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Laut Binance-Analysten könnte sich die Verlagerung der Anlegergelder von digitalen Vermögenswerten hin zu Aktien als nur von kurzer Dauer erweisen

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CryptoNewsTrend
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Laut Binance-Analysten könnte sich die Verlagerung der Anlegergelder von digitalen Vermögenswerten hin zu Aktien als nur von kurzer Dauer erweisen

Die glanzlose Preisentwicklung von Kryptowährungen ist nicht auf eine interne Krise zurückzuführen, sondern vielmehr auf eine direkte Kapitalverlagerung in US-Aktien. Zu diesem Schluss kommt der Originalbericht von Binance Research, dem institutionellen Forschungszweig des Binance-Ökosystems. Der Analyse zufolge schöpfen die traditionellen Aktienmärkte Liquidität aus Kryptowährungen ab, während der S&P 500 eine historisch hohe Streuung erfährt.

Das Problem der Aktienkonzentration

Der Cboe Dispersion Index ist auf 42 gestiegen, den dritthöchsten Wert seit Beginn der Aufzeichnungen. Eine hohe Streuung signalisiert, dass Geld in eine begrenzte Anzahl von Themen fließt, anstatt sich über den breiteren Markt zu verteilen. Im Moment sind diese Themen künstliche Intelligenz, Halbleiter, Verteidigung, Energie und Rohstoffe. Der Effekt ist, dass Bitcoin und der breitere Bereich digitaler Vermögenswerte ins Abseits gedrängt werden und kein frisches Kapital mehr zur Verfügung steht, das andernfalls möglicherweise in krypto-native Stellvertreter für dieselben säkularen Trends geflossen wäre.

Binance Research stellte fest, dass Bitcoin in früheren Perioden extremer US-Aktienkonzentration typischerweise innerhalb von 0 bis 20 Wochen einen Tiefpunkt erreichte, mit einem Mittelwert von etwa zwei Wochen. Ohne eine krypto-native Krise – etwa einen großen Börsenzusammenbruch oder ein Protokollversagen – haben sich solche Kapitalumleitungen in der Vergangenheit als vorübergehend erwiesen. Dieser Rahmen ist jetzt wichtig, da viele Marktteilnehmer nach einer sektorspezifischen Erklärung für die Schwäche von Kryptowährungen gesucht haben, von schwindenden ETF-Zuflüssen bis hin zu regulatorischen Überhängen. Die Daten deuten darauf hin, dass der primäre Gegenwind einfacherer Natur sein könnte: Institutionelle Gelder spielen die Themen, die bei Aktien funktionieren, und Krypto gehört derzeit nicht dazu.

Die KI-Erzählung von Crypto kann nicht mit Mega-Caps mithalten

Das KI-Thema war bei Aktien besonders dominant, und das hat Auswirkungen auf die Positionierung von Kryptoprojekten. Auch wenn eine wachsende Welle dezentraler KI-Netzwerke und Speicherlösungen für künstliche Intelligenz entsteht, ist das schiere Ausmaß des Kapitals, das in traditionelle KI-Namen wie Nvidia oder Verteidigungsunternehmen fließt, überwältigend. Projekte im Zusammenhang mit KI im Kryptobereich – beispielsweise solche, die sich mit der Nachfrage nach KI-Speicher befassen – haben einige Aufmerksamkeit erregt, aber die Liquiditätslücke ist groß.

Dennoch zeichnen On-Chain-Metriken kein Bild einer Krise. Die Entwickleraktivität in den großen Ketten bleibt robust, wobei wöchentliche Rankings zeigen, dass Ethereum, BNB Chain und Polygon immer noch führend sind. Das deutet darauf hin, dass der Infrastrukturausbau weitergeht, auch wenn spekulatives Kapital anderswohin verlagert wurde. Die Hash-Rate und die täglich aktiven Adressen des Bitcoin-Netzwerks sind relativ stabil geblieben, was die Annahme bestärkt, dass es sich hierbei eher um ein Liquiditätsproblem als um ein strukturelles Problem handelt.

Wie lange kann die Rotation dauern?

Die Forschungsnotiz garantiert keine schnelle Umkehr. Das aktuelle makroökonomische Umfeld – die Federal Reserve kämpft mit einer hartnäckigen Inflation und einem starken Dollar – könnte das Zeitfenster der Aktienkonzentration länger als in vergangenen Zyklen verlängern. Wenn die Cboe-Dispersion

Laut Binance-Analysten könnte sich die Verlagerung der Anlegergelder von digitalen Vermögenswerten hin zu Aktien als nur von kurzer Dauer erweisen