Die Aktie von HP (HPQ) steigt nach dem Debüt des NVIDIA RTX Spark PC auf den 52-Wochen-Höchstwert

Inhaltsverzeichnis Die Aktien von HP Inc. stiegen am 2. Juni 2026 um 8,9 %, nachdem der Technologieriese ein neues Portfolio von Computern und Laptops mit NVIDIAs RTX Spark-Technologie vorgestellt hatte, das für KI-Profis, Content-Ersteller und Gaming-Enthusiasten entwickelt wurde. Die Aktie erreichte während des Handels einen neuen Jahreshöchststand von 29,55 US-Dollar. HP Inc., HPQ Diese Dynamik folgte dicht auf die beeindruckende Veröffentlichung der Quartalsergebnisse wenige Tage zuvor, die die Aktie bereits um 10,1 % nach oben getrieben hatte. Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026 erzielte HP einen Umsatz von insgesamt 14,4 Milliarden US-Dollar und übertraf damit die Konsensschätzung der Wall Street von 13,99 Milliarden US-Dollar. Der bereinigte Gewinn je Aktie des Unternehmens belief sich auf 0,86 US-Dollar und übertraf damit deutlich die Prognose von 0,71 US-Dollar. Der Zeitraum verlief nicht ohne Herausforderungen – die Auslieferungen von PC-Geräten gingen im Vergleich zum Vorjahresquartal um 7 % zurück. Allerdings konnten verbesserte Preisstrategien und der Übergang zu High-End-Produkten diesen Rückgang erfolgreich ausgleichen. Das Personal Systems-Segment von HP trug einen Großteil der Leistung bei und erzielte ein Umsatzwachstum von 13 % auf 10,2 Milliarden US-Dollar. PCs mit künstlicher Intelligenz machen derzeit 44 % der Gesamtauslieferungen aus, was einen Anstieg gegenüber dem vorherigen Berichtszeitraum darstellt. Das frisch angekündigte, mit NVIDIA ausgestattete Portfolio umfasst OmniBook-Laptops sowie ein optimiertes Desktop-Modell. Diese Produktveröffentlichung verstärkte einen bereits positiven Trend, der durch die Gewinnmitteilung eingeleitet wurde. Das Verhalten am Derivatemarkt verstärkte die optimistische Stimmung. Das Handelsvolumen von Call-Optionen stieg während der gesamten Sitzung ungewöhnlich stark an, was darauf hindeutet, dass die Marktteilnehmer auf einen weiteren Preisanstieg wetten. HP beteiligt sich nicht nur an der KI-Revolution – das Unternehmen setzt auch eine erhebliche Wette auf seine Zukunft. Das Management gab an, dass KI-fähige PCs innerhalb des nächsten Jahres 60–70 % der Gesamtauslieferungen ausmachen könnten, was einen deutlichen Sprung gegenüber dem derzeitigen Niveau von 44 % darstellt. Das Unternehmen meldete außerdem ein zweistelliges Umsatzwachstum bei fortschrittlichen Computerprodukten und Personaltechnologieangeboten, ergänzt durch Marktanteilsgewinne in der Premium-PC-Kategorie. HP hat 56 Jahre in Folge Dividenden ausgeschüttet. Die aktuelle Dividendenrendite liegt bei 4,09 %, und die Fair-Value-Analyse von InvestingPro deutet darauf hin, dass die Aktie möglicherweise über zusätzliches Aufwärtspotenzial verfügt. Nicht alle Marktbeobachter teilen die Begeisterung. Goldman Sachs bekräftigte seine Verkaufsposition für HPQ mit einem Kursziel von 19,00 US-Dollar – was einem erheblichen Abschlag im Vergleich zum aktuellen Handelsniveau entspricht. Als Hauptvorbehalt nannte die Investmentbank die Margenkompression. Dies stellt eine erhebliche Abweichung zwischen der Bewertung von Goldman und dem aktuellen Marktpreis der Aktie dar, die angesichts der schnellen Wertsteigerung der Aktie in Betracht gezogen werden muss. HP ist seit Jahresbeginn um 32,6 % gestiegen und notiert derzeit nahe seinem Jahreshöchstwert. Dennoch würden Anleger, die vor fünf Jahren 1.000 US-Dollar in HP-Aktien investiert haben, heute etwa 982,22 US-Dollar halten. Goldman Sachs bestätigte seine Bewertung von 19,00 US-Dollar, nachdem die Ergebnisse für das zweite Quartal die Schätzungen übertroffen hatten, wobei Bedenken hinsichtlich der Rentabilitätsmarge weiterhin die größte Sorge des Unternehmens darstellten.