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Die massive Zusage von Gulf in Höhe von 24 Milliarden US-Dollar lässt die Aktien von Paramount Skydance im zweistelligen Bereich steigen

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cryptonewstrend.com
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Die massive Zusage von Gulf in Höhe von 24 Milliarden US-Dollar lässt die Aktien von Paramount Skydance im zweistelligen Bereich steigen

Inhaltsverzeichnis Paramount Skydance erlebte am Dienstag, dem 7. April, eine deutliche Dynamik, nachdem bekannt gegeben wurde, dass sich drei bekannte Staatsfonds aus der Golfregion offiziell als Aktiensyndizierungspartner der geplanten Übernahme von Warner Bros. Discovery angeschlossen haben. Die Stammaktien der Klasse B der Paramount Skydance Corporation, PSKY-Aktien, stiegen um 10,7 % und schlossen bei 10,88 $, womit die Aktie während dieser Handelssitzung zu den Top-Gewinnern im S&P 500 gehörte. Der Intraday-Handel verzeichnete sogar noch stärkere Zuwächse, da die Marktteilnehmer positiv auf die Nachricht reagierten. Die drei neuen Partner – Saudi-Arabiens Public Investment Fund, Qatar Investment Authority und Abu Dhabis L’imad Holding Co. – werden voraussichtlich insgesamt 24 Milliarden US-Dollar an Eigenkapital bereitstellen. Saudi-Arabiens PIF soll unabhängig etwa 10 Milliarden US-Dollar bereitstellen. Diese institutionellen Anleger erhalten Anteile der Klasse B ohne Stimmrecht zu einem Preis zwischen 12,00 und 16,02 US-Dollar pro Aktie, basierend auf einer 8-K-Regulierungsoffenlegung. Auch das Investmentbanking-Unternehmen LionTree ist dem Aktienkonsortium beigetreten. Paramount bezeichnete die Vereinbarungen als „einen wichtigen Meilenstein im WBD-Transaktionsprozess“ und stellte fest, dass die Erweiterung der Investorenzusammensetzung und die Erschließung potenzieller strategischer Partnerschaften den langfristigen Wert für die Aktionäre stärken werden. Die zusätzliche Finanzierung verringert den Kapitalbedarf für die Hauptsponsoren der Transaktion: RedBird Capital Partners und die Ellison-Familie, angeführt von Oracle-Gründer Larry Ellison – dessen Sohn David als Chief Executive Officer von Paramount fungiert. Paramount hatte zuvor Eigenkapital in Höhe von fast 47 Milliarden US-Dollar arrangiert, das von Ellison und RedBird „voll unterstützt“ wird. Die Golf-Verpflichtungen tragen dazu bei, diese finanzielle Verpflichtung zu verteilen, obwohl Larry Ellison weiterhin als Bürge fungiert, falls sich ein Teilnehmer zurückzieht. Über das Eigenkapital hinaus hat sich Paramount über die Bank of America, Citigroup und Apollo Global Management eine Fremdfinanzierung in Höhe von rund 54 Milliarden US-Dollar gesichert. Dieses Schuldenpaket wird derzeit auf weitere Finanzinstitute syndiziert. Die Transaktion wurde im Februar bekannt gegeben. Paramount schloss eine Vereinbarung zur Übernahme von Warner Bros. Discovery – dem Unterhaltungskonzern hinter HBO, CNN und dem geistigen Eigentum von Harry Potter – im Wert von bis zu 111 Milliarden US-Dollar mit Schulden. Der Übernahmepreis beträgt für WBD-Aktionäre 31 US-Dollar pro Aktie in bar. Die Fusion unterliegt weiterhin der Genehmigung der Aktionäre von Warner Bros. Discovery und wird derzeit in europäischen Ländern einer behördlichen Prüfung unterzogen. Berichten zufolge hat die Unternehmensleitung den Abschlusstermin bereits Ende Juli 2026 festgelegt. Es wird nicht erwartet, dass die Beteiligung der Golfinvestoren eine Überprüfung durch den Ausschuss für Auslandsinvestitionen in den Vereinigten Staaten (CFIUS) erforderlich macht, da jedes Unternehmen weniger als 25 % des kombinierten Unternehmens halten wird. Eine Aufsicht durch die Federal Communications Commission ist aufgrund der Stimmrechtsanteilskonfiguration ebenfalls nicht zu erwarten. Bei früheren Iterationen der Transaktion waren Tencent und Affinity Partners als potenzielle Investoren vertreten, beide Organisationen haben sich jedoch später zurückgezogen. Laut TipRanks behalten die Wall-Street-Analysten für PSKY ein Konsensrating „Moderater Verkauf“ bei, bestehend aus fünf Halten-Empfehlungen und fünf Verkaufsratings. Das Konsenspreisziel liegt bei 11,38 US-Dollar, was auf eine potenzielle Aufwertung von etwa 4,4 % gegenüber dem aktuellen Niveau hindeutet. Die Aktie ist seit Jahresbeginn um 18,2 % gefallen.