming-Segment – ​​das die Plattformen Disney+ und Hulu umfasst – wird im Vergleich zum Vorjahr voraussichtlich um mehr als 50 % steigen und rund 525 Millionen US-Dollar erreichen. Das Management gab zuvor eine Prognose heraus, wonach das SVOD-Betriebsergebnis für das zweite Quartal bei etwa 500 Millionen US-Dollar liegen sollte, was einer Steigerung von etwa 200 Millionen US-Dollar gegenüber dem gleichen Quartal im Geschäftsjahr 2025 entspricht. Raymond James hat Disney letzten Monat auf den Outperform-Status angehoben und ein Preisziel von 115 US-Dollar festgelegt. Die Investmentfirma bezeichnete die aktuellen Bewertungsniveaus als „historisch günstig“ und betonte, dass Streaming-Aktivitäten mittlerweile den Großteil der Betriebsgewinnsteigerung von Disney ausmachen. Barclays nahm eine konservativere Haltung ein und senkte sein Kursziel von zuvor 140 US-Dollar auf 130 US-Dollar, behielt aber die Empfehlung „Übergewichtung“ bei. Das Unternehmen hob sowohl zyklische als auch unternehmensspezifische Herausforderungen hervor, die sich auf die breitere Medienlandschaft auswirken. In Bezug auf Themenparks deutete Disney bescheidene Expansionserwartungen für seine Experiences-Sparte an. Das Management verwies auf den geringeren internationalen Besucherverkehr in den US-amerikanischen Parks, die Einführungskosten im Zusammenhang mit dem Disney Adventure-Kreuzfahrtbetrieb und die Vorbereitungskosten für die Attraktion „World of Frozen“ im Disneyland Paris. Auch das Segment Sport sieht sich mit Gegenwind konfrontiert. Disney prognostizierte, dass die Sporteinnahmen im Vergleich zum Vorjahr unverändert bleiben würden, wobei das Betriebsergebnis aufgrund der gestiegenen Kosten für Übertragungsrechte voraussichtlich um 100 Millionen US-Dollar sinken würde. D’Amaro hat sich seit seinem Aufstieg zum CEO schnell weiterentwickelt. Letzten Monat gab Disney etwa 1.000 Personalkürzungen bekannt, die sich hauptsächlich auf eine Umstrukturierung der Marketingabteilung unter der Leitung von Asad Ayaz, Chief Marketing und Brand Officer, konzentrierten. Der Personalabbau betraf die Marketingteams in Disneys Filmstudios, Fernsehsendern, ESPN-Betrieben, Produktentwicklungs- und Technologieabteilungen sowie Unternehmensverwaltungsfunktionen. Dana Walden wurde gleichzeitig mit D’Amaros Ernennung zum Präsidenten und Chief Creative Officer befördert. Bob Iger fungiert bis zu seinem geplanten Pensionierungstermin am 31. Dezember weiterhin als Senior Advisor und Vorstandsmitglied. Das Betriebsergebnis der Unterhaltungssparte wird laut internen Prognosen von Disney voraussichtlich das Niveau des zweiten Quartals des Geschäftsjahres 2025 erreichen. Investoren und Analysten werden prüfen, ob D’Amaro während der Telefonkonferenz am Mittwoch aktualisierte Prognosen für das Gesamtjahr vorlegt oder strategische Weichenstellungen verrät.

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