Gold führt den Makrozyklus an, während Bitcoin vor der Phase der Risikokapitalrotation zurückbleibt

Laut Marktbeobachtungen von Nick Research könnte die Preisbewegung von Gold erste Signale für die nächste große Bewegung von Bitcoin sein. Die Analyse stellt Bitcoin als eine risikoreichere Erweiterung makroökonomischer Trends dar, die sich bereits im Verhalten von Gold widerspiegeln. Nick Research erklärte kürzlich in einem Beitrag, dass Gold oft früher auf Veränderungen der Liquidität, der Realrenditen und der makroökonomischen Unsicherheit reagiert. Im Gegensatz dazu reagiert Bitcoin tendenziell später, wenn das Kapital beginnt, höhere Renditen zu erzielen. Dieser zeitliche Unterschied führt zu einer Verzögerung, die Händler genau beobachten. ➥ Gold bewegt sich vor Kryptowährungen. Bitcoin hat nie seinen eigenen Zyklus. Ich denke, dass $ BTC nur ein höherer Beta-Ausdruck des gleichen Makrohandels ist, den Gold bereits einpreist. Und wenn Sie Gold ignorieren, handeln Sie im Grunde blind mit Kryptowährungen. ☒ Gold und Bitcoin sind beide „harte Vermögenswerte“. Aber sie… https://t.co/abQ7pIlHQy pic.twitter.com/iLFwxJfcyy – Nick Research (@Nick_Researcher) 8. April 2026 Der Tweet erklärte, dass beide Vermögenswerte in die Kategorie „Hard Asset“ fallen, ihre Bewegungen jedoch selten übereinstimmen. In Zeiten der Vorsicht gewinnt Gold tendenziell an Stärke, während Bitcoin relativ stagniert. Im Laufe der Zeit kann diese Lücke mehrere Monate anhalten, bevor Bitcoin zu beschleunigen beginnt. Der Analyse zufolge folgten vergangene Zyklen einer ähnlichen Struktur. Bei unsicheren Bedingungen oder einer Liquiditätsausweitung weist Gold einen starken Trend auf. Unterdessen tendiert Bitcoin über längere Zeiträume seitwärts oder konsolidiert sich. Nach dieser Phase erholt sich Bitcoin oft stark, sobald sich die Marktstimmung in Richtung Risikobereitschaft verschiebt. Als aktuelles Beispiel wurde der Zeitraum 2024–2025 genannt. Gold verzeichnete in dieser Zeit einen anhaltenden Aufwärtstrend. Bitcoin bewegte sich jedoch mehrere Monate lang innerhalb einer Spanne, bevor es schließlich an Dynamik gewann. Diese Verzögerung verstärkte die Vorstellung, dass Bitcoin reagiert, nachdem sich die allgemeine makroökonomische Lage stabilisiert hat. Der Beitrag betonte auch die Rolle der Kapitalrotation zwischen defensiven und risikoorientierten Vermögenswerten. Die Stärke von Gold signalisiert typischerweise, dass Anleger vorsichtig bleiben. Wenn sich der Goldpreis zu verlangsamen oder zu konsolidieren beginnt, könnte sich die Aufmerksamkeit auf Vermögenswerte wie Bitcoin verlagern. Nick Research wies darauf hin, dass das BTC/Gold-Verhältnis eine Schlüsselkennzahl für die Verfolgung dieses Übergangs sei. Das Verhältnis misst die Performance von Bitcoin im Vergleich zu Gold und bietet einen klareren Überblick über den Kapitalfluss über USD-basierte Diagramme hinaus. Wenn das Verhältnis sinkt, schneidet Gold besser ab, was auf ein geringeres Engagement auf den Kryptomärkten hindeutet. Wenn das Verhältnis zu steigen beginnt, kann dies auf frühe Phasen der Stärkesteigerung von Bitcoin hinweisen. Diese Verschiebung könnte ein Zeichen für wachsendes Vertrauen bei Anlegern sein, die bereit sind, mehr Risiken einzugehen. In dem Tweet wurde darauf hingewiesen, dass extreme Höchstwerte des Verhältnisses auch angespannte Bedingungen widerspiegeln könnten, in denen eine Verteilung wahrscheinlicher wird. Darüber hinaus bezog sich die Analyse auf breitere Makroindikatoren, darunter Realrenditen, Zentralbankpolitik und Liquiditätstrends. Diese Faktoren stehen oft im Zusammenhang mit Bewegungen sowohl bei Gold als auch bei Bitcoin. Auch die Stablecoin-Aktivität wurde in Zeiten der Kapitalrotation als unterstützendes Signal genannt. Der Zeitrahmen zwischen der ersten Bewegung von Gold und der Reaktion von Bitcoin bleibt ein zentraler Punkt. Historische Muster deuten darauf hin, dass diese Verzögerung, die manchmal bis zu sechs Monate dauert, wichtige Handelsmöglichkeiten bietet. Die Überwachung des Goldverhaltens zusammen mit dem BTC/Gold-Verhältnis kann dabei helfen, frühzeitige Veränderungen in der Marktrichtung zu erkennen.