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Bestattungsunternehmen in Südkorea haben das Vermögen ihrer Kunden durch gehebelte Kryptowährungsgeschäfte verloren

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Bestattungsunternehmen in Südkorea haben das Vermögen ihrer Kunden durch gehebelte Kryptowährungsgeschäfte verloren

Es stellte sich heraus, dass einige in Südkorea tätige Prepaid-Bestattungsunternehmen Kundengelder für kryptowährungsbezogene Investitionen verwendeten und erhebliche Verluste erlitten.

Untersuchungen zufolge, die in lokalen Medien veröffentlicht wurden, verfügen 32 der 75 Prepaid-Bestattungsunternehmen im Land über ein Gesamtvermögen, das unter dem Betrag der Vorauszahlungen liegt, die sie von ihren Kunden eingezogen haben. Diese Unternehmen machen etwa 42,7 % des Sektors aus. Das Unternehmen „Parents‘ Love (부모사랑)“, das in der Branche auf Platz sieben liegt, hat Berichten zufolge eine große Investition in Bitmine ETF, ein Anlageprodukt mit Ethereum-Thema, getätigt und dabei Hebelwirkung eingesetzt. Das Unternehmen hat angeblich rund 59,5 Milliarden Won mithilfe einer zweifachen Hebelwirkung in den ETF gesteckt, aber nach dem starken Rückgang auf dem Kryptowährungsmarkt sank der Wert der Investition bis Ende letzten Jahres auf 10,2 Milliarden Won. Dadurch erlitt das Unternehmen einen Verlust von rund 49,3 Milliarden Won oder etwa 33 Millionen US-Dollar.

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Der Bericht fügte hinzu, dass in Südkorea der Prepaid-Bestattungsdienstleistungssektor nicht als Finanzinstitut, sondern als Teil des „Prepaid-Ratenzahlungstransaktionssektors“ betrachtet wird. Daher unterliegen Unternehmen nicht den strengen Vorschriften, die für Finanzinstitute hinsichtlich der Kapitalausstattung, riskanten Vermögensanlagen oder der Verwendung von Kundengeldern gelten. Nach den geltenden Vorschriften müssen Unternehmen lediglich 50 % der von Kunden eingezogenen Vorauszahlungen als Sicherheit hinterlegen. Andererseits wurde berichtet, dass einige Unternehmen Kundengelder an Großaktionäre oder verbundene Unternehmen verliehen haben.

*Dies ist keine Anlageberatung.